Veranstaltungsarchiv
- Freitag, 24. Mai 2024 - 20:30Kategorien: Kooperation, Tragikomoedie, Archiv, Italien, tmdU, Schwarz-Weiß-Film, Tobis, Flat, 2024, Gleichstellungsbeauftrage der Stadt CelleRom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst … Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens. Ihr Regiedebüt proklamiert keinen Feminismus mit erhobenem Zeigefinger, sondern erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation. Im Genre wechselt sie dabei immer wieder zwischen Drama und Komödie. Es ist ein lakonischer, schulterzuckender Humor, mit dem die Frauen in dieser repressiven Zeit unter dem Radar tyrannischer Männer zusammenhalten, eine leichte, geradezu beiläufige weibliche Solidarität angesichts der Übermacht des Patriachats mit seinen überkommenen Rollenvorstellungen. Vorstellungen, die sich bis heute halten. ============================================= In wenigen Ländern waren „Barbie“ oder „Oppenheimer“ im letzten Jahr nicht die erfolgreichsten Filme. Eines davon ist Italien, wo das Regiedebüt der Schauspielerin Paola Cortellesi die Konkurrenz aus Hollywood schlug. =============================================== In einem römischen Wohnblock fristet die Ehefrau eines gewalttätigen Mannes und Mutter von drei Kindern 1946 ein entbehrungsreiches Dasein, plant aber insgeheim die Rebellion. Doch ein ums andere Mal kann sie ihre Kinder nicht zurücklassen. Eine gewagte Mischung aus neorealistischem Drama, Musical, Krimi-Elementen und Commedia all’italiana, die von tief verinnerlichten patriarchalen Strukturen und den scheiternden Versuchen erzählt, daraus auszubrechen. Der in schwarz-weiß gedrehte Film besticht durch einen enormen Einfallsreichtum, den geschickten Einsatz verschiedenster Erzählelemente, herausragende Darsteller, einen mitreißenden Soundtrack, schmerzhafte Aktualität und eine Haltung, die auf Bürger- und Gemeinsinn wie gesamtgesellschaftliche Lösungen setzt. - Sehenswert ab 14. (Filmdienst)
- Freitag, 17. Mai 2024 - 20:30Kategorien: Komoedie, Tragikomoedie, Archiv, OmdU, Oesterreich, Paramount, 2024Tragikomödie um eine Polizistin aus Niederösterreich, die den Unfalltod ihres Exmanns verursacht und sich um einen unbedarften Alkoholiker bemüht, der sich für den Unfall verantwortlich glaubt. =================================== Er ist der Thermomix des Komischen. Josef Hader beherrscht dieses Genre so grandios wie kaum ein anderer im deutschsprachigen Raum. Seine hochkarätigen Kabarett-Programme sind mit allen wichtigen Preisen geadelt. Die Auftritte als Ermittler Brenner in vier Verfilmungen der bitterbösen Wolf Haas-Krimis haben Kult-Faktor. Nach seinem gelungenen Regiedebüt „Wilde Maus“ folgt nun der nächste Streich als Regisseur, Koautor und Hauptdarsteller. Ein Verkehrsunfall hat dramatische Folgen der lakonisch komischen Art. Famos schrullige Figuren. Situationskomik vom Feinsten. Pointenreiche Dialoge. Schuld und Sühne in Niederösterreich. Gut. Besser. Hader! (Dieter Oßwald für Programmkinio.de)
- Freitag, 05. April 2024 - 15:30Kategorien: Komoedie, Kooperation, Tragikomoedie, Archiv, Seniorenkino, Roadmovie, Daenemark, mindjazz, Scope, Seniorenbeirat der Stadt Celle, 2024Eine schizophrene Frau reist mit ihrer Schwester und deren Mann auf einer geführten Tour mit dem Bus nach Paris, wo sie dreißig Jahre zuvor eine unvergessliche Zeit verbrachte. Unterwegs und vor Ort mischt sie mit ihrer schonungslosen Offenheit die Mitreisenden auf, es kommt aber auch zu unerwarteten Annäherungen. Ein tragikomisches Road Movie, grandios gespielt und behutsam inszeniert, das zwischen Empathie und Pathos, Klischees und Wahrhaftigkeit die Balance wahrt. Ebenso berührendes wie verstörendes Wohlfühlkino. (Filmdienst) ================================================== Denn „Rose – Eine unvergessliche Reise nach Paris“ ist einfach alles. Mal lustig, mal traurig, mal ernst, mal komisch, mal voller Esprit und dann wieder melancholisch. Kurz gesagt: Niels Arden Oplev versteht es als Autor und Regisseur sehr gut, das Leben abzubilden. Sicherlich ist Ellen anders als ihre Mitreißenden und wohl auch die meisten Zuschauer, aber was sie und ihre Familie erleben, ist dann doch wieder sehr normal. Und so stürzt Oplev das Publikum in einen Reigen des Gefühls. Am Ende erweist sich der Film als höchst befriedigend, weil man das Gefühl hat, etwas Leichtherziges, aber auch Profundes gesehen zu haben." (Programmkino.de) ============================================= Die bewegende Komödie von BAFTA-Preisträger Niels Arden Oplev ("Verblendung") trifft mitten ins Herz. Mit einer gelungenen Mischung aus Drama und Komödie wurde ROSE in Skandinavien zum Überraschungshit an den Kinokassen. In der Hauptrolle brilliert die großartige dänische Schauspielerin Sofie Gråbøl, bekannt als Kommissarin Lund. Diese Busreise wird so schnell niemand vergessen. Denn als Inger ihre Schwester Ellen und deren Mann Vagn im Herbst 1997 auf einen Kurztrip nach Paris begleitet, läuft nicht alles nach Plan. Inger fällt unter den anderen Reisenden auf. Offen erklärt sie ihre psychologische Situation: sie ist schizophren. Dies zeigt sich vor allem in ihrer Unverblümtheit, die nicht allen gefällt. Schnell gerät die Familie zwischen Unverständnis und Vorurteile. Doch in Paris angekommen wird klar, dass alle so ihr Päckchen mit sich rumtragen. Während eines der mitreisenden Paare in einer Ehekrise steckt, freundet sich Inger mit deren Sohn an, der fasziniert ist von ihrer Direktheit. Und so verwickelt Inger die kleine Reisegruppe in ihr ganz eigenes Abenteuer, dass sie schon bald vor die Wohnungstür einer verschollenen Liebe führt.
