achteinhalb

Kino & Kultur e.V.

Programm 2010

Termin

Uhrzeit

Filmtitel

02.01.10

20.30 Uhr

KINDERKINO:
LARS, DER KLEINE EISBÄR (Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr)

 

06.01.10

14.30 Uhr

LIEBE AUF DEN ZWEITEN BLICK (Seniorenkino)
Eintritt 4,- Euro, Kaffee + Kuchen für 2,50 Euro
Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus, 29221 Celle
Dieser Film bei Wikipedia

   

08.01.10
09.01.10
10.01.10
11.01.10
12.01.10

20.30 Uhr
20.30 Uhr
19.00 Uhr
19.00 Uhr
19.00 Uhr

DAS WEISSE BAND - Eine deutsche Kindergeschichte
Deutschland 2009, 144 Minuten, Filmhomepage (15.10.09), Wikipedia
Regie: Michael Haneke
u.a. mit Ulrich Tukur, Josef Bierbichler, Susanne Lothar, Branko Samarovski, Birgit Minichmayr, Detlev Buck

Goldene Palme für den besten Film: Internationale Filmfestspiele von Cannes 2009
Europäischer Filmpreis 2009: Bester europäischer Film, Beste Regie und Bestes Drehbuch
Grand Prix de la FIPRESCI (internationale Vereinigung der Filmkritiker- und Filmjournalisten) für den besten Film des Jahres
CineMerit Award Filmfest München
Von den Kritikern des Filmdienst auf Platz 1 der TOP TEN des Jahres 2009 gewählt.
Jury der evangelischen Filmarbeit : Film des Monats Oktober 2009
Kinotipp der katholischen Filmkritik November 2009
Golden Globe am 17. Januar 2010 in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film"
nominiert in der Kategorie Bester Film für die Oscarverleihung am 7. März 2010
nominiert für den deutschen Filmpreis Lola am 19. März 2010

=== INHALT :
Deutschland, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In einem kleinen Ort im protestantischen Norden Deutschlands leitet der Dorflehrer den Schul- und Kirchenchor. Er hat ein gutes Verhältnis zu seinen kindlichen und jugendlichen Sängern und deren Familien. Dann aber kommt es zu einer Reihung seltsamer Unfälle, die immer stärker den Charakter ritueller Bestrafungen annehmen. Der Lehrer versucht, den mysteriösen Ereignissen auf den Grund zu gehen.
(12W 400)
====================================================================
Um Michael Hanekes „Das weiße Band“ ist im Internet eine heftige Debatte entbrannt. Dem Film und seinem Regisseur wird „totalitäre Eindeutigkeit“ vorgeworfen, die durch ihre kalte Perfektion keinen „Spielraum fürs Denken“ lasse. In der von Ekkehard Knörer entfalteten Fundamentalkritik artikuliert sich ein generelles Unbehagen gegen Hanekes Filmästhetik, deren aufklärerische Absicht scheinbar nur durch ein Schockprogramm zu verwirklichen sei, das das Publikum in schöner Regelmäßigkeit vergewaltige. In seiner Replik auf Knörer kontert Wolfram Schütte, dass er außer Straub-Huillet keinen anderen Autor kenne, der von den deutschen Filmkritikern mit „mehr Hass und Hohn“ verfolgt werde als Michael Haneke. Nachzulesen sind die im Internet veröffentlichten Texte, die aller Polemik zum Trotz ihren Gegenstand scharfsinnig analysieren.
14.10.09, 21.10.09, 22.10.09 , 6.11.09

   

15.01.10
16.01.10

20.30 Uhr

ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN
Frankreich 2008, 100 Minuten; Filmhomepage (30.7.09)
Regie: Agnès Jaoui  
Eine erfolgreiche Autorin und angehende Politikerin besucht das Haus ihrer verstorbenen Mutter, in dem jetzt ihre Schwester mit ihrer Familie lebt. Das Wiedersehen fördert zahlreiche Spannungen zu Tage, die durch Dreharbeiten zu einer Dokumentation zusätzlich anheizt werden. Plansequenzen sowie Bildgestaltung verweisen auf eine gewisse Nähe zum Theater, wobei die Erkenntnisprozesse der Figuren in raffinierten, leichtfüßigen Dialogen daherkommen. Über das klassische Familiendrama hinaus werden ebenso humorvoll wie intelligent durch Geschlecht und ethnische Herkunft geprägte Beziehungsmuster hinterfragt. (5W 15)

