Unser aktuelles Programm

  • Donnerstag, 13. August 2026 - 19:30
    Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler*innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist*innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt. DAS GEWICHT DER WELT ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?
  • Donnerstag, 20. August 2026 - 19:30
    Lützerath, das kleine Dorf im Westen von Nordrhein-Westfalen, direkt neben dem Braunkohletagebau Garzweiler II, wer kennt es nicht? Ein Ort, an dem 2022 alles zusammenlief, ein kurzer Moment, in dem das ganzes Land auf die wenigen Häuser, die dort lebenden Menschen und den Widerstand schauten. Der Tagebau Garzweiler gehört dem Energieunternehmen RWE, das seit Jahrzehnten hier Braunkohle fördert. Eine ganze Region ist davon geprägt, viele Gemeinden die verschwanden. Und dennoch, der Hunger nach Land und Kohle ist ungebrochen. Der Widerspruch ist enorm, der Widerstand auch. 

 Die Bilder des Widerstandes, der Polizei, der Bagger und von RWE gehen durch die Presse, in ganz Deutschland und der Welt. Lukas Reiter hat diese Bilder auch. Doch sein Zugang ist ein anderer. Er will zeigen, was hier passiert, wie ein solcher Ort funktioniert, wie die Menschen hier leben und die Bewegung sich im Inneren organisiert. Sechs Monate lebt er in Lützerath, als Teil des Widerstandes und als Beobachter, schaut hin, befragt, beobachtet die Menschen, die jetzt hier leben, sich einbringen, Menschen, die politisch und vor Ort alles tun, um das Dorf nicht zu verlieren. Sein Blick ist dabei so tief, so interessiert und umsichtig, dass es ihm gelingt die Bewegung - frei von Klischees und Vorbehalten - eindrucksvoll aufzufächern; nahbar, selbstkritisch und auch immer wieder mit einer Portion angenehmer Leichtigkeit. Ein Film über Wut, Widerstand, Hoffnung und eine Perspektive, die uns versichert: Lützi lebt, auch wenn das Dorf nicht mehr steht.
  • Donnerstag, 27. August 2026 - 19:30
    16. März 1968: Ein 18-jähriger US-Soldat richtet seine Waffe gegen die eigenen Kameraden – und stoppt das Massaker von Mỹ Lai. Während über 500 unbewaffnete vietnamesische Zivilisten im Dorf Mỹ Lai ermordet werden, landet der Hubschrauber-Bordschütze Larry Colburn mitten im Geschehen. Der junge Soldat trifft eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändert: Er stellt sich schützend vor die Überlebenden und droht seinen eigenen Kameraden mit Waffengewalt. 50 Jahre später erzählt Larry Colburn – zum letzten Mal – seine Geschichte in seinem einzigen ausführlichen Interview, gedreht kurz vor seinem Tod 2016. A SINGLE DAY zeigt nicht nur diesen einen Tag, sondern drei Generationen zwischen Krieg und Frieden: Larrys Vater kämpfte im Zweiten Weltkrieg, unter anderem am D-Day in der Normandie. Larry selbst in Vietnam. Und sein Sohn Connor? Was bedeutet ihm das Erbe seines Vaters, das Soldatsein, der Krieg? Der Film begleitet Larry Colburn bei seinem Ringen mit Schuldgefühlen, Trauma und der ewigen Frage: „Hätte ich mehr tun können?“ Er zeigt, wie sich die Last eines einzigen Tages über Generationen fortsetzt – und stellt die Fragen von 1968 in die Gegenwart: Wie weit reicht Befehlsgehorsam? Wann wird aus Mittäterschaft Mitschuld? Was kostet es, aufzustehen? A SINGLE DAY ist ein Film über Zivilcourage in Extremsituationen, über die Grenzen des Gehorsams und die Macht der Verantwortung. Ohne reißerische Bilder des Massakers – stattdessen mit eindringlichen persönlichen Zeugnissen, die zum Nachdenken zwingen. Ein halbes Jahrhundert später sind die Mechanismen dieselben: „Das waren Einzeltäter.“ „Das war eine Ausnahme.“ Larry Colburn hat gezeigt: Es ist nicht kompliziert. Es ist nur schwer. Regisseur Christoph Felder arbeitet seit über 30 Jahren als Filmemacher und Produzent. Seine prämierten Filme liefen bei arte, WDR, ZDF und 3sat. Für seinen Vorgängerfilm „Mỹ Lai Inside“ erhielt er 2024 den Rome Film Award.
