Veranstaltungsarchiv
- Freitag, 29. März 2019 - 20:30Kategorien: Oscar, NY Critics Circle Award, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, OmdU, Goya - Madrid, lateinamerikanischer Film, Golden Globe, British Film Awards, LA Critics Association Awards, Satellite Award, British Independent Film Awards, Independent Spirit Award, National Board of Review, Washington DC Area Film Critics Association Awards, Hollywood Film Awards, Venedig - Goldener Loewe, Alliance of Women Film Journalists, Schwarz-Weiß-Film, Filmwelt, 2019, Scope, unser Film des Monats, Mexiko, International Cinephile Society AwardsAnfang der 1970er-Jahre unterstützt ein indigenes Hausmädchen im Stadtviertel Colonia Roma in Mexico-City die Mutter von vier Kindern, die immer wieder mit längeren Abwesenheiten ihres Mannes zurechtkommen muss. An mehreren Schicksalsschlägen entlang und vor dem Hintergrund von Studentenunruhen, die am Fronleichnamstag 1971 im sogenannten „Corpus Christi Massaker“ blutig niedergeschlagen wurden, entfaltet der Film in luziden Schwarz-weiß-Bildern ein fesselndes Zeitbild, das durch seine meisterliche Bild- und Tongestaltung ebenso fasziniert wie durch seine sensible Hommage auf eine starke Frauenfigur. Der fiktionalisierte Rückblick auf die eigene Kindheit des Filmemachers Alfonso Cuarón changiert elegant zwischen realistischen Alltagsdarstellungen, Poesie und gelegentlichen humoristischen Zuspitzungen. – Sehenswert ab 14
- Mittwoch, 06. Februar 2019 - 19:30Kategorien: Stefan, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, OmdU, Filmkunst, lateinamerikanischer Film, 2019, Flat, ArgentinienMartels erster Historienfilm erzählt von einem Offizier der spanischen Krone, dem titelgebenden Don Diego de Zama, der in einem provinziellen Vorposten an der paraguayischen Küste seinen Dienst verrichtet. Nach anfänglichem Elan wünscht er sich nur noch, zu seiner Familie in die Heimat zurückkehren zu können, weshalb er mit zunehmend schwindender Hoffnung auf einen Versetzungs-Brief des Königs wartet. Mit sorgsam komponierten Bildern und Tönen dekonstruiert die Regisseurin die Figur des machtvollen Kolonialherren und inszeniert dabei die eigene Landes- und Kolonialgeschichte als kafkaesken Fiebertraum. – – – – Kino-Meisterwerk "Zama" Verloren im eigenen Reich In "Zama" zerpflückt die Argentinierin Lucrecia Martel den europäischen Kolonialismus mit verblüffendem Witz und brillanter Unnachgiebigkeit. Ein Film, der seinesgleichen sucht. – Hannah Pilarczyk im Spiegel
- Mittwoch, 14. November 2018 - 19:30Kategorien: Stefan, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, OmdU, Filmkunst, Biopic, lateinamerikanischer Film, Chile, 2018Zweiter Teil eines als Trilogie angelegten autobiografischen Zyklus von Alejandro Jodorowsky. Es geht um den Abnabelungsprozess von der Familie sowie das Eintauchen in die schillernde Kunstszene von Santiago de Chile Ende der 1940er-Jahre. Zuletzt besteigt der Protagonist einen Ozeandampfer und bricht zu neuen Ufern auf. Der flirrende Bilderbogen voller überraschender Sprünge und Übergänge ist von einer äußerst gegenwärtigen Energie durchdrungen. In grandiosen Einstellungen und mit verblüffenden erzählerischen Lösungen gelingt eine von großer Altersweisheit geprägte Positionsbestimmung, die Herkunft, Individualität und Gesellschaft kreativ aufeinander bezieht.