 

 


22.01.09
23.01.09

20.30 Uhr

DER ANTICHRIST
Dänemark 2009, 104 Minuten, Filmhomepage (10.9.09), WIKIPEDIA  
Regie: Lars von Trier  mit Charlotte Gainsbourg und Willem Dafoe
Cannes 2009 : Beste Darstellerin: Charlotte Gainsbourg
Europäischer Filmpreis 2009: Beste Kamera
Von den Kritikern des Filmdienst auf Platz 5 der TOP TEN des Jahres 2009 gewählt.

Eine Mann und eine Frau ziehen sich nach dem Unfalltod ihres kleinen Sohns in ein "Eden" genanntes Holzhaus in einem abgelegenen Wald zurück, um über den Verlust hinweg zu kommen. Vor allem die Frau kämpft mit Schuldgefühlen und Ängsten, die ihr Mann, ein Psychiater, zu therapieren versucht. Doch die Trauerarbeit verläuft nicht nach Plan, statt Versöhnung greift Verzweiflung um sich. Ein verstörender, mit apokalyptischen Bildern aufgeladener Horrortrip in menschliche Abgründe, dessen barock wucherndes Zeichenarsenal eine Vielzahl an Deutungen von psychologischen Lesweisen bis mythologischen Versuchen ermöglicht. (8W 72)

 

29.01.10
30.01.10

20.30 Uhr

DIE STANDESBEAMTIN (3.5.)
Schweiz 2008, 94 Minuten, Filmhomepage (28.10.09); WIKIPEDIA
Eine Standesbeamtin, die längst den Glauben an die Ehe verloren hat, soll ausgerechnet jenen Mann vermählen, den sie schon immer anhimmelte. Sie beißt in den sauren Apfel, letztlich fordert das Gefühl aber sein Recht ein. Eine gut gelaunte und inszenierte Komödie mit überzeugenden Darstellern, allen voran die einprägsam-markante Hauptdarstellerin. (9W 62)
Wer im BRAUTKLEID oder SMOKING erscheint, hat freien Eintritt!

1.2.-2.2.

03.02.09

Einlaß: 14.30 Uhr
Beginn: 15.30 Uhr

KLANG DER STILLE (Seniorenkino) 
Eintritt 4,- Euro, Kaffee + Kuchen für 2,50 Euro
Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus, 29221 Celle
Das Projekt Seniorenkino
sämtliche Infos auf Celle.de
Dieser Film bei Wikipedia
Künstlerporträt und Geschlechterdrama um das angespannte Verhältnis zwischen dem nahezu tauben Komponisten Ludwig van Beethoven und seiner Kopistin Anna Holtz, die dem Genie trotz aller ihr entgegengebrachten Frauenverachtung stets die Treue hält.

   

05.02.10
06.02.10

20.30 Uhr

LOOKING FOR ERIC (1.2.)    
England 2009, 117 Minuten, Filmhomepage (5.11.09), WIKIPEDIA
Regie: Ken Loach mit Eric Cantona
Ein von seiner Arbeit sowie seiner familiären Situation überforderter Briefträger in einem Arbeiterviertel in Manchester schöpft durch die Solidarität seiner Kollegen, vor allem aber dank des virtuellen Coachings der französischen Fußballlegende Eric Cantona neuen Lebensmut. Eine von einem spielfreudigen Darstellerensemble getragene Komödie, die sozialrealistische Beobachtungen und märchenhafte Elemente verbindet. Zwar schleicht sich in die Aufarbeitung familiärer Konflikte manches Stereotyp ein, dennoch überzeugt der Film durch seinen Humanismus und sein mit viel Humor vermitteltes Plädoyer für Solidarität.
(13W 81)

 