  • Ort: Hannoversche Straße 30E, 29221 Celle, Deutschland (nicht Postanschrift!) Kategorien: Ganz großes Kino in Celle
  • Donnerstag, 03. September 2026 - 19:30
    Kategorien: Dokumentarfilm, Central
    WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?
  • Freitag, 04. September 2026 - 20:30
    Dass ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire ausgezeichnet werden würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980er Jahren wächst John (Scott Ellis Watson) in einer schottischen Kleinstadt auf, als er im Alter von 12 Jahren beginnt unter heftigen Nerventicks zu leiden. Mit dem Ausbruch einer erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf. Weder in der Schule noch Zuhause werden seine Ticks und spontan ausgestoßenen Flüche als Symptome gesehen, sondern er wird ermahnt, gehänselt und sogar bestraft. Fast 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) mit Mitte 20 noch bei seiner Mutter (Shirley Henderson). Er nimmt so starke Medikamente, dass ihm die Nebenwirkungen fast jeden Lebensmut rauben. Die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie (Maxine Peak) bringt endlich eine Wendung. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John, wie er ist. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy (Peter Mullan). Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie kein anderer auf Johns Ticks und Flüche reagiert, legt den Grundstein für eine innige Freundschaft zwischen den beiden. Und langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind. “Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus. Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-Good-, sondern ein Feel-Better-Movie! Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!” (programmkino.de)
  • Sonnabend, 05. September 2026 - 20:30
    Kategorien: Komoedie, Biopic, England
  • Mittwoch, 09. September 2026 - 19:30
    Kategorien: Komoedie, Biopic, England
  • Freitag, 11. September 2026 - 20:30
    Astrid steht kurz davor, Musikgeschichte zu schreiben und den Traum ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen: vier weltberühmte Stradivari zum ersten Mal für ein Konzert zu vereinen. Doch die Harmonie endet bei den kostbaren Streichinstrumenten. Die für das Projekt engagierten Solisten Lise, George, Peter und Apolline beherrschen zwar virtuos ihre Saiten, aber nicht ihre Emotionen. Während der Proben auf dem abgeschiedenen Chateau prallen Eitelkeiten, alte Rivalitäten und künstlerische Differenzen aufeinander. Um das Jahrhundertprojekt vor dem Scheitern zu retten, bittet Astrid den exzentrischen Komponisten Charlie Beaumont um Hilfe. Nun liegt es an ihm, aus vier Einzelkämpfern ein Quartett zu formen und den unvergleichlichen Klang der Stradivari zum Leben zu erwecken. Mit einem wundervollen Ensemble aus Musikern und Schauspielern sowie einer eigens für den Film komponierten Partitur entfaltet Grégory Magne eine feingeistige Komödie über die Kunst des Zusammenspiels auf der Bühne wie im Leben. DER KLANG DER STRADIVARI ist ein Fest für die Sinne und eine Einladung, die Magie dieser einzigartigen Instrumente im Kino zu erleben.