- Montag, 15. Oktober 2018 - 19:30Kategorien: Heike, Cannes - Un Certain Regard, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, OmdU, Roadmovie, lateinamerikanischer Film, Chile, Arsenal, 2018, ArgentinienEine ältere Hausangestellte aus Buenos Aires büßt jeden Halt ein, als sie ihre Arbeit bei der Familie verliert, bei der sie die Hälfte ihres Lebens angestellt war. Auf dem Weg in eine andere Stadt kommt ihr auch noch ihre Tasche abhanden, woraufhin sie sich mit einem fahrenden Händler auf eine Reise durch die Wüste begibt. Der unspektakuläre Film entwirft in satten, leuchtenden Farben die liebenswerte Geschichte einer Frau, die sich in der Begegnung mit einem anderen Menschen neu kennenlernt. Das Thema der Selbst- oder Identitätsfindung sowie einige gesellschaftliche Fragestellungen hätten dabei deutlicher ausformuliert werden können. ----------------- Hay un subgénero que irrita a los críticos más cínicos y conmueve a buena parte del público: el crowd-pleaser. La novia del desierto es un exponente casi clínico, de manual, sobre esta forma de entender el cine a partir de historias de vida sencillas de gente común con la que el espectador puede identificarse y/o empatizar. Tragicomedia sobre segundas oportunidades con elementos de road-movie protagonizada por la estrella chilena Paulina García (Gloria) y el argentino Claudio Rissi, la película fue recibida con muchos aplausos y ya es un éxito de ventas. Difícil, en cambio, que conquiste el corazón de la crítica más intelectual. De larga trayectoria en la industria (trabajaron en distintos rubros con directores como Héctor Babenco, Eduardo Mignogna, Juan José Campanella, Alejandro Agresti, Paula Hernández, Walter Salles, Miguel Pereira y Pablo Trapero), Atán y Pivato narran con sensibilidad y ligereza las desventuras de Teresa Godoy (García), una mujer de 54 años que -según vemos en varios flashbacks- se desempeñaba como empleada doméstica en Buenos Aires. Cuando la familia para la que trabajaba decide vender la casa no tiene más remedio que aceptar una propuesta laboral en San Juan. En el camino el micro se avería, pierde el bolso y queda varada en una localidad donde hay un santuario de la Difunta Correa. Allí conocerá a Miguel, más conocido como El Gringo (Rissi), un solitario vendedor que se mueve en una casa rodante.
- Montag, 19. Februar 2018 - 19:30Kategorien: Jan/Tine, Dokumentarfilm, Film, Archiv, Cinespanol, Filmreihe, OmdU, lateinamerikanischer Film, CineGlobal, 2018, PeruIn keinem Gericht findet die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Perus größeren Ausdruck als in Ceviche, seinem Nationalgericht, aus in Limettensaft mariniertem rohem Fisch. Regisseur Orlando Arriagada besucht auf einer gastronomischen Reise im sonnenverwöhnten Süden, rund um das quirlige Lima und im Amazonas diejenigen Menschen, die von dieser Fischspeise leben. Meister und Meisterinnen ihres Fachs geben ihr Wissen rund um das beliebte Gericht, über den Fang des Fisches, seiner Zubereitung und seines Verzehrs weiter. Ceviche ist nicht nur das Nationalgericht, sondern auch fester Bestandteil der peruanischen Geschichte und Identität. In sinnenfrohen Aufnahmen geht Arriagada der Frage nach, wie es dieses wandelbare Gericht schafft, die kulturelle Vielfalt des Landes zu bündeln, und gewährt dabei außergewöhnliche Einblicke in das südamerikanische Land. ------------------------- En la última década, el Perú ha conquistado al mundo con su ingeniosa, sabrosa y diversa gastronomía. Su plato estrella es el cebiche, una preparación de pescado crudo marinado en limón, acompañado de ají, camote, yuca y maíz. Recorriendo la Costa Norte del Perú, Amazonía y Lima, este documental explora los aspectos históricos, culinarios, ambientales y sociopolíticos de este plato originario de la orilla del mar, preparado y consumido en el Perú, en su forma ancestral, desde la época precolombina.
- Montag, 22. Januar 2018 - 19:30Kategorien: Stefan, Komoedie, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, OmdU, lateinamerikanischer Film, CineGlobal, 2018, ArgentinienDaniel Mantovani freut sich auf den Besuch in seinem argentinischen Heimatdorf: Seit 40 Jahren ist der Literaturnobelpreisträger nicht mehr dort gewesen, dabei dienten ihm sowohl der Ort als auch dessen Bewohner als Inspiration für viele seiner Werke. Nun will er endlich zu seinen Wurzeln zurückkehren und nicht nur seiner Jugendliebe Irene einen Besuch abstatten, sondern auch mit alten Freunden in Erinnerungen schwelgen. Nach seiner Ankunft wird er auch prompt zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Doch die Freude über den berühmten Besucher währt nicht lange: Bald schon schlagen Stolz und Bewunderung bei vielen Bürgern in Missgunst und Neid um und als dann auch noch eine jugendliche Verehrerin in seinem Hotelzimmer auftaucht, wird die Reise für Daniel endgültig zum Höllentrip… Für sein Spiel (Originaltitel: „El ciudadano ilustre“) wurde Oscar Martínez bei den Filmfestspielen von Venedig 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Der unterhaltsame Trip in die argentinische Pampa feierte dort im Wettbewerb um den Goldenen Löwen seine Premiere.