06.02.10

15.00 Uhr

KINDERKINO:
(Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr)
WALL . E - Der Letzte räumt die Erde auf
USA 2008, Pixar & Walt Disney, 98 Minuten, Kinostart: 25.8.08
Filmehomepage, WIKIPEDIA ; BJF,
Kinofenster, Fluter
Oscar und Golden Globe für den besten Animationsfilm
Grammy 2009 für die beste Filmmusik
Auf der Erde ist seit 700 Jahren alles organische Leben weitgehend erloschen; nur ein beseelter Müllroboter sorgt unverdrossen für Ordnung. Als eine von menschlichen Kolonien entsandte Hightech-Drohne auf der Erde nach Leben suchen soll, glaubt der einsame Arbeiter, dass sich sein Traum von Zweisamkeit doch noch erfüllt. Mit dem Fund pflanzlichen Lebens aber droht die zaghafte Freundschaft der Roboter zu enden. Ein mitreißender, formal wie inhaltlich radikaler Animationsfilm, der in der ersten Hälfte sein bezauberndes audiovisuelles Abenteuer nahezu ohne (menschliche) Dialoge entwirft. In der zweiten Hälfte fokussiert er nicht weniger begeisternd auf Action, Spannung und seine ökologische Botschaft.
Sehenswert ab 6.

 

11.02.10

 20.30 Uhr

Als die (Film-) Bilder auf uns kamen oder Der ungleiche Kampf 1945 ff: NS-Propaganda gegen Wahrheit.
Eintritt frei
in Kooperation mit dem Stadtarchiv Celle, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Celle und der jüdischen Gemeinde Celle
Zehn Tage nach der Befreiung von Bergen-Belsen werden Repräsentanten von Celle in das Lager zitiert, an den Rand einer riesigen Grube mit toten Häftlingen gestellt. Links von ihnen stehen Männer, die als ehemalige Aufseher des Lagers zu identifizieren sind, rechts steht ein Fahrzeug, vor dem ein britischer Offizier sitzend in ein Mikrofon spricht:
"Die, die sie die Väter und Brüder der deutschen Jugend darstellen, sehen vor ihren Augen einige der Söhne und Töchter, die einen kleinen Teil der direkten Verantwortlichkeit für diese Verbrechen tragen. Ein kleiner Teil nur, und doch schwerer zu ertragen als es der Menschenseele möglich ist. Aber wer trägt die wirkliche Verantwortung? Sie, die sie ihrem Führer erlaubt haben, diesen himmelschreienden Wahnsinn auszuführen."
Ein Foto dieser Szene ist bekannt, doch die Filmaufnahmen erreichen die Weltöffentlichkeit nur auf Umwegen. Die Wochenschauaufnahmen der Ausgaben vom 30. April 1945 enthalten die Szene nicht. Diese Wochenschau wird in Minden und Burgsteinfurt der Bevölkerung im Mai 1945 gezeigt, auch in Celle
Deutsche Kriegsgefangene in den USA sehen die o.a. Aufnahmen ab September 1945.
Aufnahmen von Bergen-Belsen werden in der amerikanischen und französischen Zone verbreitet, ein britischer Dokumentarfilm wird nicht fertiggestellt. Stattdessen wird ein amerikanischer Film gezeigt, ab 1946. Auch in Celle?
In unserer Veranstaltung werden die o.a. Filme und Filmbilder gezeigt und besprochen. Vorgestellt werden sie von Heiner Roß (Hamburg, Jahrgang 42), der seit den 90er Jahren diesen Filmen und deren Aufführungsgeschichte nachspürt.

