Unser aktuelles Programm

  • Freitag, 24. April 2026 - 20:30
    BLUE MOON erzählt die Geschichte des legendären Songwriters Lorenz Hart, dessen berufliches und privates Leben während der Premierenfeier für das Musical „Oklahoma!“, mit dem sein ehemaliger Partner, der Komponist Richard Rodgers, einen großen Erfolg feiert, ins Wanken gerät. Mit einer Vielzahl an Schriftstellern, Schauspielern, Musikern, Freunden und Protegés – eine Parade der Berühmten und derer, die es werden wollen –, werden über 100 Minuten in Echtzeit die Ereignisse in der Bar Sardi’s am Abend des 31. März 1943 geschildert. Das Ergebnis ist eine Betrachtung über Freundschaft, Kunst und Liebe. Dem fünffach Oscar®-nominierten Regisseur Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE MIDNIGHT) gelingt es mit seinem Talent fürs Komödiantische, die Ereignisse dieses einzigartigen Abends perfekt einzufangen. Das Drehbuch stammt von Robert Kaplow. BLUE MOON besticht mit wunderbaren Darbietungen von Ethan Hawke (LEAVE THE WORLD BEHIND) als Lorenz Hart, Andrew Scott (ALL OF US STRANGERS) als Richard Rodgers, Margaret Qualley (THE SUBSTANCE) als Harts Schützling Elizabeth und Bobby Cannavale (STANDING UP) als Barkeeper, Freund und Vertrauter von Hart.
  • Freitag, 01. Mai 2026 - 20:30
    Die immens reiche, gelangweilte Erbin eines Kosmetikkonzerns (Isabelle Huppert) lernt einen Fotografen kennen, der sich mit Charme und Dreistigkeit ihre Gunst erwirbt. Durch die Zuneigung für den lebenslustigen Mann blüht die Milliardärin auf und nimmt auch den Zwist mit ihrer Tochter in Kauf, die mit Anzeige und Entmündigung droht, da ihr die großzügigen Geldgeschenke für den Parvenu gegen den Strich gehen. Eine von der Bettencourt-Affäre inspirierte, treffsichere Gesellschaftssatire auf die abgehobene französische Oberschicht mit einer zwischen Härte und Zerbrechlichkeit schwankenden Hauptfigur. Mit pointierten Dialogen und Anleihen beim Stil von Claude Chabrol entfaltet sich ein hintergründiges komödiantisches Familiendrama. – Ab 14. (Filmdienst) ======================================== Fazit: Ein Fotograf steigt zum Günstling einer alternden französischen Konzernerbin auf und nistet sich geldgierig im Alltag ihrer Familie ein. Die spannende, satirisch gefärbte Dramödie des Regisseurs Thierry Klifa greift einen wahren Fall auf, der für Schlagzeilen sorgte. Isabelle Huppert und Laurent Lafitte spielen schwungvoll und statten das ungleiche, befreundete Paar, das seine Umgebung in Atem hält, mit provokantem Selbstbewusstsein aus. (Bianka Piringer – 4 von 5 Sternen)
  • Sonnabend, 02. Mai 2026 - 20:30
  • Mittwoch, 06. Mai 2026 - 19:30
  • Freitag, 08. Mai 2026 - 20:30
    Wir schreiben das Jahr 1815: Nach neunzehn Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean aus dem Gefängnis entlassen. Erfüllt von Wut und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, ist er zu einem gefährlichen Mann geworden, der niemandem traut. Er irrt verzweifelt durch den Süden Frankreichs und sucht Unterschlupf in einem kleinen Dorf, wird aber immer wieder abgewiesen. Unwissentlich findet Jean Valjean Zuflucht und Gastfreundschaft im Haus von Bischof Bienvenu, der mit seiner Schwester und seiner Magd ein einfaches Leben führt. Jean Valjean ist überrascht vom herzlichen Empfang des Bischofs, und seine inneren Dämonen beginnen nach und nach zu schwinden. Doch die Rachegefühle und die Vorurteile der Dorfbewohner lassen ihn nicht los. Wird er sich dennoch zu einem anderen Menschen wandeln können? Jean Valjean steht am Scheideweg seines Lebens. Der französische Erfolgsregisseur Éric Besnard (DIE EINFACHEN DINGE, BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) wagt sich mit LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN mutig an Victor Hugos Monumentalwerk. Er zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis über die Entstehung und Entwicklung des späteren Romanhelden und verbindet dabei kongenial die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der des 21. Jahrhunderts. In erschütternden Rückblenden erzählt er, wie die Grausamkeiten im Gefängnis einen sensiblen Menschen in einen wütenden Mann verwandeln und konzentriert sich dann auf die Begegnung des Außenseiters mit einem gutherzigen Mann der Kirche. Dieses Treffen lenkt Jean Valjeans Leben in andere Bahnen. Die vier Hauptrollen sind wunderbar besetzt: Bernard Campan als Geistlicher, Isabelle Carré als seine Schwester, Alexandra Lamy als Hausangestellte und ein herausragender Grégory Gadebois, der mit großer Intensität Valjeans inneren Kampf nach außen trägt.
