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achteinhalb
Kino & Kultur e.V.
Termin | Uhrzeit | Filmtitel | | | Der Eintritt beträgt 5 Euro,- Kinderkino 2 Euro, Seniorenkino 4 Euro. 50% der Karten sind reservierbar, mindestens 50% gehen auf jeden Fall über die Abendkasse in den freien Verkauf. Reservierungen sind möglich per Mail an kino-achteinhalb@gmx.de bis 15 Uhr am Tag der Vorstellung. Sie erhalten auf jeden Fall eine Rückmail entweder mit einer Reservierungsbestätigung oder einer Info, dass Ihre Reservierung nicht mehr möglich war. Das achteinhalb öffnet spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Die Karten bitte bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen, da diese ansonsten - sorry - in den freien Verkauf gehen. Bitte sprengen Sie nicht unsere Kasse, bezahlen Sie möglichst nicht mit 50 Euro Scheinen. Kino achteinhalb in FACEBOOK | | | | 03.09.10 04.09.10 | 20.30 Uhr | MENSCH KOTSCHIE Komödie Deutschland 2009, Kinostart 18. März 2010, 86 Minuten Verleihinfo, Trailer, Filmplakat, Prädikat wertvoll, alle Daten zum Film auf Filmportal.de mit Stefan Kurt (Jürgen Kotschie), Claudia Michelsen (Karin Kotschie), Ulrike Krumbiegel (Carmen Schöne) Familienvater in der Krise Jürgen Kotschie hat kurz vor seinem 50. Geburtstag eine schwere Sinnkrise. Der Alltag macht ihm zu schaffen und dann der körperliche Niedergang. Der Schauspieler Stefan Kurt verkörpert die Krise der männlichen Menopause bzw. Midlifecrisis Stefan Kurt ist ein stiller, großer Schauspieler. Mal Kobold, mal gebrochener Mann. Und wahrscheinlich immer besser, je älter er wird. Kurzkritik des Filmdienst: Ein gutsituierter Bauleiter und Familienvater schlittert in eine Midlifecrisis und erinnert sich prompt an eine frühere Geliebte. Satirische Komödie, die überzeugende filmische Erzählmittel für das Gefühl umfassender Entfremdung findet und einen emotionalen Ausnahmezustand präzise in Bilder fasst, die über Raumpoetik, Farbdramaturgie und Perspektivierung die Erlebniswelt des Helden transparent machen. ausführliche Kritik des Filmdienst weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2
| | | | 04.09.10 | 15.00 Uhr | KINDERKINO DAS DSCHUNGELBUCH (Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr) USA, 1967 Regie: Wolfgang Reithermann nach Motiven des gleichnamigen Buches von Rudyard Kipling Produktion: Walt Disney BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: ab 6 Stichworte: Animationsfilm, Kinderfilm-Klassiker, Literaturverfilmung, Tierfilm Länge: 76 Minuten, Der letzte abendfüllende Zeichentrickfilm, der zu Lebzeiten Walt Disneys hergestellt wurde, ist ein Triumph des Geschichtenerzählers Disney. Die Geschichte des kleinen Menschenkindes Mowgli, das im Dschungel von wilden Tieren großgezogen wird und bis zum abschließenden Zweikampf mit dem Tiger Shir Khan allerlei Abenteuer erlebt, ist ein zeitlos-spannendes Musical voller Witz und Humor. Man begegnet dem gemütlichen Bären Balu, der Schlange Kaa, dem Affenkönig Louie, dem Panther Baghira und dem Elefanten-Oberst Colonel Hathi; und man hört einige der schönsten Disney-Songs, darunter "Versuchs mal mit Gemütlichkeit" und "Ich wäre gern wie du". - Sehenswert ab Pressezitate: "Ein Triumph des Geschichten-Erzählers Disney (...) ein zeitlos-spannendes Musical voller Witz und Humor (...) man hört einige der schönsten Disney-Songs." (Lexikon des internationalen Films)