 

12.02.10
13.02.10

20.30 Uhr

(500) DAYS OF SUMMER (18.1.)
USA 2009, 95 Minuten, Filmhomepage (22.10.09), WIKIPEDIA  
Ein junger Mann schaut auf seine turbulente Beziehung mit einer schönen, eigenwilligen Frau zurück. Aus der Perspektive der männlichen Hauptfigur erzählt, geht es dabei weniger um eine klassische Liebesgeschichte als vielmehr um die Durchleuchtung der bittersüßen Gefühlsachterbahn, die der erklärte Romantiker während seines "Liebessommers" durchmacht. Der Film überzeugt durch seine guten Darsteller und die sorgfältige, einfallsreiche Inszenierung, die vom Split Screen bis zur Musical-Einlage die filmischen Mittel geschickt nutzt, ohne dass diese zum Selbstzweck geraten.
(7W 128

    

19.02.10
20.02.10

20.30 Uhr

DER INFORMANT!  
USA 2009, 108 Minuten, Filmhomepage mit Trailer (5.11.09), WIKIPEDIA
Filmz.de, Presse1, Presse2
Regie: Steven Soderbergh mit Matt Damon
Ein leitender Angestellter eines großen Agrar-Konzerns in den USA macht in den 1990er-Jahren das FBI auf kriminelle Preisabsprachen seines Unternehmens aufmerksam und bietet sich als Informant an. Steven Soderbergh entwickelt aus diesem Stoff ein schillerndes, vorzüglich gespieltes Porträt, das Ansätze einer Agentenfilm-Parodie zeigt und auf einschlägige "Corporate Crime"-Thriller verweist, dabei aber geschickt alle Genremuster unterläuft. Die elliptische Erzählweise, kontrapunktisch eingesetzte Stilmittel und Anachronismen verblüffen ebenso wie sie bestens unterhalten. (10W 57)

 

   

24.02.10

20.00 Uhr

SCHWEDISCH FÜR FORTGESCHRITTENE (Heartbreak Hotel)
Schweden 2006, Kinostart 6. Juli 2007, 102 Minuten
Zwei schwedische Frauen über 40 -
eine linkische Politesse und eine energische Gynäkologin - geraten auf der Straße aneinander. Der Zufall lässt sie kurz darauf trotz dieses Zwischenfalls zu Freundinnen werden und beschert der einen die längst abhanden gekommene Portion Lebenslust wieder. Ihre Ex-Männer – und auch darum geht es in dieser voller Witz und Ausgelassenheit steckenden Frauenkomödie – haben unter diesen Umständen nichts zu lachen. Das Publikum dafür umso mehr.

   

   


26.02.10
27.02.10

20.30 Uhr

WHISKY MIT WODKA    
Deutschland 2009, 104 Minuten, Filmhomepage (3.9.09), WIKIPEDIA
Regie: Andreas Dresen mit Henry Hübchen, Corinna Harfouch 
Während Dreharbeiten trifft ein populärer und lebenslustiger Schauspieler auf eine Filmpartnerin, die einst seine Geliebte war und nun die Frau des Regisseurs ist. Irritiert sucht er sein Heil im Alkohol, wodurch die Produktion in dem Star ein Risiko sieht und einen Ersatz-Darsteller engagiert, was wiederum zu Eifersüchteleien und Hahnenkämpfen führt. Melancholische Tragikomödie mit einem grandiosen Schauspieler-Ensemble und punktgenauen Dialogen über die Vergänglichkeit von Träumen, große und kleine Lebenslügen sowie die Liebe zum Filmemachen.  (15W 174)

   

01.03.10
03.03.10

8.30 /11.00 Uhr
8.30 /11.00 Uhr
  

MEER IS NICH
im Rahmen der 6. SchulKinoWochen Niedersachsen

   

02.03.10 

Einlaß: 14.30 Uhr
Beginn: 15.30 Uhr

DAS FESTMAHL IM AUGUST (Seniorenkino) 
Eintritt 4,- Euro, Kaffee + Kuchen für 2,50 Euro
Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus, 29221 Celle
Das Projekt Seniorenkino
sämtliche Infos auf Celle.de
Dieser Film bei Wikipedia
Komödie Italien 2008, Kinostart 30. April 2009, 75 Minuten
   
Ein arbeitsloser Römer sieht seine Lebensaufgabe darin, seine alte Mutter zu versorgen. Aufgrund diverser Verwicklungen findet er sich am "Ferragosto"-Feiertag in der Situation wieder, neben der Mutter noch drei andere Seniorinnen beherbergen, verpflegen und unterhalten zu müssen. Die gelassen-heitere Komödie um die Lebenswelt alter Menschen überzeugt durch Authentizität, die auch dem Spiel der vier Laiendarstellerinnen zu danken ist, denen der Regisseur und Hauptdarsteller viel Raum zur Entfaltung lässt. Der zärtliche Humor des Films entfaltet sich vor dem Hintergrund der Melancholie, die mit dem Einlassen auf Themen wie Alter, Einsamkeit und Gebrechen einhergeht.