- Montag, 13. November 2017 - 19:30Kategorien: Berlinale-Baer, Golden-Globe-Nominierung, 2017, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Cinespanol, Diskussion, Moderation, OmdU, lateinamerikanischer Film, Preis der Oekumenischen Jury, ChileMarina (Daniela Vega), una mujer transexual, se enfrenta a la muerte repentina de su compañero Orlando (Francisco Reyes), veinte años mayor, un duelo que la familia de este le impide vivir en paz. Blanco de reproches, prejuicios y violencia, Marina resistirá dignamente contra viento y marea.
- Freitag, 10. November 2017 - 20:30Kategorien: Berlinale-Baer, Oscar, Golden-Globe-Nominierung, 2017, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Diskussion, Moderation, lateinamerikanischer Film, Preis der Oekumenischen Jury, Independent Spirit Award, Chile, Piffl, ScopeDie transsexuelle Kellnerin Marina (Daniela Vega), die in der Nacht als Sängerin arbeitet, wird vom plötzlichen Tod ihres Geliebten Oscar (Francisco Reyes) aus der Bahn geworfen und muss sich zudem mit zahlreichen Anfeindungen durch die verständnislose Familie des Verstorbenen auseinandersetzen. =========== Nach dem Film bewertet die Transsexuelle Kristina Schneider den Film aus ihrer Sicht und beantwortet Publikumsfragen. Ein "Format", das sich bereits bei "The Danish Girl" bewährt hat. ============ Der unerwartete Tod ihres älteren Partners konfrontiert eine junge chilenische Transgender-Frau mit der Verachtung der Gesellschaft. Während die Polizei ihr demütigende Fragen stellt, will die Familie des Toten sie mit Gewalt von der Beerdigung fernhalten. In die Außenseiter-Position gedrängt, sieht sie sich gezwungen, für ihr Recht auf Trauer zu kämpfen. Genau beobachtendes, kunstvoll aufgebautes Drama, das eine außergewöhnliche Nähe zu seiner brillant verkörperten Hauptfigur aufbaut. Ihr Kampf um Akzeptanz und das Recht auf ihre Trauer erscheinen realistisch und bewegend, während surreale Sequenzen und die Musik einfühlsam ihre Gefühlswelt widerspiegeln. Sehenswert ab 16.
- Dienstag, 26. September 2017 - 19:30Kategorien: 2017, Dokumentarfilm, Film, Archiv, Cinespanol, OmdU, Historienfilm, lateinamerikanischer Film, Kuenstlerportraet, Musikfilm, CineGlobalMit Millionen verkauften Platten, tausenden Konzerten weltweit und unzähligen Fans hinterlässt die Sängerin Mercedes Sosa ein unvergessliches Erbe im kulturellen, aber auch im politischen Bereich. Vor fast 50 Jahren hat sie, die sogenannte Stimme Lateinamerikas, mit anderen jungen Künstlern das Manifest des "Nuevo Cancionero", des "Neuen Liedermachers" veröffentlicht, das Teil der politischen Bewegung gegen die Diktaturen in Südamerika wurde. Was für einen Beitrag hat dieses Manifest für nachfolgende Generationen geliefert? Inwiefern beeinflusste die "Nuevo Canción", eine neue Form des politischen Lied, die Entwicklung der Musikrichtung "Nueva Trova Cubana"? Und welchen Einfluss hatte dieses Konzept auf die Politik? Der Film versucht diese Frage zu beantworten und gibt einen intimen Einblick in das Leben der Künstlerin. "Mercedes Sosa: The Voice of Latin America" zeigt ihren Einfluss auf Musik und Politik mit bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und Statements verschiedener internationaler Künstler.
- Sonntag, 14. Mai 2017 - 19:30Kategorien: Golden-Globe-Nominierung, 2017, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, OmdU, Biopic, Filmdrama, Historienfilm, lateinamerikanischer Film, Kuenstlerportraet, ChileNeruda es una película coproducción de Argentina, Chile, España y Francia dirigida por Pablo Larraín y escrita por Guillermo Calderón que fue estrenada en Chile el 11 de agosto de 2016. Fue protagonizada por Luis Gnecco, Gael García Bernal y Mercedes Morán. Está basada en la persecución política que el poeta y entonces senador comunista Pablo Neruda experimentó durante el gobierno de Gabriel González Videla. La película se estrenó en la "quincena de realizadores" del Festival de Cannes de 2016.2 En septiembre de 2016 fue presentada por Chile como candidata a la categoría mejor película de habla no inglesa en los premios Óscar,3 pero no fue seleccionada entre las nominadas.