| | | | 07.09.10 | Einlaß: 14.30 Uhr Beginn: 15.30 Uhr | DIE PÄPSTIN (Seniorenkino) Eintritt 4,- Euro, Kaffee + Kuchen für 2,50 Euro Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus, 29221 Celle Das Projekt Seniorenkino; sämtliche Infos auf Celle.de; Dieser Film bei Wikipedia; alle Filmdaten auf Filmportal.de deutsch-britisch-italienisch-spanisches Historiendrama Kinostart 22. Oktober 2009, Länge 148 Minuten, CinemaScope Verfilmung des gleichnamigen Romans Regie/Drehbuch: Sönke Wortmann Opulente Leinwandadaption des gleichnamigen Weltbestsellers von Donna Woolfolk Cross. Im Jahr 814 scheint das Leben von Johanna in jedem Schritt fremd- und vorbestimmt: arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch Johanna lehnt sich auf, gegen den strengen Vater, gegen die Regeln der Kirche und der Gesellschaft in der sie lebt. In Dorstadt besucht sie die Domschule und begegnet Graf Gerold, einem Edelmann am Hofe des Bischofs. Aus ihrer Freundschaft wird Liebe. Als Gerold in den Krieg zieht, erinnert sich Johanna ihrer Bestimmung. Ihr Ziel aber kann sie als Frau nicht erreichen. Johanna trifft eine folgenreiche Entscheidung: Unter dem Namen Bruder Johannes tritt sie als Mann verkleidet ins Benediktinerkloster Fulda ein. Sie steigt in der kirchlichen Hierarchie immer weiter auf – und wird schließlich zur Nachfolgerin von Papst Sergius II gewählt... weitere Kritiken auf FilmZ.de
| | | | 08.09.10 | 20.00 Uhr | DIE EISERNE MAUER (THE IRON WALL) in Kooperation mit dem Celler VVN-BdA und dem Rosa-Luxemburg Club Celle Webseite des VVN-BdA Eintritt frei Dokumentarfilm Palästina 2006, 53 Minuten Trailer, In seinem Film „Die Eiserne Mauer“ schildert der Regisseur Mohammed Alatar aus palästinensischer Sicht die Entwicklungsgeschichte des israelischen Siedlungsprogramms in den besetzten Gebieten und die Auswirkungen der „Trennungsmauer“. Im Film kommen Israelis und Palästinenser zu Wort und Zusammenhänge werden in ihrer historischen Dimension deutlich. Wer die Dynamik verstehen will, die dem israelisch-palästinensischen Konflikt zugrunde liegt, sollte sich diesen Film mehrfach anschauen. Als ich den Film zum ersten Mal sah, hat er mich tief erschüttert und mein Bild über den israelisch-palästinensischen Konflikt nachhaltig verändert. Ich wusste nicht, mit welcher Systematik die „Besiedlung“ und Zerstückelung des palästinensischen Gebietes seit Jahrzehnten von allen israelischen Regierungen vorangetrieben wird. ...... Gernot Steinweg