- Freitag, 03. November 2023 - 15:30Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus Kategorien: Komoedie, Kooperation, Tragikomoedie, Archiv, Seniorenkino, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Studiocanal, Scope, Seniorenbeirat der Stadt Celle, 2023Für ein Mädchen, das behütet in einem Dorf im Westerwald bei seiner Großmutter aufwächst, ändert sich das Leben an jenem Tag, nachdem seine Oma von einem Okapi geträumt hat. Jahre später verliebt sie sich als junge Frau, trägt aber die Last der Vergangenheit weiter in sich. Um diese Kerngeschichte herum drapiert die Romanverfilmung zahlreiche schrullige Figuren und entfaltet dank einer sorgsamen Inszenierung kongenial die Balance aus Ironie und Intimität. Mit pointierten Dialogen und sparsamer Musikuntermalung demonstriert der Film, wie ungeschönt und schwerelos sich von Tod und Liebe erzählen lässt. – Sehenswert ab 14.
- Freitag, 20. Oktober 2023 - 20:30Kategorien: Oscarnominierung, Komoedie, Tragikomoedie, Archiv, Roadmovie, Daenemark, mindjazz, Scope, 2023Eine schizophrene Frau reist mit ihrer Schwester und deren Mann auf einer geführten Tour mit dem Bus nach Paris, wo sie dreißig Jahre zuvor eine unvergessliche Zeit verbrachte. Unterwegs und vor Ort mischt sie mit ihrer schonungslosen Offenheit die Mitreisenden auf, es kommt aber auch zu unerwarteten Annäherungen. Ein tragikomisches Road Movie, grandios gespielt und behutsam inszeniert, das zwischen Empathie und Pathos, Klischees und Wahrhaftigkeit die Balance wahrt. Ebenso berührendes wie verstörendes Wohlfühlkino. (Filmdienst) ================================================== Denn „Rose – Eine unvergessliche Reise nach Paris“ ist einfach alles. Mal lustig, mal traurig, mal ernst, mal komisch, mal voller Esprit und dann wieder melancholisch. Kurz gesagt: Niels Arden Oplev versteht es als Autor und Regisseur sehr gut, das Leben abzubilden. Sicherlich ist Ellen anders als ihre Mitreißenden und wohl auch die meisten Zuschauer, aber was sie und ihre Familie erleben, ist dann doch wieder sehr normal. Und so stürzt Oplev das Publikum in einen Reigen des Gefühls. Am Ende erweist sich der Film als höchst befriedigend, weil man das Gefühl hat, etwas Leichtherziges, aber auch Profundes gesehen zu haben." (Programmkino.de) ============================================= Die bewegende Komödie von BAFTA-Preisträger Niels Arden Oplev ("Verblendung") trifft mitten ins Herz. Mit einer gelungenen Mischung aus Drama und Komödie wurde ROSE in Skandinavien zum Überraschungshit an den Kinokassen. In der Hauptrolle brilliert die großartige dänische Schauspielerin Sofie Gråbøl, bekannt als Kommissarin Lund. Diese Busreise wird so schnell niemand vergessen. Denn als Inger ihre Schwester Ellen und deren Mann Vagn im Herbst 1997 auf einen Kurztrip nach Paris begleitet, läuft nicht alles nach Plan. Inger fällt unter den anderen Reisenden auf. Offen erklärt sie ihre psychologische Situation: sie ist schizophren. Dies zeigt sich vor allem in ihrer Unverblümtheit, die nicht allen gefällt. Schnell gerät die Familie zwischen Unverständnis und Vorurteile. Doch in Paris angekommen wird klar, dass alle so ihr Päckchen mit sich rumtragen. Während eines der mitreisenden Paare in einer Ehekrise steckt, freundet sich Inger mit deren Sohn an, der fasziniert ist von ihrer Direktheit. Und so verwickelt Inger die kleine Reisegruppe in ihr ganz eigenes Abenteuer, dass sie schon bald vor die Wohnungstür einer verschollenen Liebe führt.
- Freitag, 26. Mai 2023 - 20:30Kategorien: Berlinale-Baer, Tragikomoedie, Archiv, Piffl, Flat, 2023, Sommerfilm, SEFazit: Weder streng noch mythologisch aufgeladen geht es zu in Christian Petzolds Sommerfilm "Roter Himmel". Während drei junge Menschen in einem Häuschen an der Ostsee die unbeschwerte Stimmung genießen, gelingt es dem vierten nicht, in einen spannungsfreien Dialog mit ihnen zu treten. Romantische Gefühle verstärken seinen inneren Konflikt, während die Waldbrände näher rücken. Ein Gedicht von Heinrich Heine verleiht diesem hervorragend gespielten, von träger Leichtigkeit erfüllten Film poetische Tiefe. (Bianka Piringer) Aber: „Love’s gonna make us blind“, wie es die zweite Zeile des großartigen Songs verstehen will. Blind für das hier drinnen wartende Glück der Liebe selbst, blind für die da draußen wartende Katastrophe. Blind für den Zustand der Natur, der nicht mehr einfach als Erhabenheit abgebildet werden kann, wie es vielleicht die Romantik noch konnte, weil der Mensch dann erst begann, ihre Kraft gegen sie zu wenden. =================================== Nach "Undine" ist "Roter Himmel" der zweite Film Petzolds, in dem er sich mit der deutschen Romantik beschäftigt. Sein Stadium der Auseinandersetzung kennzeichnet auch, dass er Paula Beer mit "Der Asra" ein Gedicht von Heinrich Heine vorlesen lässt, der ja als einer der letzten Vertreter der Romantik und zugleich als Überwinder der Romantik gilt.
- Freitag, 03. Februar 2023 - 20:30Kategorien: Komoedie, Tragikomoedie, Archiv, Liebesfilm, Literaturverfilmung, Studiocanal, Scope, 2023Für ein Mädchen, das behütet in einem Dorf im Westerwald bei seiner Großmutter aufwächst, ändert sich das Leben an jenem Tag, nachdem seine Oma von einem Okapi geträumt hat. Jahre später verliebt sie sich als junge Frau, trägt aber die Last der Vergangenheit weiter in sich. Um diese Kerngeschichte herum drapiert die Romanverfilmung zahlreiche schrullige Figuren und entfaltet dank einer sorgsamen Inszenierung kongenial die Balance aus Ironie und Intimität. Mit pointierten Dialogen und sparsamer Musikuntermalung demonstriert der Film, wie ungeschönt und schwerelos sich von Tod und Liebe erzählen lässt. – Sehenswert ab 14.
- Dienstag, 15. November 2022 - 19:30Kategorien: Eintritt frei, Tragikomoedie, Archiv, Demokratie leben, Diskussion, Moderation, Coming of Age, Migration im Film, Filmwelt, Flat, 2022Eine junge Berliner Altenpflegerin mit iranischen Wurzeln wird Opfer eines rassistischen Angriffs, den sie nur mit Mühe überlebt. Danach ist ihr Selbstbewusstsein massiv angeknackst. Es kostet sie viel Energie, Wut und Angst, um die Ohnmachtsgefühle zu besiegen und den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zurückzufinden. Das sensibel inszenierte Drama erzählt in fast dokumentarischer Unmittelbarkeit und mit großer Glaubwürdigkeit eine bewegende Geschichte von Selbstermächtigung, Resilienz und Zugehörigkeit. Zugleich positioniert sich der Film gegen rechte Tendenzen und plädiert für eine offene Gesellschaft. - Sehenswert ab 14.