  

05.03.10
06.03.10

20.30 Uhr

WHATEVER WORKS - Liebe sich wer kann
USA 2009, 92 Minuten, Filmhomepage (3.12.09), WIKIPEDIA
Regie/Buch: Woody Allen mit Larry David
Ein alternder Misanthrop gerät an eine naive Landpomeranze, die sein Leben gründlich umkrempelt. Für ihn wie für diverse andere Figuren eröffnet sich im Schmelztiegel New York eine unerwartete Chance auf Glück. Zurückhaltend inszenierte und ganz auf temporeichen Dialogwitz sowie lustvoll überzeichnete Charaktere setzende Komödie von Woody Allen, der im Rekurs auf seine Klassiker wie "Der Stadtneurotiker" beim Streifzug durch den urbanen Gefühlsdschungel den Pessimismus seiner Hauptfigur auf die Schippe nimmt und in der pragmatisch-positiven Philosophie des "Whatever Works" auflöst.  (W9 212)

 

06.03.10

15.00 Uhr

KINDERKINO:
OH, WIE SCHÖN IST PANAMA (Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr)

 

12.03.10
13.03.10

20.30 Uhr

WENDY UND LUCY    
Sozialdrama USA 2009, Kinostart: 22.10.2009, 80 Minuten
Regie/Buch/Schnitt: Kelly Reichardt, Filmhomepage mit Trailer
WIKIPEDIA, Presse1, Presse2
Eine junge Frau strandet auf ihrem Weg nach Alaska in einer Stadt in Oregon. Als sie wegen Ladendiebstahls verhaftet wird, geht ihre geliebte Hündin verloren, und sie beginnt, wieder auf freiem Fuß, eine verzweifelte Suche. Ein leises Drama, dessen zurückhaltende, realistische Inszenierung weder um Mitleid für ihre Figur buhlt noch aufdringlich als sozialer Appell daherkommt. Vielmehr entwirft der meisterlich inszenierte Film glaubwürdig und intensiv die Tragödie einer Frau, die aus sozialen und zwischenmenschlichen Netzen herauszufallen droht. Indirekt wirft er dabei auch Fragen nach gegenseitiger Verantwortung auf. (O.m.d.U.)
Daniel Kothenschulte von der Frankfurter Rundschau meint,:Wendy und Lucy sei "zweifellos ein Spielfilm, doch jedes Bild darin ist wahr". Die "Vollkommenheit" dieses Films sei "weder kalkuliert noch eingepaukt. Es ist die Stimmigkeit von Lyrik".
Werkschau über Kelly Reichardt im Filmmuseum Wien
RAY
, FILMZ, immerhin auf Platz 13! der extrem harten Cargo-Filmliste
Ekkehard Knörer von Cargo im Perlentaucher:
Von den zuständigen kritischen Stellen als einer der schönsten Filme des vergangenen Jahrs längst gefeiert. Nun nimmt sich der Peripher-Verleih das Herz, das man braucht, um ein kleines Meisterwerk wie dieses unter die paar Leute zu bringen, die von seiner Existenz je erfahren werden.