| | | | 10.09.10 11.09.10 | 20.30 Uhr | MOON Science-Fiction-Film Großbritannien 2009, Kinostart 15. Juli 2010, 97 Minuten Wikipedia, Presseheft, Trailer, Filmplakat1, Filmplakat2 Regie: Duncan Jones - der Sohn von David Bowie mit seinem Debütfilm! mit Sam Rockwell und Kevin Spacey Ein Astronaut, der allein eine vollautomatisierte Tagebau-Anlage auf dem Mond betreut, beginnt, sich gegen die Anweisungen seiner Firma und des Bordcomputers zu wehren. Dabei entdeckt er, dass er doch nicht ganz alleine ist, als er einem merkwürdigen Doppelgänger begegnet. Kammerspielartiges Science-Fiction-Drama, das mit Referenzen an Klassiker eine spannungsreiche Assoziationskette um Frage nach Einzigartigkeit und Originalität in Gang setzt, ohne jedoch die philosophischen Tiefendimensionen der Vorbilder anzustreben. Ein ruhig erzählter, vor allem formal überzeugender Genrefilm. - Ab 14 möglich. weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2 | | | | 14.09.10 | 20.00 Uhr | DER GROSSE BLUFF - Die falschen Versprechen der Atompolitik in Kooperation mit dem Celler Forum gegen Atome nergie Eintritt frei Dokumentarfilm Deutschland 2010, 13. Juli 2010, 45 Minuten, Frontal21 Atomkraft - Ja, bitte! Die Bundesregierung will die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, den Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig machen. Nur so könne eine günstige Stromversorgung garantiert und die Klimaschutzziele erreicht werden. 2010 ist das Jahr, in dem sich der Kampf um den Weg in die Energiezukunft entscheidet. Die Dokumentation von Steffen Judzikowski und Christian Rohde zeigt Stationen der Debatte, beantwortet Fragen zu den zentralen gesellschaftlichen Konflikten und präsentiert dazu Argumente und Belege. | | | | 17.09.10 18.09.10 | 20.30 Uhr | LOURDES Österreich 2009, Kinostart 1. April 2010, 90 Minuten Filmhomepage, Filmhomepage-AT, Trailer, Filmplakat, Wikipedia FBW: Prädikat besonders wertvoll, Schulmaterial, Kinotipp der katholischen Filmkritik Regie: Jessica Hausner mit Sylvie Testud (Christine), Hubsi Kramar (Herr Oliveti), Petra Morzé ( Mutter)
Eine an Multipler Sklerose erkrankte junge Frau erlebt bei einer Pilgerreise mit einer von Maltesern betreuten Gruppe in Lourdes am eigenen Leib eine "Wunderheilung". Diese provoziert bei ihr wie auch bei ihren Mitreisenden widersprüchliche Gefühle. Der streng komponierte Film fängt mit distanziertem Blick das Treiben am Wallfahrtsort Lourdes und die Dynamik innerhalb der Pilgergruppe ein. Dabei scheinen satirische Spitzen angesichts der ritualisierten und kommerzialisierten Religionsausübung auf, ohne dass die Ernsthaftigkeit der Sinn- und Heilssuche der Gläubigen diskreditiert würde. Am Schicksal der eindringlich gespielten Protagonistin entfaltet sich eine doppelbödige, herausfordernde Reflexion über die "Zumutung" des Glaubens angesichts von Leid und Unglück. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 14. weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2
| | | | 24.09.10 25.09.10 | 20.30 Uhr | MICMACS - uns gehört Paris! - Der grosse Coup der kleinen Leute Komödie Frankreich 2009, Kinostart 22. Juli 2010, 104 Minuten Filmhomepage, Trailer, Filmplakat1, Filmplakat2, Facebook, Wikipedia, FBW: Prädikat besonders wertvoll Regie/Buch/Produktion: Jean-Pierre Jeunet (u.a. "Delicatessen" und "Die fabelhafte Welt der Amélie") mit Dany Boon als Bazil (Regisseur und Hauptdarsteller von "Willkommen bei den Sch’tis"), André