- Sonnabend, 15. Februar 2020 - 18:00Ort: Kino achteinhalb Kategorien: deutscher Film, Tragikomoedie, oeffentliche Veranstaltung, Archiv, 2020Am Freitag, den 20. Januar, 1995 lief unsere erste öffentliche Filmvorführung (damals noch in Altenhagen). Diesen Samstag möchten wir mit unserem Publikum auf das fünfunfzwanzigjährige Bestehen des „achteinhalb – Kino & Kultur e.V.“ anstoßen. Kulinarisch laden wir Sie/Euch zu Fingerfood & Sekt und Kaffee & Kuchen ein, cineastisch zu Kurzfilmen, die wir bei der Kurzfilmagentur HH geliehen haben.
- Freitag, 17. Januar 2020 - 20:30Kategorien: Familienkomoedie, Sundance Filmfestival Preistraeger, US-amerikanischer Film, Tragikomoedie, Culture-Clash-Komoedie, Film, Archiv, Spielfilm, Golden Globe, Satellite Award, National Board of Review, DCM, 2020, ScopeEine junge Sino-Amerikanerin fliegt nach China, wo sich ihre Verwandten um die todkranke Großmutter versammeln, die nur noch wenige Wochen zu leben hat. Doch niemand darf der alten Frau die Wahrheit sagen, weshalb eine Hochzeit arrangiert wird, um das Zusammentreffen der Großfamilie zu erklären. Der tragikomische, auf autobiografischen Erlebnissen fußende Film um eine „wahre Lüge“ entfaltet mit kraftvoll-schrulligen Charakteren und liebevollen Details eine weibliche Weltsicht, in der Herzhaft-Komisches neben bieder-banalen Momenten steht. Ein herzerwärmender Film mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche wie kulturelle Unterschiede. - Sehenswert ab 12. -- Herzerwärmende Tragikomödie um eine junge Sino-Amerikanerin, die zu ihrer Großmutter nach China fliegt, weil die angeblich nur noch wenige Wochen zu leben hat; doch niemand will der alten Frau die Wahrheit über ihren Zustand verraten. (Filmdienst) ---------------------- Eine chinesische Familie verschweigt der Großmutter, dass sie sterbenskrank ist. Basierend auf eigenen Erlebnissen porträtiert Lulu Wang einen familiären Abschied. »The Farewell« ist eine tonnenschwere, federleichte, bitterschöne Tragikomödie Basierend auf einer echten Lüge: Lulu Wang nutzt die Geschichte eines Familiengeheimnisses, um unter anderem die kulturellen Unterschiede zwischen Ost und West zu reflektieren (EPD-Film) -- 3/40213
- Freitag, 10. Januar 2020 - 20:30Kategorien: Golden-Globe-Nominierung, US-amerikanischer Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, DCM, 2020, Flat, alle Veranstaltungen anzeigenUnkonventionelle Literaturverfilmung von Richard Linklater (Before Sunrise, Boyhood) um eine verbitterte Architektin (Cate Blanchett), die sich seit Jahren in ein monströses altes Anwesen zurückgezogen hat, erlebt eine innere Wandlung, als sie ihre Tochter auf eine Reise in die Antarktis begleitet. ---- Golden-Globe-Nominierung für die australische Ausnahmeschauspielerin Cate Blanchett - 1/36314
- Freitag, 15. März 2019 - 20:30Kategorien: Oscar, Komoedie, US-amerikanischer Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Roadmovie, Feel-Good-Movie, Biopic, Buddy-Movie, Golden Globe, tmdU, Fox, 2019, FlatPeter Farrellys leichtfüssig inszenierte Tragikomödie lebt vom Gegensatz der Protagonisten und von ihren zwei formidablen, für den Oscar nominierten Darstellern: Der überaus ungehobelte italoamerikanische Türsteher und Gelegenheitsmafiosi Tony Lip (Viggo Mortensen) wird in den 1960er Jahren vom hochkultivierten schwarzen Konzertpianisten Don Shirley (Mahershala Ali) als Assistent angeheuert. Toni chauffiert Don auf dessen Tournee durch die Südstaaten, mit dem «Green Book» als Kompass, einem Führer für Afroamerikaner im rassistischen Süden. Die gemeinsame Reise im metallicblauen Strassenkreuzer führt das ungleiche Duo auch auf einen Weg zueinander. So wird das ernsthafte Grundthema zur Basis eines brillant unterhaltenden Feel-Good-Movies, das das Publikum des Zurich Film Festival schon im letzten Herbst als Eröffnungsfilm begeisterte. (von Urs Bühler für die Neue Züricher Zeitung) –––––––––––––––– Zum Titel des Films: The Negro Motorist's Green Book war ein Reiseführer mit einem speziellen Zielpublikum: Autofahrer "of color" erfuhren hier, wo sie in Amerika ein Quartier zum Absteigen oder ein Abendessen nach einem Tag auf der Straße finden konnten. Einen Bedarf für diese Hinweise gab es natürlich nur deswegen, weil Rassentrennung damals gang und gäbe war: Viele Etablissements waren exklusiv für Weiße. In anderen konnten die Schwarzen unter sich sein. Ihnen versprach das grüne Buch "vacation without aggravation": Urlaub ohne Erschwernisse.
- Mittwoch, 27. Februar 2019 - 19:00Kategorien: Eintritt frei, Kooperation, deutscher Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, Regisseurbesuch, Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus, Demokratie leben, Diskussion, Moderation, wehrhafte Demokratie staerken - Ausgrenzung entgegentreten, ver.di OV Celle, DGB-Kreisverband Celle, 2019, Diakonie Celle, Landesarmutskonferenz NiedersachsenMit 39 Jahren ist Alice alleinstehend und arbeitslos, auch wenn sie gegenüber ihren Freunden behauptet, eine erfolgreiche Freelancerin zu sein. Sie beschließt, sich nicht mehr vom Arbeitsamt herumkommandieren zu lassen, wodurch jedoch ihre Bezüge gekürzt werden. Mehr und mehr wird das Geld knapp... "Reise nach Jerusalem ist ein gut beobachteter, aus dem Leben gegriffener, emotional inszenierter und absolut uneitler Film, der einen zwischen Lachen und Weinen auch nach Verlassen des Kinos nicht entlässt." Harald Mühlbeyer auf Kino-Zeit.de.