 

16.03.10

20.00 Uhr

HÜHNER FÜR AFRIKA - Vom Unsinn des globalen Handels
in Kooperation mit attac Celle
Eintritt frei
Regie: Joachim Vollenschier, 43 Minuten, Deutschland 2009
Brust oder Keule? Die deutschen und französischen Konsumenten haben sich eindeutig entschieden. Seit der Wellnesswelle wird nirgendwo so viel Hähnchenbrust gegessen wie bei uns. Die Industrie bedient diesen Trend allzu gerne, denn das Filet wirft den höchsten Profit ab. Doch wohin mit dem verschmähten Rest? Er wird weltweit verschoben. Dabei landen diese Hühnerteile häufig in afrikanischen Ländern. Die Folge: Lokale Märkte werden dort zerstört, Menschen erkranken an dem minderwertigen Fleisch, denn in Afrika gibt es weder Kühlschränke noch Lebensmittelkontrollen.
Am Beispiel von Ghana und Togo wird deutlich, welche Auswirkungen die Exporte auf die Märkte und die Menschen in Afrika haben.
Die Dokumentation gibt aber auch einen Einblick in ein Geschäft, in dem täglich Hunderttausende Hühner vom Schnabel bis zur Kralle verarbeitet werden.
Der Druck auf die Hühnerzüchter wächst nicht nur in Afrika: Riesige Mengen von tiefgefrorenem Hühnerfleisch aus Brasilien werden billig nach Europa verschifft und vernichten selbst in den traditionellen Hühnerzuchtgegenden Frankreichs immer mehr Arbeitsplätze.
Dazu der fünfminütige Report Bericht: Schwere Tierschutzverletzungen bei Wiesenhof
Info:
Die globale Hühnerwirtschaft

       

19.03.10
20.03.10

20.30 Uhr

BRAND UPON THE BRAIN!
Kanada 2006, 95 Minuten,
Filmhomepage (17.12.09)
Regie: Guy Maddin
Ein Mann kehrt nach mehr als 30 Jahren auf die Insel zurück, auf der er als Kind aufwuchs, und taucht in eine von unheimlich-rätselhaften Ereignissen überschattete Vergangenheit ein. In grobkörnigen Schwarz-Weiß-Bildern, mit bewegter Kamera und rasanter Montage entwirft der faszinierende Film eine grotesk-gruselige Reise in ein Reich pubertärer Fantasien, ohne dabei je die Bodenhaftung auf dem Grund realer kindlicher Lebenserfahrungen zu verlieren. Zugleich geht es immer auch um die Reflexion des Kinos als eine Traum- und Albtraum-Maschinerie. (O.m.d.U.)

 

26.03.10
27.03.10

20.30 Uhr

EIN SOMMER IN NEW YORK - The Visitor (21.6)
USA 2008, 108 Minuten, Kinostart: 14. Januar 2010, Filmhomepage mit Trailer
mit Richard Jenkins
Ein Universitätsprofessor, der sich nach dem Tod seiner Frau von der Welt zurückgezogen und von Freunden und Kollegen abgeschottet hat, erlebt bei der unerwarteten Begegnung mit einem temperamentvollen syrischen Immigranten ein schrittweises Erwachen seiner verschütteten Menschlichkeit. Eine hervorragend inszenierte und gespielte Charakterstudie, die durch den klugen Einbezug der politischen Situation nach dem Attentat vom 11. September 2001 zusätzliches Gewicht erhält. (9W 54) Central Film (Cinelogistic)
WIKIPEDIA, FilmZ, Programmkino, Presse1, Presse2
Kinotipp der katholischen Filmkritik Januar 2010
Jury der evangelischen Filmarbeit: Film des Monats Januar 2010
Die evangelische Filmarbeit schreibt: Urbane Beziehungslosigkeit und multikulturelles Miteinander sind Lebenserfahrungen, die beispielhaft mit dem Mythos von New York verknüpft sind. Der Film ist eine Hommage an diese Stadt, die für viele Eingewanderte immer noch den „amerikanischen Traum“ repräsentiert. Er erzählt hoffnungsvoll von den Möglichkeiten, die in der Begegnung verschiedener Kulturen liegen, ohne soziale Härte und politische Hindernisse zu verschweigen. Die Musik wird zur Brücke, die neues Hören und Empfinden eröffnet. Richard Jenkins als Walter Vale spielt virtuos den Wandel von linkischer Zurückhaltung zu Rhythmusbegeisterung, von Abwehr zu Anteilnahme. Als sympathische Identifikationsfigur verkörpert er die Sehnsucht nach einem lebendigen, offenen Austausch mit den Fremden. Ihr Schutz und ihr Recht sind dafür eine unabdingbare Voraussetzung.