Dussollier als Waffenfabrikant Fenouillet (auch Hauptdarsteller in "Vorsicht Sehnsucht" am 15./16.Oktober), Yolande Moreau als Tambouille , Jean-Pierre Marielle als Placard, Dominique Pinon als Fracasse Ein Pariser Videothekar wird von einer verirrten Kugel in den Kopf getroffen. Er findet Zuflucht bei einer Gruppe wunderlicher Außenseiter auf einem Schrottplatz, wobei ihn die Mitglieder dieser bizarren Patchwork-Familie dabei unterstützen, es den Urhebern seiner Misere heimzuzahlen. Das retrofuturistisch angehauchte Drama entwirft eine Welt voller magischer Dinge, um von der Liebe zu erzählen. Die überbordende Fantasie erweckt den Eindruck, als hätten sich Leonardo da Vinci und Monty Python in HD ausgetobt, wobei die Inszenierung vor allem durch das hervorragende Darstellerensemble stets ausbalanciert wird. - Sehenswert ab 14. weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2
| | | | 28.09.10 | 20.00 Uhr | DAS GEHEIMNIS DES BIENENSTERBENS Dokumentarfilm Frankreich/Kanada 2010 Trailer, Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt heute unmittelbar von der Biene ab, dem wichtigsten Bestäuber von Pflanzen. Doch seit mehreren Jahren sterben weltweit Milliarden von Bienen ohne sichtbaren Grund. Bislang konnte kein Krankheitserreger als Ursache des Massensterbens ausfindig gemacht werden. Wissenschaftler zahlreicher Fachrichtungen suchen nach einer Erklärung. Der Dokumentarfilm fragt nach, was die Forscher in den vergangenen vier Jahren in Erfahrung gebracht haben und ob sie inzwischen Lösungen anbieten können. in Kooperation mit attac Celle Eintritt frei | | | | 01.10.10 02.10.10 | 20.30 Uhr | KLEINE WUNDER IN ATHEN Komödie Griechenland 2009, Kinostart 22. Juli 2009, 107 Minuten Regie/Buch: Filippos Tsitos Filmhomepage, Trailer, Filmplakat, Facebook, Wikipedia, Kinotipp der katholischen Filmkritik Ein Kioskbetreiber in Athen sitzt tagein, tagaus mit drei Freunden vor seinem Laden und schlägt die Zeit tot. Als seine betagte Mutter in einem albanischen Arbeiter ihren verlorenen Sohn zu erkennen glaubt, gerät die melancholische Existenz des Händlers in Schieflage. Mal ironisch, mal bitter-süß erzählt die lakonische, in ihrer Wendung berührende Komödie von der Selbstfindung eines sympathischen Verlierers. Dabei spießt sie Patriotismus und Xenophobie auf und verhandelt nebenbei auch die Ursachen einer dysfunktionalen Ökonomie. - Sehenswert ab 14. weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2
| | | | 02.10.10 | 15.00 Uhr | KINDERKINO DAS KLEINE GESPENST (Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr) Deutschland 1992, 86 Minuten Ein kleines weißes Nachtgespenst bekommt durch einen Zufall seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt, einmal bei Tage spuken zu können. Durch das Sonnenlicht "schwarz" geworden, verbreitet es aber Angst und Schrecken, bis ein paar mutige Kinder ihm helfen, wieder seinen "Nacht-Spuk-Rhythmus" zu finden. Ein mit seinem ruhigen Erzählfluß und behutsam formulierten "pädagogischen Botschaften" ganz auf die Auffassungsgabe der jüngsten Kinobesucher ausgerichteter Zeichentrickfilm.