- Freitag, 12. Mai 2017 - 20:30Kategorien: Golden-Globe-Nominierung, 2017, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Biopic, Filmdrama, Historienfilm, lateinamerikanischer Film, Kuenstlerportraet, National Board of Review, Chile, PifflEnde der 1940er-Jahre soll ein chilenischer Polizist den als Kommunisten in Ungnade gefallenen Dichter Pablo Neruda verhaften. Doch der Abgeordnete taucht unter und liefert sich mit seinem Verfolger eineinhalb Jahre lang ein illustres Katz- und Mausspiel. Der zwischen Kammerspiel und Kriminalfilm oszillierende Film arbeitet sich weniger an den biografischen Konturen als an der widersprüchlichen Persona des Schriftstellers ab, der volkstümlich und arrogant, sozial und grausam zugleich war. Eine brillante Bildgestaltung sowie die melodisch-atonale Musik erzeugen eine ambivalente Noir-Atmosphäre, in der das Genie des glänzend besetzten Poeten einen eigenwilligen Glanz entfaltet.
- Mittwoch, 22. März 2017 - 19:30Kategorien: 2017, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, OmdU, Roadmovie, lateinamerikanischer Film, EcuadorAus Ecuador: Zwei Dinge werden das Leben des 30 jährigen Blanquito ändern, der mit seiner Mutter in El Matal, einem einfachen Fischerdorf an der Nordküste Ecuadors wohnt: Einmal der unerwartete Fund einiger Päckchen Kokain am Strand und zweitens die Ankunft von Lorna, einer äußerst attraktiven Kolumbianerin, die sich im reichsten Haus des Dorfes niederlässt. ------------------------------------------------ De Ecuador: Dos cosas cambiarán la vida de Blanquito, un hombre de 30 años que vive con su madre en El Matal, un humilde pueblo pesquero en la costa norte del Ecuador. Se trata de la aparición en la orilla de la playa de cajas de madera llenas de cocaína y de la llegada al lugar de Lorna, una bella mujer colombiana que se ha instalado en la casa más lujosa del lugar.
- Mittwoch, 15. Juni 2016 - 19:30Kategorien: 2016, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Cinespanol, Filmreihe, OmdU, Filmdrama, Grand Coral - Filmfestival Havanna, lateinamerikanischer FilmEine ältere Lehrerin legt sich mit der kubanischen Schulverwaltung an, um zwei ihrer Schützlinge, einen zwölfjährigen Straßenjungen und ein Flüchtlingsmädchen aus Palästina, vor unangemessener Härte zu schützen. Als die Behörden sie vorzeitig in Ruhestand schicken wollen, wird das Kollegium in den Konflikt um eine von Empathie und Hingabe getragene Pädagogik hineingezogen. Das pointiert inszenierte, von tiefer Menschlichkeit geprägte Drama verzichtet auf jede Schwarz-Weiß-Malerei, verlangt gleichwohl vom Zuschauer eine eigene Wertung. (O.m.d.U.)
- Donnerstag, 26. Mai 2016 - 19:30 bis - 21:30Kategorien: 2016, Eintritt frei, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, lateinamerikanischer Film, OVBasada en la novela de Claudia Pineiro. La cómoda y apacible vida de Inés se ve convulsionada cuando por azar descubre una carta de amor dirigida hacia Ernesto, su marido. No hay remitente. Sólo un corazón dibujado con rouge rojo, cruzado por un "te quiero" y firmado: "tuya". Una prueba irrefutable de un engaño.
- Dienstag, 05. April 2016 - 15:30Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus Kategorien: 2016, Kooperation, Film, Archiv, Spielfilm, Seniorenkino, Filmreihe, Filmdrama, lateinamerikanischer FilmObwohl eine ältere Haushälterin seit Ewigkeiten bei ihren reichen Arbeitsgebern wohnt und sie den Sohn des Hauses groß gezogen hat, sind die Sphären in der weitläufigen Villa in São Paulo streng getrennt. Die eingefahrenen Routinen und Hierarchien werden erst in Frage gestellt, als die Tochter der Angestellten sich zu Besuch anmeldet, um sich an der Universität für ein Architekturstudium einzuschreiben. Das warmherzige Drama inszeniert keinen schlichten Clash der Klassen, wahrt vielmehr mit viel Witz und überraschenden Wendungen eine bemerkenswerte Balance, wobei Humor und ein subtiler sozialkritischer Blick die überholten Verhaltensmuster der kolonialen Vergangenheit Brasiliens ad absurdum führen. -------- Der Sommer mit Mamã wurde auf der Berlinale 2015 mit dem Panorama Publikumspreis ausgezeichnet.