- Dienstag, 04. Dezember 2018 - 15:30Kategorien: Europaeischer Filmpreis, Kooperation, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Seniorenkino, Filmreihe, europaeischer Film, Filmkunst, Italien, 2018, Scope, Seniorenbeirat der Stadt CelleEin alternder Komponist hat sich mit seiner Tochter und seinem besten Freund in einen Schweizer Wellness-Tempel zurückgezogen. Als er vor der englischen Königin sein berühmtestes Stück dirigieren soll, weigert er sich, auf die Bühne zurückzukehren. In opulenten Bildern fächert der multiperspektivisch erzählte Film die Handlung in erlesenen Schlaglichtern auf das Altern und die Akzeptanz des Vergänglichen auf. In die Schaffens-, Beziehungs- und Lebenskrisen mischen sich irrwitzige (Alb-)Träume und zutiefst menschliche Realitäten, wobei der szenisch mäandernde, barock ausladende Erzählbogen stets souverän die Balance zwischen Genialität, Genie und Kitsch wahrt.
- Freitag, 22. Juni 2018 - 20:30Kategorien: Stefan, Gilde-Filmpreis, 1SE, FIPRESCI-Preis, Guenter-Rohrbach-Filmpreis, deutscher Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Liebesfilm, Preis der Oekumenischen Jury, Deutscher Filmpreis - Lola, Deutscher Schauspielerpreis, 2018, Flat, Deutscher Drehbuchpreis, Zorro, EPD - Film des Jahres 2018Der schweigsame Christian (Franz Rogowski) tritt eine neue Stelle im Großmarkt an. Bruno (Peter Kurth) aus der Getränkeabteilung nimmt ihn unter seine Fittiche und zeigt ihm, wie die Dinge in dem kleinen Universum funktionieren. Die beiden werden schnell Freunde. Auch die anderen Mitarbeiter behandeln Christian bald wie ein Familienmitglied. Als er sich in Marion (Sandra Hüller) von den Süßwaren verliebt, drückt der ganze Großmarkt ihrer Liebe die Daumen. Einziges Problem: Marion ist bereits verheiratet. Obwohl es heißt, sie sei in ihrer Ehe nicht glücklich, respektiert der schüchterne Christian ihr Gelübde und hält seine Hormone so gut es geht im Zaum. Die beiden kommen sich dennoch näher und bald ist klar, dass auch Marion Gefühle für ihren Kollegen hegt. Dann kommt sie eines Tages plötzlich nicht mehr zur Arbeit...
- Freitag, 04. Mai 2018 - 20:30Kategorien: Stefan, 1SE, NY Critics Circle Award, Oscarnominierung, Golden-Globe-Nominierung, US-amerikanischer Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, LA Critics Association Awards, National Board of Review, Women Film Critics Circle Awards, tmdU, Fox, 2018, Scope, eigener TextEigener Text des achteinhalbs nach Sichtung: Als Walt Disney in den 60er-Jahren seinen Vergnügungspark "Walt Disney World Resort" in Florida plante, hieß sein Prestigeprojekt zuerst „The Florida Project“. Es sollte ein (überteuertes) Familienparadies aus bunten Farben werden, mit tanzenden Micky Mäusen, strahlenden Kinderaugen und Eiscreme zum Frühstück - das "Mekka" für jede amerikanische Familie. Im Jahr 1971 öffnete "Magic Kingdom" die Türen in einen Tempel der Sorglosigkeit, einer Ikonografie US-amerikanischer Traumwelten. Hierzulande in seiner Funktion vielleicht, wenn überhaupt, am ehesten vergleichbar mit dem KaDeWe, dem Schaufenster des Westens, dem Inbegriff des freien Westens und seinen Werten. Bakers Film spielt in den heruntergekommenen Motelanlagen im Hinterhof um Disney World Orlando, die gebaut wurden, als der Tourismus noch weiträumig florierte. Die quietschbunten Betonriegel sind in ihrer Namensgebung "Magic Castle" und "Futureland Inn" dem benachbarten Konsumparadies angepasst, für deren prekären Bewohner (Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, working poor), die nicht mehr die Mittel für eine Wohnungsmiete aufbringen, ist es in Wirklichkeit ein No-Future-Land - die Zwischenstation, der letzte Zufluchtsort, der ihre potenzielle Obdachlosigkeit kaschiert ("hidden homeless"), vor dem unaufhaltsamen Sturz in die Obdachlosigkeit, in der sich ca. 5,5 Millionen Menschen („disconnected people“, ca. 1,7% der Bevölkerung) in den USA befinden - Amerika ausgeträumt. Regisseuer Sean Baker porträtiert diese Welt aber alles andere als in Form einer Elendsreportage, sondern aus der Perspektive (auch Kameraperspektive) von siebenjährigen Kindern, die mit unbändiger kindlicher Lebensfreude durch die sonnendurchflutete Ikonografie eines vergangenen Amerikas toben und streunen, sich die Welt zu eigen machen und Episoden voll kindlicher Magie und Poesie erleben. Vor allem aber zeigt es die Welt aus dem Blickwinkel des rotzfrechen Balgs Moonee, die vermutlich bereits mit ausgestrecktem Stinkefinger zur Welt gekommen ist. Baker, der im Vorfeld viele Filme mit Kindern studiert hat, verrät im Interview, dass den größten Einfluss auf ihn die Slapstickserie "Die kleinen Strolche", die zur Zeit der Großen Depression spielt, ausgeübt habe. In der Schlusssequenz des Film wechselt das Aufnahmematerial des Films vom farbintensiven 35mm-Material auf Smartphonekamera und es wird das tatsächliche "Magic Castle" das Cinderella Castle, das Disneys weltbekanntes Logo ziert und in jedem Filmtrailer von Feuerwerk gekrönt wird, gezeigt.
- Dienstag, 03. April 2018 - 15:30Kategorien: Golden-Globe-Nominierung, Kooperation, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Seniorenkino, europaeischer Film, Literaturverfilmung, British Film Awards, Satellite Award, Venedig - Goldener Loewe, England, 24Bilder, 2018, Seniorenbeirat der Stadt CelleEine alte Frau sucht ein halbes Jahrhundert, nachdem ihr in einem irischen Kloster ihr uneheliches Baby weggenommen wurde, gemeinsam mit einem zynischen Journalisten ihren Sohn. Das nach einer historischen Begebenheit inszenierte Drama ist eine ergreifende Mischung aus komischem Road Movie, detektivischer Recherche und wütender Anklage. Geschickt balanciert die Inszenierung die unterschiedlichen Töne aus, wobei die Komik des Films aus der Gegensätzlichkeit der Hauptfiguren resultiert, die sich mit lakonischen Dialogen bekämpfen und so das gelegentliche Pathos auffangen.