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| Einlaß: 14.30 Uhr Beginn: 15.30 Uhr | VERRÜCKT NACH PARIS (Seniorenkino) Eintritt 4,- Euro, Kaffee + Kuchen für 2,50 Euro Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus, 29221 Celle Das Projekt Seniorenkino; sämtliche Infos auf Celle.de; Dieser Film bei Wikipedia; alle Filmdaten auf Filmportal.de Komödie/Roadmovie Deutschland 2002, Kinostart 12. September 2002 Länge: 90 Minuten mit Dominique Horwitz, Martin Lüttge, Corinna Harfouch, Doris Kunstmann, Hermann Lause, Hella von Sinnen, Renato Grünig, Norbert Kentrup, Anke Engelsmann , Peter Kämpfe Hilde, Philip und Karl entfliehen dem monotonen Alltag eines Bremer Wohnheimes für Menschen mit Behinderung. Zunächst planen sie nur einen Tagesausflug nach Köln, doch durch einige Verwicklungen gelangen sie schließlich nach Paris. Verfolgt vom Betreuer Enno, der von Dominique Horwitz gespielt wird, entwickelt sich mit viel Situationskomik und Selbstironie eine lebenslustige Komödie. weitere Kritiken auf FilmZ.de
| | | | 06.10.10 | 19.30 Uhr | PERSEPOLIS Zeichentrickfilm Frankreich 2007, Kinostart 22 November 2007, 95 Minuten Filminfo des Verleihs, Filmplakat, MySpace, Trailer, Wikipedia, Prädikat Besonders wertvoll in Zusammenarbeit mit der Celler Amnesty International Gruppe Eintritt frei; mit anschließendem Gespräch Die Erinnerungen einer Exil-Iranerin, die 1995 nach Jahren in Österreich beschließt, in ihre Heimat zurückzukehren. Kurz vor dem Rückflug lässt die junge Frau, die leidenschaftlich gern die in ihrer Heimat verbotene Punk-Musik hört, ihre Jugend im Reich des Schahs und unter dem Regime der Mullahs Revue passieren. Der autobiografisch gefärbte Zeichentrickfilm nach einem Comic der Künstlerin, Autorin und Co-Regisseurin Marjane Satrapi erzählt seine politisch ambitionierte Geschichte eindrucksvoll in flächigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen und mit viel satirischem Witz, wobei er erlittenes Unrecht deutlich beim Namen nennt. - Sehenswert ab 14. weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2
| Bremen | | | 08.10.10 09.10.10 13.10.10
| 20.30 Uhr | THE AGE OF STUPID - warum tun wir nichts ? (diesmal ohne Pause) Großbritanien 2009, Kinostart 3. Juni 2010, 90 Minuten Filmhomepage, Verleihinfo, Trailer auf Youtube, Twitter, Facebook, MySpace, Wikipedia, Kampagnen-Seite Im Jahr 2055 sieht es auf der Erde wenig rosig aus. London steht unter Wasser, Las Vegas wurde vom Wüstensand verschluckt, die Arktis ist fast komplett geschmolzen. Sieht so der Normalzustand in 50 Jahren aus, wenn wir jetzt nicht aktiv gegen den Klimawandel werden? Ein Archivar (Pete Postlethwaite) hat die wichtigsten Zeitdokumente in einem Turm hoch über dem Meer gesammelt und blickt verständnislos für den Raubbau seiner Vorväter auf die Jetztzeit zurück. Die Menschheit hätte sich selbst retten können, wenn sie nur rechtzeitig etwas gegen die Erderwärmung getan hätte. Nur warum hat sie das nicht? Die Warnzeichen waren mit zunehmenden Naturkatastrophen wie Hurricane Katrina mehr als deutlich. Öl regiert die Welt, was daran liegt, dass wirklich alles aus dem Rohstoff gemacht wird, obwohl es auch anders ginge. Die Gletscher schmelzen in einem rasantem Tempo, während in England gegen das Errichten von Windrädern zur umweltfreundlichen Stromgewinnung protestiert wird, weil sie die Landschaft verunstalten. Immer mehr Flugzeuge werden eingesetzt, obwohl sie die Hauptursache für den steigenden CO2-Ausstoß sind. Kann die Menschheit wirklich so dumm sein, um die Zeichen nicht zu erkennen? weitere Kritiken auf FilmZ.de, Presse1, Presse2 | 9.