  • Sonnabend, 12. September 2026 - 20:30
    Kategorien: Komoedie, Musikfilm, Frankreich
  • Mittwoch, 16. September 2026 - 19:30
    Kategorien: Komoedie, Musikfilm, Frankreich
  • Donnerstag, 17. September 2026 - 19:30
    Als Kronprinz von Erich Honecker machte Egon Krenz SED-Karriere, am Ende war er Staatschef der DDR. Doch er führte das Land nur 50 Tage, nach der Wiedervereinigung wurde er wegen seiner Mitverantwortung für die Mauertoten zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Seit seiner Entlassung 2003 lebt er in Dierhagen an der Ostsee. Funktionär, Aufsteiger, Apparatschik, Bonze, Hassfigur, Totschläger, Häftling, Vater und Großvater – wer ist Egon Krenz am Ende seines Lebens? In „Kommunist“ zeichnet Regisseur Lutz Pehnert („Bettina“) den Aufstieg und Fall des Mannes nach und beleuchtet seine politischen Entscheidungen im Kontext des Kalten Krieges. Gleichzeitig blickt der Film mit neuer Perspektive auf den Niedergang der DDR und auf die Wege der Menschen, die in diesem System aufwuchsen.
  • Freitag, 18. September 2026 - 20:30
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste. Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.
  • Sonnabend, 19. September 2026 - 20:30
  • Mittwoch, 23. September 2026 - 19:30
  • Freitag, 25. September 2026 - 20:30
    Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982, und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan … Regisseur Lars Jessen (MITTAGSSTUNDE) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.
  • Sonnabend, 26. September 2026 - 20:30
  • Mittwoch, 30. September 2026 - 19:30
  • Donnerstag, 01. Oktober 2026 - 19:00
    Zu den Israelis, die bei dem Massaker durch die Hamas am 7. Oktober 2023 als Geiseln in den Gazastreifen entführt wurden, gehört auch David Cunio, der 2013 eine der Hauptrollen in dem Spielfilm „Youth“ von Tom Shoval verkörpert hatte. Shoval und Davids Zwillingsbruder Eitan erinnern in einem Dokumentarfilm, der als persönlicher Brief konzipiert ist, eindrücklich an das Schicksal des Entführten, der sich auch zwei Jahre nach dem Anschlag noch in der Gewalt der Islamisten befindet. Privates Archivmaterial, Auszüge aus „Youth“ und „Making of“-Szenen verbindet der kraftvoll montierte Film mit aktuellen Interviews aus Cunios Familie. Durch seine essayistische Struktur lässt der Film auch Reflexionen, Brüche und Assoziationen zu. – Sehenswert ab 16. In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.
  • Freitag, 02. Oktober 2026 - 19:30
    Basierend auf Homers Epos erzählt Die Odyssee von Odysseus, dem sagenhaften König von Ithaka, der nach dem Trojanischen Krieg eine jahrelange, gefahrvolle Heimreise antritt und dabei mythischen Gestalten wie dem Zyklopen Polyphem, den Sirenen und der Zauberin Circe begegnet. Getrieben wird er von dem Wunsch, endlich zu seiner Frau Penelope zurückzukehren.
  • Sonnabend, 03. Oktober 2026 - 20:00
  • Mittwoch, 07. Oktober 2026 - 19:00
  • Donnerstag, 08. Oktober 2026 - 19:30
    Eine stille, psychologisch dichte Adaption der letzten Kapitel der „Odyssee“ als Drama über Trauma und Heimkehr. Statt der Heldentaten stehen die seelischen Wunden des von Schuld und Scham gezeichneten Odysseus im Mittelpunkt. Die Konfrontation mit der vereinsamten Penelope und ihren schmarotzenden Freiern entfesselt das scheinbar unvermeidliche Blutbad. Doch im stilisierten Helldunkel interessiert den Film vor allem die Frage, welche Kriegsgeschichten eine Gesellschaft sich selbst erzählt, aber auch die Traumata der Kämpfenden. Durch die reduzierte Inszenierung und umso intensiver agierende Hauptdarsteller wandelt sich das Epos zum Kammerspiel über Erinnerung, Verantwortung und die Mühsal