- Freitag, 09. März 2018 - 20:30Kategorien: 1SE, Oscar, schwarze Komoedie, US-amerikanischer Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Kriminalfilm, Golden Globe, British Film Awards, Satellite Award, British Independent Film Awards, Independent Spirit Award, Women Film Critics Circle Awards, England, evtl. SK, Alliance of Women Film Journalists, Fox, 2018, Scope, unser Film des Monats, SAG-AwardEin Geniestreich: «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri»: Wenn er alle rassistischen Beamten entliesse, blieben drei übrig, und die wären alle homophob. Es ist ein schwacher Trost, den Chief Willoughby (Woody Harrelson) anbieten kann, als Mildred (Frances McDormand) ihm öffentlichkeitswirksam vorwirft, den Mord an ihrer Tochter ungesühnt zu lassen, während Schwarze schikaniert und gefoltert würden. Auf drei grossen Plakatwänden, schwarze Schrift auf flammendem Rot, erhebt Mildred Anklage gegen die Polizei – und tritt in der Kleinstadt im Süden der USA einen veritablen Krieg los. Martin McDonaghs bitterböses Kriminalstück verhandelt todernste Themen – und doch gibt es auf dieser erstaunlich souveränen Gratwanderung viel zu lachen. McDonagh fühlt Amerika auf den Zahn, da, wo es weh tut – auch ganz buchstäblich, denn zimperlich gehen die Protagonisten seines genialen Films keineswegs miteinander um. Als härtester Knochen, der eine erstaunliche «Karriere» durchläuft, erweist sich der brutale Cop Dixon (Sam Rockwell). Der Film überrascht durch ambivalente Figuren, die nicht in gute und böse zu scheiden sind. Frances McDormand in der Hauptrolle der kampfeslustigen und wortgewandten Rächerin ihrer Tochter bietet ein selten brillantes Schauspiel. (Neue Züricher Zeitung) ---- Ein echtes Pointenfeuerwerk. Aber jedes Mal, wenn der Gedanke aufkommt, dass es jetzt gerade etwas zu brillant wird, schlägt die Situation durch eine Geste, einen Gesichtsausdruck, eine neue Wendung um in völlige Ironiefreiheit und zeigt uns die Charaktere nackt und bloß in ihrem ganzen Elend. Das ist Timing und Einfühlungsvermögen vom Feinsten. (Die Zeit)
- Dienstag, 06. Februar 2018 - 15:30Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus Kategorien: Kooperation, deutscher Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, Seniorenkino, Literaturverfilmung, Pandora, 2018, Seniorenbeirat der Stadt CelleEmma (Jördis Triebel) lebt als einsame Schweinezüchterin auf dem runtergewirtschafteten Hof ihrer Vorfahren. Sie schlachtet ihre Tiere auf ganz eigene Art: Bis zum letzten Moment behandelt sie sie liebevoll, der finale Schnitt hat etwas Zärtliches. Den fehlenden Mann ersetzt sie durch den herrlich vibrierenden Sattel ihres alten Mofas. Aber die Sehnsucht bleibt. Max (Jürgen Vogel) ist ein neurotischer Vegetarier und Ordnungsliebhaber, der niemals etwas Unüberlegtes tut. Bis er erfährt, dass er tödlich an Krebs erkrankt ist. In einer Kurzschlussreaktion klaut er seinem Freund und Arbeitgeber Hans einen Ferrari und viel Geld. Von Hans gejagt, findet Max` Flucht aus seinem alten Leben ein jähes Ende - und zwar just auf Emmas Hof, auf dem der Ferrari nach einer wilden Verfolgungsjagd zerschellt. Emma ist entzückt: Sie versteckt den bewusstlosen, aber appetitlichen Mann in ihrem Bett und das Geld im Stall. Als Max erwacht, erschrickt er vor dem schmutzigen Hof und der starken Frau. Erst allmählich ergibt er sich Emmas Werben und erkennt, dass er sein persönliches Paradies gefunden hat. Gemeinsam können sie sogar den aufgebrachten Hans beschwichtigen - doch ihr Glück ist kurz und Max` Ende unausweichlich. Schließlich macht er es den Schweinen nach und vertraut sich Emmas zarten Künsten an...
- Freitag, 19. Januar 2018 - 20:30Kategorien: deutscher Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Literaturverfilmung, Bayerischer Filmpreis, evtl. SK, DCM, 2018, ScopeEin junger Mann kümmert sich liebevoll um seinen geistig behinderten jüngeren Bruder. Als die alleinerziehende Mutter der beiden stirbt, soll der behinderte Junge in ein Heim eingewiesen werden. Der ältere Bruder will das verhindern, und beide fliehen Richtung Nordsee, um in Hamburg den Vater zu finden und ihn dazu zu bringen, die Einweisung ins Heim zu stoppen. Überzeugend gespielte Mischung aus Drama und tragikomischem Road Movie, das die Brüder auf der Reise allerlei kuriose Begegnungen erleben lässt. Dabei kommen auch nachdenkliche Szenen zum Tragen, die durchaus einfühlsam die Probleme der jungen Männer reflektieren.
- Mittwoch, 11. Oktober 2017 - 15:30Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus Kategorien: 2017, Kooperation, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Seniorenkino, europaeischer Film, England, PifflEin Angestellter des Londoner Sozialamtes widmet sich hingebungsvoll seiner Aufgabe, Angehörige und Bekannte von Menschen aufzuspüren, die einsam gestorben sind. Er schreibt einfühlsame Reden, organisiert die Beerdigung und kümmert sich um die letzten Dinge. Doch dann wird seine Abteilung aufgelöst und er verliert seinen Job. Ein letzter Fall bleibt ihm noch, in den er sich mit aller Energie stürzt. Doch je mehr er den Spuren des fremden Lebens folgt, desto mehr Distanz bekommt er zu einem eigenen. Eine liebevolle, hervorragend gespielte Komödie, die dem ernsten Thema gesellschaftlicher Vereinsamung mit britischem Humor, vor allem aber mit großer Einfühlsamkeit begegnet. Sehenswert ab 14.
- Freitag, 18. August 2017 - 20:30Kategorien: Frauendrama, 2017, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, europaeischer Film, Frankreich, evtl. SKEine Hebamme Anfang 60, die ganz in ihrem Beruf aufgeht, lässt sich darauf ein, der früheren Geliebten ihres Vaters beizustehen, die nur noch wenige Monate zu leben hat. Der Umgang mit der mondänen Frau, die gut zehn Jahre älter als sie selbst ist, bewirkt, dass auch sie selbst mehr an ihr eigenes Glück zu denken wagt. Ein gelassen und mit leisem Humor erzähltes Drama um die Freundschaft zweier gegensätzlicher Frauen, sorgfältig in der Zeichnung der Sphären. Die beiden ausgezeichneten Hauptdarstellerinnen (Catherine Frot und Catherine Deneuve) tragen den Film souverän auch über seichtere Nebenstränge hinweg.