-23. Ferien | | | 15.10.10 16.10.10 | 20.30 Uhr | VORSICHT SEHNSUCHT Originaltitel: Les herbes folles (Unkraut oder gar Unkraut vergeht/verdirbt nicht) Komödie Frankreich 2009, Kinostart 22. April 2010, 103 Minuten franz. Filmhomepage, Filmplakat, Wikipedia, Trailer, Regie: Alain Resnais - der seit 1947 Filme macht - u.a. "Hiroshima, mon amour", "Letztes Jahr in Marienbad", "Liebe bis in den Tod", "Das Leben ist ein Chanson" - hier sein neuestes Werk: eine verspielte Komödie des ewig jungen 88jährigen Altmeisters! mit Sabine Azéma als Marguerite Muir, André Dussollier als Georges Palet, Anne Consigny als Suzanne, Emmanuelle Devos als Josépha, Mathieu Amalric als Bernard de Bordeaux, Sara Forestier als Elodie Ein Mann findet das Portemonnaie einer fremden Frau, ergeht sich in Spekulationen über ihre Besitzerin und stellt ihr so aufdringlich nach, dass diese die Polizei einschaltet. In immer neuen Anläufen illuminiert die multiperspektivische Tragikomödie immer irritierendere Züge der Protagonisten, ohne dass der surreal-absurde Film darüber seinen boulevardesk-verspielten Ton verlieren würde. Eine berauschende Literaturadaption von Alain Resnais, die sich souverän aller Konventionen entledigt und mit jugendlicher Nonchalance demonstriert, was man mit Bildern, Tönen und Bewegungen auf der Leinwand alles anfangen kann. - Sehenswert ab 16. weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2
| | | | 18.10.10 | 14.00 Uhr | Kinonachmittag der Ganztags-Ferienbetreuung Veranstalter: CD-Kaserne | | | | 22.10.10 23.10.10 | 20.30 Uhr | PIPPA LEE Filmhomepage mit Trailer, Filmplakat, Wikipedia Komödie USA 2009, Kinostart 1. Juli 2010, 98 Minuten Verfilmung des Bestsellers "The Private Lives of Pippa Lee" von Rebecca Miller Regie/Buch: Rebecca Miller, Produktion: Rebecca Miller/Brad Pitt Robin Wright Penn (Pippa Lee), Mike Binder (Sam Shapiro), Alan Arkin (Herb Lee), Winona Ryder (Sandra Dulles), Maria Bello (Suky Sarkissian), Blake Lively (junge Pippa), Keanu Reeves (Chris Nadeau), Julianne Moore (Kat), Monica Bellucci (Gigi Lee), Shirley Knight (Dot), Zoe Kazan (Grace Lee), Ryan McDonald (Ben Lee) Eine in großbürgerlichen Verhältnissen lebende Ehefrau und Mutter zweier erwachsener Kinder gerät in eine Krise, die eine Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Vergangenheit und mit unterdrückten Schuldgefühlen auslöst. Eine sanft-ironische Tragikomödie um weibliche Dilemmata in voremanzipatorischen Rollenmustern. Dabei wechselt der Film zwischen Gegenwart und der Jugend der Hauptfigur, was den Erzählfluss zwar mitunter bremst; gleichwohl überzeugen beide Erzählebenen durch gut konturierte Charakterbilder, pointierte Dialoge und hervorragende Darsteller. - Ab 14. weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2
| | | | 29.10.10 30.10.10 | 20.30 Uhr | RENN, WENN DU KANNST Filmhomepage, Filmplakat, Wikipedia, Trailer, alle Daten zum Film auf Filmportal.de Komödie/Rollifilm Deutschland 2010, Kinostart 29. Juli 2010, 115 Minuten Kinotipp der katholischen Filmkritik Regie/Buch: Dietrich Brüggemann mit Robert Gwisdek als Ben, Anna Brüggemann als Annika, Jacob Matschenz als Christian Zwei ungleiche junge Männer, ein sorglos-resoluter Zivildienstleistender und ein misanthropischer Rollstuhlfahrer, der seine Verzweiflung hinter einer Mauer aus Sarkasmus verbirgt, begegnen einer jungen, ihrerseits von Lebensängsten geplagten Cello-Studentin. Vorzüglich gespielte, beschwingt inszenierte tragikomische Dreiecksgeschichte, die geschickt und ausgesprochen unterhaltsam eine Kaskade an Einfällen, Wendungen und treffsicheren Dialogen in Gang setzt und ganz nebenbei einfühlsam und ohne Larmoyanz Tabus, Freundschaft und Liebe verhandelt. - Sehenswert ab 14 weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2
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