innerer Heilung. – Sehenswert ab 16. ============================== Die Geschichte von Odysseus, durch die Linse einer Arthaus-Inszenierung, könnte man sagen. Das Ergebnis ist nicht nur in höchstem Maße sehenswert, sondern auch ein Film, der es schafft, einer eigentlich hinlänglich bekannten Geschichte neue Perspektiven abzugewinnen. Intellektuell stimulierendes Kino auf hohem Niveau. (Peter Osteried) ============================== Was bleibt, ist ein klares, inten­sives Drama über Schuld, Heimkehr, Fami­li­en­bin­dung und den langen Nachhall der Gewalt. Ein Film, der statt Spektakel Charak­tere zeigt, statt Mythos Mensch­lich­keit, statt Triumph die Wunde. ( Axel Timo Purr)
  • Freitag, 16. Oktober 2026 - 20:30
    Kategorien: Kanada, DCM
    Ein junger Klavierstimmer entdeckt, dass er wegen der Überempfindlichkeit seines Gehörs mit Leichtigkeit Safes öffnen kann. Das bringt ihn mit osteuropäischen Gangstern in Kontakt, denen er bei ihren Raubzügen hilft. Gleichzeitig lernte er eine brillante junge Pianistin kennen, die vom Hobby ihres Freundes nichts ahnt. Eine intelligent konstruierte, höchst unterhaltsame Mischung aus Drama, Liebesgeschichte und Krimi, die ihre Erzählstränge geschickt miteinander verknüpft. Die Ironie, die sich anfangs in kleinen Vignetten um Klavierbesitzer zeigt, bekommt mit Auftritt der Gangster eine düstere Note, ohne dass der hervorragend gespielte Film dadurch aus dem Tritt kommt. – Sehenswert ab 14. =================================== Niki (Leo Woodall) ist ein junger, außergewöhnlich begabter Klavierstimmer, welcher in New York lebt, nachdem er seine musikalische Karriere aufgeben musste. Sein feines Gehör macht ihn nicht nur in der Musikwelt begehrt, sondern auch für Kriminelle, die ihn zum Öffnen von Safes einsetzen. Während er zwischen legaler Arbeit und gefährlichen Aufträgen hin- und hergerissen ist, verliebt er sich in eine junge Kompositionsstudentin (Havana Rose Liu). Mit seinem Spielfilmdebüt lässt uns Daniel Roher das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken, an der Seite seines Mentors – verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman! “Eine clever inszenierte, warmherzig amüsante Krimi-Lovestory mit exzellenter Besetzung.” (programmkino.de) "Eine intelligent konstruierte, höchst unterhaltsame Mischung aus Drama, Liebesgeschichte und Krimi, die ihre Erzählstränge geschickt miteinander verknüpft." (filmdienst.de)
  • Sonnabend, 17. Oktober 2026 - 20:30
    Kategorien: Kanada
  • Mittwoch, 21. Oktober 2026 - 19:30
    Kategorien: Kanada
  • Dienstag, 09. Oktober 2029 - 20:30
    HALLO BETTY erzählt mit Humor und Retro-Charme die wahre Geschichte einer Frau, die ihrer Zeit voraus war. Eine echte Erfolgsstory. 1956 erfindet die schüchterne Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) im Rahmen einer Kampagne für Speiseöl die Kunstfigur Betty Bossi – und trifft damit den Nerv der Zeit. Aus einer Marketingidee wird die „Köchin und Hausfrau der Nation“, aus Emmi eine unfreiwillige öffentliche Figur. Denn die Schweiz liebt Betty – und verlangt bald ein echtes Gesicht. Emmi schlüpft widerwillig in die Rolle ihrer eigenen Erfindung und wird selbst zur gefeierten Koch-Ikone. Doch der Erfolg fordert seinen Preis: In einer von Männern dominierten Branche muss sie sich behaupten, während sie zugleich versucht, den Erwartungen als Ehefrau und Mutter gerecht zu werden. “Humorvoll gewürzt und mit nostalgischem Retro-Charme serviert, zeichnet diese wahre Emanzipationsgeschichte ein bewegendes Sittengemälde jener Zeit. Kino und Kochen sind seit jeher ein gutes Rezept für Unterhaltung der bekömmlichen Art.”
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