- Freitag, 26. Mai 2017 - 20:30Kategorien: Stefan, Berlinale-Baer, 2017, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, europaeischer Film, Migration, Finnland, tmdUEin junger Syrer, dessen Familie im Bürgerkrieg fast komplett getötet wurde, kommt nach seiner Flucht quer durch Europa nach Finnland, wo er Asyl beantragt, dann aber untertaucht, als man ihm dies verwehrt. In dem wortkargen Neubesitzer eines schäbigen Restaurants findet er einen unerwarteten Beschützer, der ihn in seine exzentrische Belegschaft aufnimmt. Eine mitunter märchenhaft anmutende Tragikomödie, in der Aki Kaurismäki das mit viel Respekt behandelte Flüchtlingsschicksal meisterhaft mit grandiosen Szenen seines lakonischen Humors verknüpft. In der Zeichnung der politischen Hintergründe erhebt sein Film keine Anklage, spricht sich dafür aber nachdrücklich für Mitgefühl, Solidarität und Humanismus aus.
- Freitag, 05. Mai 2017 - 20:30Kategorien: 2017, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, europaeischer Film, OesterreichEin für seine zugespitzten Musikkritiken berüchtigter Redakteur einer Wiener Tageszeitung wird im Zuge von Sparmaßnahmen entlassen und stürzt in eine Midlife-Crisis. Während seine Frau ihn mit dem Wunsch nach einem Kind zusätzlich unter Druck setzt, versucht der geschasste Kritiker seine ohnmächtige Wut mit der Reparatur einer maroden Achterbahn und Racheaktionen gegen seinen früheren Chef zu betäuben. Pointierte Tragikomödie als Regiedebüt des Schauspielers und Kabarettisten Josef Hader, der lustvoll zwischen unterschiedlichen Tonlagen wechselt. Dabei gelingen ihm durchaus schmerzhaft zugespitzte Szenen, auch wenn der Film sich seinen existenziellen Untiefen letztlich verweigert.
- Freitag, 10. März 2017 - 20:30Kategorien: Stefan, Gilde-Filmpreis, 1SE, 2017, deutscher Film, Screwball-Komoedie, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Nominierung Deutscher Filmpreis - Lola, Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreis, Tokyo International Film Festival, Piffl, Scope, unser Film des MonatsEin humorloser deutscher Holocaust-Forscher ereifert sich über das Ansinnen seines Instituts, einen Auschwitz-Kongress von Daimler-Benz sponsern zu lassen. Überdies ärgert ihn seine französische Praktikantin, die mit dem Institutsleiter ein Verhältnis hat. Als sich die beiden näher kommen, entdecken sie überraschende Gemeinsamkeiten in ihren Biografien. Tempo- und pointenreich inszenierte, herausragend gespielte Liebesgeschichte um einen Täter-Enkel und eine Opfer-Enkelin. Angelegt als treffsichere Screwball-Komödie über das politisch Unkorrekte vor dem Hintergrund des Holocaust. -------------------------- Eine Screwball-Komödie um Holocaustforscher, kann das funktionieren? Der Film „Die Blumen von gestern“ wird von der Kritik wahlweise als „ungeheuer komisch“ und „zutiefst berührend“ (Zeit online), als „nicht nur unangenehm, sondern peinlich“ (FAZ) oder als „hanebüchene“ Kostprobe des „neuen deutschen Geschichtskinos“ (Tagesspiegel) beschrieben.
- Mittwoch, 11. Januar 2017 - 19:00Kategorien: Heike, Gilde-Filmpreis, Oscarkandidat, Europaeischer Filmpreis, FIPRESCI-Preis, Grand Prix de la FIPRESCI, LUX-Filmpreis, NY Critics Circle Award, EPD - Film des Jahres 2016, Gesellschaftssatire, Frauendrama, Familienkomoedie, zeitgenoessisches Gesellschaftsportraet, Golden-Globe-Nominierung, Vater-Tochter-Drama, 2017, deutscher Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Filmplus - Bild-Kunst Schnittpreis, eigener TextDieser Film verblüfft die Welt als deutscher Ausnahmeerfolg: Der Film mit dem besten Kritikerschnitt aller Zeiten, demzufolge von der internationalen Vereinigung der Filmkritiker als bester Film des Jahres gewählt. Gefeiert in Cannes, wo er es nach acht Jahren (2008 - "Palermo Shooting" von Wim Wenders) als erster deutscher Film in den exklusiven Wettbewerb des Festivals geschafft hatte, dort von Publikum und Kritik bei der Premiere frenetisch gefeiert worden ist, aber zur Überraschung aller ungekrönt blieb, jetzt gekrönt als bester europäischer Film des Jahres 2016. Zudem "räumte" er alle fünf möglichen Preise ab - einen solchen "Durchmarsch" gab es noch nie. Außerdem ist er nominiert für die Golden Globe Vergabe am 8. Januar und am 26. Februar geht er als aussichtsreicher Oscarkandidat ins Rennen. Maren Ades nonkonformistische Tragikomödie/Gesellschaftssatire wie präzises Gesellschaftsporträt „Toni Erdmann“ wurde in Breslau (Wroclaw) nicht nur als bester europäischer Spielfilm geehrt - mit dem Vater-Tochter-Drama erhielt erstmal ein Film auch alle vier weiteren möglichen Auszeichnungen. Die 38-jährige Sandra Hüller ("Theater ist mein Liebe, Kino ist meine Liaison" - "Das Ideal ist die reine Anwesenheit, nicht die Handlung. Die Möglichkeit, Räume zu füllen, nicht die Tricks der Verwandlung.") wurde für die beste schauspielerische Darstellung des Jahres 2016 ausgezeichnet. Der 70-jährige Peter Simonischek, der im Film Winfried Conradi, der wiederum amateurhaft „Toni Erdmann“ mimt, spielt, nahm den Preis als bester Schauspieler entgegen. Mit der 39-jährigen Maren Ade wurde bei der 29. Preisverleihung erstmals der Film einer Regisseurin ausgezeichnet. Ade erhielt den Preis für den besten Film, die beste Regie sowie das beste Drehbuch. „Toni Erdmann“ nimmt sich die Zeit, in 162 Minuten die Beziehung zwischen Ines, einer taffen, ehrgeizigen Unternehmensberaterin, die sich in einer Männerdomäne zu behaupten weiß und mit ihrem Leben in Hotel-Lounges und Shopping Malls das neoliberale Lebensmodell in Schwung hält, dabei aber vor lauter Biss und Pflicht innerlich verarmt und ihrem herumalbernden, krawalligen Alt-68er-Vater Winfried zu beschreiben, der versucht notdürftig mit zotteliger Langhaarperücke und falschen Zähnen als Alter Ego Toni Erdmann verkleidet, seiner Tochter neu zu begegnen.