- Donnerstag, 10. März 2016 - 19:15Kategorien: 2016, Eintritt frei, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, Filmreihe, lateinamerikanischer Film, OVPablo Trapero vuelve para airear los trapos sucios de Argentina centrando su mirada en los olvidados, que malviven en gigantescas barriadas marginales al margen de la sociedad. Buena puesta en escena, pero contenidos desequilibrados.
- Mittwoch, 30. September 2015 - 19:30Kategorien: 2015, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, Filmreihe, OmdU, lateinamerikanischer Film
- Freitag, 25. September 2015 - 20:30Kategorien: Stefan, 2015, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, lateinamerikanischer FilmEin alter Mann, der einst den Holocaust überlebte und seitdem in Uruguay lebt, möchte in seinem Leben noch etwas tun, was Spuren für die Nachwelt hinterlässt. Als er meint, einen untergetauchten Ex-Nazi aufgespürt zu haben, wittert er seine Chance, noch etwas Heroisches zu tun. Ein korrupter Ex-Polizist soll ihm dabei helfen. Eine wunderbar skurrile Tragikomödie, deren Hauptfiguren auf den Spuren von Don Quijote und Sancho Pansa wandeln. Ebenso warmherzig wie melancholisch philosophiert der Film über den „Windmühlen-Kampf“ um Lebenssinn.
- Mittwoch, 15. April 2015 - 19:30Kategorien: schwarze Komoedie, 2015, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, OmdU, lateinamerikanischer Film
- Freitag, 10. April 2015 - 20:30Kategorien: schwarze Komoedie, Oscarnominierung, 2015, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, lateinamerikanischer Film, London Film FestivalIn sechs Episoden, die von Demütigung und teils absurd übersteigerter Vergeltung handeln, entfaltet sich ein aufschlussreiches Bild des gegenwärtigen Argentinien, das von gesellschaftlichen Gräben, Korruption, Willkür und Aggressivität geprägt ist. Dabei reicht der Ton der in sich geschlossenen Sequenzen, die durch ihre süffisante Lust am boshaften Witz miteinander verbunden sind, von schwarzhumorigen Comic-Szenarios bis zur subtilen Gesellschaftssatire. Der virtuose Einsatz der filmischen Mittel geht mitunter auf Kosten der Figurentiefe, bezeugt aber in der fesselnden Bebilderung anarchischer Eskalationen eine umso eindrücklichere Form der Gesellschaftskritik.
- Freitag, 08. November 2013 - 20:30Kategorien: Gilde-Filmpreis, Berlinale-Baer, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Filmdrama, lateinamerikanischer Film, Preis der Oekumenischen Jury, 2013, National Board of Review, Chile, Filmagentin, ScopeEine lebenshungrige, unabhängige Mittfünzigerin, die seit Jahren in Scheidung lebt und deren Kinder längst erwachsen sind, beginnt eine Liebesaffäre mit einem etwas älteren, ebenfalls geschiedenen Mann. Doch die Verbindlichkeiten, die diesen mit seiner "alten" Familie verbinden, kommen der neuen Romanze in die Quere: Die Titelheldin gibt sich nicht damit zufrieden, nur die zweite Geige zu spielen. Ein ebenso feinfühliges wie unterhaltsames Frauenporträt, das zwischen sanftem Humor und Melancholie changiert und einen genauen Blick auf die Lebensverhältnisse der Protagonistin an den Rändern zu einem Panorama eines gesellschaftlichen Klimas weitet, das den Wandel bestehender Verhältnisse herbeisehnt.
- Mittwoch, 11. September 2013 - 19:30Kategorien: Eintritt frei, Kooperation, Dokumentarfilm, Film, Archiv, Rosa-Luxemburg-Club Celle, Filmreihe, Diskussion, Moderation, OmdU, lateinamerikanischer Film, 2013, antiautoritaer, libertaer, militant. Widerstand im DokumentarfilmIn seiner dreiteiligen Dokumentation zeichnet Patricio Guzmán die Endphase der Regierungszeit von Salvador Allende nach. Der Film besteht nicht aus Archivmaterial, Guzmán und sein Team drehten kontinuierlich zwischen 1972 und 1979. Chiles bedeutendstem Dokumentarfilmer gelang es, das Rohmaterial ins kubanische Exil zu retten und dort sein monumentales Zeugnis des "Kampfes eines unbewaffneten Volkes" – so der Untertitel des Films – zu gestalten. In Chile unterliegt "Die Schlacht um Chile" der Zensur und wurde nie vom staatlichen Fernsehen ausgestrahlt.