  • Freitag, 15. Mai 2026 - 20:30
    Ein glücklich verlobtes Paar steht kurz vor der Traumhochzeit – doch in den Tagen vor dem Ja-Wort bröckelt die Fassade. Eine unerwartete Enthüllung wirft nicht nur die Hochzeitsplanung aus der Bahn, sondern alles, was sie über einander zu wissen glauben.
  • Sonnabend, 16. Mai 2026 - 20:30
  • Mittwoch, 20. Mai 2026 - 19:30
  • Donnerstag, 21. Mai 2026 - 19:30
    Geduld ist die wichtigste Eigenschaft, die Michel Munier auf seinen Streifzügen tief in die alten, moosbedeckten Wälder der Vogesen mitbringen muss. Ausgerüstet mit einem Rucksack auf dem Rücken, einem Stock in der Hand und einer warmen, schweren Jacke über den Schultern begleiten wir ihn auf seinem Weg zu seinem Versteck, das er zielsicher ansteuert: eine Tanne. Unter ihren niedrigen Ästen scheint der alte Mann zu verschwinden, sein Atem wird eins mit dem Rhythmus der Natur und der Welt der Tiere. Über achthundert Nächte hat er dort verbracht, mit seinem Fernglas immer auf der Suche nach Füchsen, Rehen, Hirschen, Luchsen und dem König der Wälder: dem Auerhahn. Sein Sohn Vincent teilt die Faszination des Vaters seit seinem zwölften Lebensjahr. Von ihm hat er gelernt, die Spuren der Tiere zu lesen, kennt die Plätze, an denen sie fressen, wo sie jagen, ihre Nester bauen und schlafen. Gemeinsam mit Vincents Sohn Simon begibt sich das Familien-Trio in DAS FLÜSTERN DER WÄLDER auf eine Reise in die atemberaubende Schönheit und Vielfalt der Natur. Es erwarten sie Nächte voller seltener Tierbeobachtungen und faszinierender Klänge. Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku DER SCHNEELEOPARD gelingt es dem französischen Wildtierfotograf und Dokumentarfilmer Vincent Munier mit DAS FLÜSTERN DER WÄLDER, nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist ein filmisches Naturgedicht – und zugleich eine innige Liebeserklärung an seinen Vater und seinen Sohn, der generationenübergreifend die tiefe Verbundenheit der beiden zur Natur teilt.
  • Freitag, 22. Mai 2026 - 20:30
    Kategorien: Krimi, Komoedie, Frankreich, Central
    Eine Pariser Psychoanalytikerin (Jodie Foster) wird durch den plötzlichen Tod einer ihrer Patientinnen ( Virginie Efira) aufgeschreckt. Da die Umstände des Todes fragwürdig erscheinen, forscht die Psychoanalytikerin nach, zumal sie auch eigenes Fehlverhalten nicht ausschließen kann. Da sie sich für die Ermittlungen die Hilfe ihres Exmanns (Daniel Auteuil) sichert, kommen sich die beiden nach Jahren der Trennung allmählich wieder näher. Ein sich eigenwillig zwischen Krimi, Komödie und Mystery verordnender Film.
  • Sonnabend, 23. Mai 2026 - 20:30
    Kategorien: Krimi, Komoedie, Frankreich, Central
  • Mittwoch, 27. Mai 2026 - 19:30
    Kategorien: Krimi, Komoedie, Frankreich, Central
  • Donnerstag, 28. Mai 2026 - 19:30
    Kategorien: Oesterreich, Piffl, Flat
    In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat (Sandra Hüller) in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich. ROSE – die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben. ================================= Soldat Rose (Sandra Hüller) taucht mitten im 30-jähigen Krieg in einem protestantischen Dorf auf und schickt sich an, einen vergessenen Gutshof sein eigen zu nennen, indem er vorgibt, der rechtmäßige Erbe zu sein. Das klingt überzeugend - auch wenn es viel Misstrauen gibt. Der Druck erhöht sich auch durch die Tatsache, dass Rose eigentlich jemand anderes ist und neben seiner neuen Identität sogar das männliche Geschlecht angenommen hat. Diese Päckchen wiegen schwer - was seine Bestrebungen nach Anerkennung und Zugehörigkeit erschwert. Wie weit wird Rose gehen, um endlich ihren Frieden zu finden? (Filmdienst) ================================= Fazit: Mit Rose gelingt Markus Schleinzer der Höhepunkt seines bisherigen filmischen Schaffens und ganz gewiss auch eines der Highlights der diesjährigen Berlinale. Ein starker Film, geprägt von großem Stilwillen und fantastischen Bildern, von denen man sich viele am liebsten ausdrucken und an die Wand hängen würde. Ein Film, der gekommen ist, um zu bleiben. (Joachim Kurz) ================================= Fazit: „Rose“ brilliert nicht nur mit einer zeitlosen Optik und den herausragenden Protagonistinnen, sondern wesentlich durch die traurige, gegenwärtige Präsenz seiner Aussagen. Trotz etlicher Fortschritte in den letzten knapp 100 Jahren steckt auch im ach so progressiven Westen in der Hose immer noch mehr Freiheit. Ein wichtiger, zeitloser Film, der genau zur richtigen Zeit erscheint. ( Elias Schäfer) ================================= Fazit: Wann war Sandra Hüller eigentlich das letzte Mal nicht großartig? – In seinem lose auf historischen Fakten basierenden Drama „Rose“ erzählt Markus Schleinzer in stilisierten Schwarz-weiß-Bildern und mit einer perfekt besetzten Sandra Hüller von einer Frau, die sich als Mann ausgibt. Die zwar lügt und betrügt, dies aber nicht aus niederen Instinkten, sondern um ein Maß an Freiheit zu gewinnen, dass die Welt, in der sie lebt, ihrem Geschlecht ansonsten verwehrt. (Michael Meyns)