- Dienstag, 06. Dezember 2016 - 15:30Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus Kategorien: 2016, Golden-Globe-Nominierung, Kooperation, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Seniorenkino, Filmreihe, europaeischer Film, LiteraturverfilmungDer Film basiert auf der wahren Geschichte von Alan Bennett, in dessen Londoner Auffahrt Miss Shepherd "vorübergehend" ihren Van parkte und für 15 Jahre wohnen blieb. Diese Begegnung, die als widerwillig gewährter Gefallen begann, entwickelte sich zu einer Beziehung, die die Leben der beiden nachhaltig veränderte.
- Freitag, 14. Oktober 2016 - 20:30Kategorien: 2016, Mutter-Tochter-Drama, US-amerikanischer Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, evtl. SKEine frisch verwitwete Frau Mitte 50 zieht nach Los Angeles in der Nähe ihrer Tochter, die dort als Drehbuchautorin arbeitet. Sie überschüttet sie mit Liebe und wohlmeinenden Ideen, wie ihr Leben zu verbessern sei. In ihrem fast manischen Optimismus verdrängt sie allerdings die eigene Trauer über den Verlust des Ehemanns. Die warmherzige, leichtfüßig inszenierte Tragikomödie lebt vom liebevollen Blick auf ihre starken weiblichen Figuren und wird insbesondere von der einnehmenden Hauptdarstellerin getragen, die souverän die ganze Bandbreite unterschiedlichster Empfindungen ausspielt.
- Freitag, 23. September 2016 - 20:30Kategorien: Gilde-Filmpreis, 1SE, Oscarkandidat, 2016, Europaeischer Filmpreis, FIPRESCI-Preis, Grand Prix de la FIPRESCI, LUX-Filmpreis, EPD - Film des Jahres 2016, Gesellschaftssatire, Frauendrama, Familienkomoedie, zeitgenoessisches Gesellschaftsportraet, Vater-Tochter-Drama, deutscher Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, FilmkunstEin alternder Musiklehrer taucht unangemeldet bei seiner Tochter in Bukarest auf, wo diese für eine Unternehmensberatung an Rationalisierungskonzepten für die Ölindustrie arbeitet. Entsetzt von ihrem freudlosen Manager-Dasein, will er sie in der Gestalt eines kauzigen Alter Egos aus der Reserve locken. Eine souverän zwischen Komik, Tragik und surrealen Momenten wandelnde Dramödie um einen Generationenkonflikt, bei dem sich beide Seiten umkreisen, befehden und doch annähern. Vorzüglich inszeniert und getragen von zwei überragenden Darstellern, entwirft der Film mit großer innerer Wahrhaftigkeit ein vielschichtiges Vater-Tochter-Verhältnis mit zeitkritischen Anklängen. Untergründig kreist er dabei stets auch um die Frage, wie man leben will.
- Freitag, 10. Juni 2016 - 20:30Kategorien: 2016, Golden-Globe-Nominierung, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, europaeischer Film, BiopicDer Film basiert auf der wahren Geschichte von Alan Bennett, in dessen Londoner Auffahrt Miss Shepherd "vorübergehend" ihren Van parkte und für 15 Jahre wohnen blieb. Diese Begegnung, die als widerwillig gewährter Gefallen begann, entwickelte sich zu einer Beziehung, die die Leben der beiden nachhaltig veränderte.
- Freitag, 27. Mai 2016 - 20:30Kategorien: 2016, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, europaeischer Film, Goya - MadridEin Informatiker fliegt von Toronto nach Madrid, um seinem sterbenskranken Freund bei dessen letzten Besorgungen zu helfen, insbesondere dabei, eine Bleibe für seinen treuen Hund zu finden. Trotz aller Gegensätze verbringen die grundverschiedenen Männer intensive Tage miteinander. Dem von zwei großartigen Darstellern getragenen Drama gelingt eine brillante Gratwanderung zwischen Trauer und Humor, Tod und ungebremster Lebensfreude. Die Inszenierung verbindet Situationskomik und Alltagsgeschichten mit existenzieller Tiefe, ohne je in Stereotype oder sentimentale Klischees abzugleiten.
- Freitag, 11. März 2016 - 20:30Kategorien: Stefan, 2016, Cannes - Un Certain Regard, Nominierung Europaeischer Filmpreis, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, europaeischer FilmAls in einem abgelegenen Tal in Island die Schafseuche ausbricht, sollen alle Tiere getötet werden. Das betrifft auch die Herden zweier eigenbrötlerischer Brüder, die seit 40 Jahren kein Wort miteinander gesprochen haben und auch jetzt noch auf jeweils eigene Weise mit der Bedrohung ihrer Existenz fertig werden wollen. Eine irrwitzige, von zarter Melancholie grundierte Tragikomödie über die Einsamkeit. Die Inszenierung mischt Poesie und Weltschmerz in die rauen Landschaftsbilder und rückt den sich aus der Ferne belauernden Brüder mit starren Tableaus und frontalen Porträts auf den Leib.
- Freitag, 15. Januar 2016 - 20:30Kategorien: 1SE, 2016, Europaeischer Filmpreis, Oscarnominierung, Nominierung Europaeischer Filmpreis, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, europaeischer Film, Filmkunst, evtl. SK, evtl. Open AirEin alternder Komponist hat sich mit seiner Tochter und seinem besten Freund in einen Schweizer Wellness-Tempel zurückgezogen. Als er vor der englischen Königin sein berühmtestes Stück dirigieren soll, weigert er sich, auf die Bühne zurückzukehren. In opulenten Bildern fächert der multiperspektivisch erzählte Film die Handlung in erlesenen Schlaglichtern auf das Altern und die Akzeptanz des Vergänglichen auf. In die Schaffens-, Beziehungs- und Lebenskrisen mischen sich irrwitzige (Alb-)Träume und zutiefst menschliche Realitäten, wobei der szenisch mäandernde, barock ausladende Erzählbogen stets souverän die Balance zwischen Genialität, Genie und Kitsch wahrt.
- Montag, 04. Januar 2016 - 19:00
- Mittwoch, 30. September 2015 - 19:30Kategorien: 2015, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, Cinespanol, Filmreihe, OmdU, lateinamerikanischer Film
- Freitag, 25. September 2015 - 20:30Kategorien: Stefan, 2015, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, lateinamerikanischer FilmEin alter Mann, der einst den Holocaust überlebte und seitdem in Uruguay lebt, möchte in seinem Leben noch etwas tun, was Spuren für die Nachwelt hinterlässt. Als er meint, einen untergetauchten Ex-Nazi aufgespürt zu haben, wittert er seine Chance, noch etwas Heroisches zu tun. Ein korrupter Ex-Polizist soll ihm dabei helfen. Eine wunderbar skurrile Tragikomödie, deren Hauptfiguren auf den Spuren von Don Quijote und Sancho Pansa wandeln. Ebenso warmherzig wie melancholisch philosophiert der Film über den „Windmühlen-Kampf“ um Lebenssinn.