  • Freitag, 29. Mai 2026 - 20:30
    Kategorien: Oesterreich, Piffl, Flat
  • Am Sonnabend, 30. Mai 2026
    Ort: Hannoversche Straße 30E, 29221 Celle, Deutschland (nicht Postanschrift!) Kategorien: Ganz großes Kino in Celle, Buntes Haus
  • Am Sonnabend, 30. Mai 2026
    Ort: Hannoversche Straße 30E, 29221 Celle, Deutschland (nicht Postanschrift!) Kategorien: Filmpreis, Ganz großes Kino in Celle, Deutscher Filmpreis - Lola
    "Unsere" acht Filme (Das Verschwinden des Josef Mengele, In die Sonne schauen Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke, Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße, Gelbe Briefe, Im Prinzip Familie, Siri Hustvedt – Dance Around the Self, Soldaten des Lichts) erhielten zusammen 41 Nominierungen.
  • Mittwoch, 03. Juni 2026 - 19:30
    Kategorien: Oesterreich
  • Donnerstag, 04. Juni 2026 - 19:00
    Ausgehend von einem Exklusivinterview mit dem 97-jährigen Abba Naor, der als Jugendlicher das KZ Dachau überlebte, seit Jahrzehnten als Zeitzeuge Schülern in Bayern seine Geschichte erzählt, seine eigenen Kinder in Israel damit jedoch lange verschonte, widmet sich der Film dem Erinnern und Schweigen der Überlebenden der Konzentrationslager. Was bedeutet “erinnern”, wenn diejenigen, die vom unvorstellbaren Schrecken der NS-Konzentrations- und Vernichtungslager erzählen können, bald nicht mehr da sein werden?
  • Freitag, 05. Juni 2026 - 20:30
    Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen. Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film DAS LEHRERZIMMER legt der Oscar®-nominierte Regisseur İlker Çatak mit GELBE BRIEFE erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss. Eindrucksvoll getragen von den türkischen Schauspielstars Özgü Namal und Tansu Biçer schafft İlker Çatak ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt. Gewinner des Goldenen Bären als bester Film bei der Berlinale 2026! Gilde-Filmpreis des Arthouse-Kinoverbands AG Kino – Gilde e.V.
  • Sonnabend, 06. Juni 2026 - 20:30
  • Mittwoch, 10. Juni 2026 - 19:30
  • Donnerstag, 11. Juni 2026 - 19:30
    Jung, neugierig und voller Tatendrang verlässt Siri Hustvedt ihre Heimat Minnesota und stürzt sich mitten hinein ins pulsierende New York. Auf der Suche nach der Hauptfigur ihres ersten Romans beginnt eine Reise, die sie nicht nur zur Schriftstellerin macht, sondern zu einer der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Der Film öffnet einen Blick weit über Siri Hustvedt hinaus und feiert die kämpferische Kreativität von Künstlerinnen, denen die Autorin sich verbunden fühlt. Zugleich erzählt SIRI HUSTVEDT – DANCE AROUND THE SELF die einzigartige Liebesgeschichte des legendären Autorenpaares aus Brooklyn: Siri Hustvedt und Paul Auster. Doch während die beiden über Sprache, Identität und die Kraft der Worte nachdenken, bricht das Leben herein: Paul Auster wird schwer krank. Auch nach seinem Tod endet die gemeinsame Geschichte nicht: Siri Hustvedt beginnt den Verlust ihres „Lebensmenschen“ im Buch „Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung“ literarisch zu verarbeiten. Vier Jahre lang folgt Sabine Lidl den Gedanken und Geschichten, die Siri Hustvedt zu einer der wichtigsten intellektuellen und feministischen Stimmen der amerikanischen Literatur gemacht haben. Gemeinsam sind sie immer in Bewegung, durch Zeit und Raum, imaginär zwischen den Disziplinen, deren Grenzen Siri Hustvedt nicht gelten lässt. Dabei hält der Film auch einen der verletzlichsten Momente fest, als Siri Hustvedt und Paul Auster mit der Diagnose seiner Krebserkrankung konfrontiert werden. “Es ist ein intensives, eindringliches, einfühlsames Porträt einer außergewöhnlichen Frau.” (epd-film.de)
  • Diese Seite befindet sich in kontinuierlicher Entwicklung.
29 101 events7d78c8fa90a5f0c3b27a811adfb611bc