- Freitag, 10. Juli 2015 - 20:30Kategorien: Stefan, 2015, deutscher Film, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, Hessischer Filmpreis, Preis der deutschen FilmkritikEine Frau, die mit Lebensgefährten und Sohn ein äußerlich glückliches, von vielen bürgerlichen Zwängen freies Leben führt, wird völlig unerwartet von Angst- und Panikattacken gequält. Als ihr Familie, Freunde und Therapeuten nicht weiterhelfen können, beginnt sie, ihr Leben eigenständig zu hinterfragen, und entdeckt, dass immer etwas fehlt, worauf sie mit Leistungsverweigerung reagiert. Im Gewand eines bisweilen selbstironisch gefärbten Beziehungsfilms entfaltet sich ein komisch-absurdes Drama, das wie beiläufig von den seelischen Abgründen der Gegenwart handelt und mit viel Sinn für intime Momente lebensnahe Dialoge und tragikomische Kapriolen aufsammelt.
- Freitag, 26. Juni 2015 - 20:30Kategorien: 2015, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, europaeischer Film, Kriminalfilm, LiteraturverfilmungEin heruntergekommener Privatdetektiv kehrt in seine Heimatstadt Graz zurück und gerät in einen Mordfall, in den auch einstige Jugendfreunde verwickelt sind. Dass er an den Folgen eines missglückten Selbstmordversuchs laboriert, ist ihm dabei ebenso hinderlich wie die verdrängte Erinnerung an eine Jugenddummheit mit fatalen Folgen. Kongeniale Verfilmung eines Romans von Wolf Haas, in der das ebenso präzise wie skurril gezeichnete Milieu mehr im Vordergrund steht als die Krimihandlung. Brillante schwarzhumorige Dialoge und hervorragende Schauspieler erwecken die Figuren stimmig zum Leben.
- Sonnabend, 07. Februar 2015 - 19:00Ort: Kino achteinhalb Kategorien: 2015, deutscher Film, Tragikomoedie, oeffentliche Veranstaltung, ArchivAm Freitag, den 20. Januar, 1995 lief unsere erste öffentliche Filmvorführung (damals noch in Altenhagen). Diesen Samstag, den 7. Februar 2015, möchten wir mit unserem Publikum auf das zwanzigjährige Bestehen des „achteinhalb – Kino & Kultur e.V.“ anstoßen. Kulinarisch laden wir Sie/Euch zu Fingerfood & Sekt und Kaffee & Kuchen ein, cineastisch zu Kurzfilmen, die wir bei der Kurzfilmagentur HH geliehen haben.
- Montag, 10. November 2014 - 19:30Kategorien: 1SE, Eintritt frei, 2014, Kooperation, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, Onkologisches Forum, europaeischer FilmErstaufführung (und bisher einzige im TV): 1.8.2007 arte (Wir danken dem ZDF für die Überlassung einer Filmkopie ohne ZDF-Logo und synchronisiert.) ====================== 14 Jahre nachdem die Freundschaft zwischen Simon und Camiel zerbrach, treffen sich die beiden wieder. Simon leidet mittlerweile unheilbar an einem Gehirntumor; Camiel begleitet Simon bis zu seiner Sterbestunde. Der kunstvoll inszenierte und von brillanten Darstellern getragene Film spricht Themen wie Schwulen-Ehe, Drogenkonsum, Krebs und Sterbehilfe an und wirkt dabei wie aus einem Guss. Ein Drama der großen Gefühle, das Mut macht, soziale, kulturelle und psychologische Grenzen zu überwinden.
- Freitag, 19. September 2014 - 20:30Kategorien: Heike, Golden-Globe-Nominierung, 2014, Tragikomoedie, Film, Archiv, Filmpreis, Spielfilm, europaeischer Film, Filmdrama, Literaturverfilmung, British Film Awards, Satellite Award, Venedig - Goldener Loewe, evtl. Open AirEine alte Frau sucht ein halbes Jahrhundert, nachdem ihr in einem irischen Kloster ihr uneheliches Baby weggenommen wurde, gemeinsam mit einem zynischen Journalisten ihren Sohn. Das nach einer historischen Begebenheit inszenierte Drama ist eine ergreifende Mischung aus komischem Road Movie, detektivischer Recherche und wütender Anklage. Geschickt balanciert die Inszenierung die unterschiedlichen Töne aus, wobei die Komik des Films aus der Gegensätzlichkeit der Hauptfiguren resultiert, die sich mit lakonischen Dialogen bekämpfen und so das gelegentliche Pathos auffangen.
- Freitag, 12. September 2014 - 20:30Kategorien: Stefan, 2014, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, europaeischer FilmUnsere erste DCP - unser erster Film über unsere nagelneue digitale Anlage! ============================================================================ Ein Angestellter des Londoner Sozialamtes widmet sich hingebungsvoll seiner Aufgabe, Angehörige und Bekannte von Menschen aufzuspüren, die einsam gestorben sind. Er schreibt einfühlsame Reden, organisiert die Beerdigung und kümmert sich um die letzten Dinge. Doch dann wird seine Abteilung aufgelöst und er verliert seinen Job. Ein letzter Fall bleibt ihm noch, in den er sich mit aller Energie stürzt. Doch je mehr er den Spuren des fremden Lebens folgt, desto mehr Distanz bekommt er zu einem eigenen. Eine liebevolle, hervorragend gespielte Komödie, die dem ernsten Thema gesellschaftlicher Vereinsamung mit britischem Humor, vor allem aber mit großer Einfühlsamkeit begegnet.
- Freitag, 13. Juni 2014 - 20:30Kategorien: 2014, Tragikomoedie, Film, Archiv, Spielfilm, europaeischer Film, evtl. SKEin berühmter französischer Fernsehschauspieler plant, Molières „Menschenfeind“ fürs Theater zu inszenieren, mit sich selbst in der Titelrolle. Für die Rolle des pragmatischeren Freundes hat er einen einstigen Bühnenstar auserkoren, der der Schauspielerei abgeschworen und sich auf die Île de Ré zurückgezogen hat. Klug geschriebene, von den Hauptdarstellern hervorragend gespielte Tragikomödie, in der Molières berühmtes Stück als Folie für die Beschreibung einer spannungsvollen Freundschaft dient.