 

     


30.03.10

14.00 Uhr

GEGEN JEDE REGEL
Sportfilm USA 2000, Kinostart 29. März 2001, 113 Minuten, FSK: ab 6, WIKIPEDIA, FilmZ  
mit Denzel Washington
Im Jahr 1971 wird auch in einer amerikanischen Kleinstadt die Rassentrennung an den Schulen aufgehoben. Ein farbiger Trainer soll die nunmehr gemischte Footballmannschaft der High School fit machen. Widerstand kommt nicht nur aus den Reihen der Spieler, sondern auch vom bisherigen Trainer, der sich um seine Beförderung gebracht fühlt. Auf Tatsachen beruhende Mischung aus Rassendrama und Sportfilm, die beide Themen geschickt miteinander verbindet.
Veranstalter: CD-Kaserne

   

   


02.04.10
03.04.10

20.30 Uhr

GANZ NAH BEI DIR (5.4.)
romantische Beziehungskomödie Deutschland 2009, Kinostart: 12. November 2009, 91 Minuten, Filmhomepage mit Trailer, Regie: Almut Getto  
2009 Publikumspreis des Max-Ophüls-Festivals   
Ein verschrobener Bankangestellter, der sich aus Angst vor möglichen Enttäuschungen ganz in sich, seine Marotten und Extravaganzen zurückgezogen hat und seine einzig gute Beziehung zu seiner Schildkröte unterhält, begegnet einer jungen blinden Cellistin, die ihn in ihrem strahlenden Lebensmut aus der Bahn wirft. Charmante, von zwei überzeugenden Hauptdarstellern getragene Komödie, die die trivialen Fallstricke des populären Sujets weitgehend umschifft. Stille Momente, in denen die Protagonisten ihre Einsamkeit und ihre Suche nach Identität und Lebenssinn offen legen, verleihen der amüsanten Liebesgeschichte Substanz und Glaubwürdigkeit. (11W 15), Filmwelt München (CineLogistic)
alle Kritiken bei Fil
mZ  alle Daten bei Filmportal, Programmkino, Presse1, Presse2  
Filmmagazin SCHNITT schreibt:  ... Wer sich bei diesem Film nicht in Katharina Schüttler verliebt, ist – ’tschuldigung – ebenso blind wie taub, und Bastian Trost möchte man zunächst verzweifelt die Bettdecke durchschütteln, später dann insgeheim zujubeln, wie er den Neuanfang wagt und seine selbstgewählten Barrieren einreißt, immer auf den Punkt gespielt, kein Gramm Fett zu viel.
Sechs Jahre hat es gedauert, daß Almut Getto nach dem famosen Fickende Fische ihren zweiten Kinofilm realisieren konnte – unzählige Drehbuchfassungen, Neuausrichtungen der Charaktere und Stimmungen und immer wieder Präzisierungen, Verknappungen. Ganz nah bei Dir indes ist jeden Tag des Wartens wert, ein ungeahntes Juwel in diesem Kinojahr, das hoffentlich nicht allzu schnell übersehen wird.

 

03.04.10

15.00 Uhr

KINDERKINO:
HÄNDE WEG VON MISSISSIPPI (Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr)
Deutschland 2007, 98 Minuten, Filmhomepage,
Regie: Detlev Buck
BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: o.A. (besonders wertvoll)
WIKIPEDIA, Bundes-Jugend-Film, KinoFenster  
Ein zehnjähriges Mädchen, das die Ferien bei der tierlieben Großmutter auf dem Lande verbringt, wird zur Besitzerin einer eigenwilligen Stute. Das führt zu turbulenten Abenteuern, da das Pferd im Testament des verstorbenen Vorbesitzers eine wesentliche Rolle spielt und nun der windige Erbe das Tier in seine Gewalt bringen will. Mit viel Slapstick und launigen Einfällen garnierte Verfilmung eines Kinderbuches von Cornelia Funke.

  

 

 

06.04.10

Einlaß:  14.30 Uhr
Beginn: 15.30 Uhr

WILLKOMMEN BEI DEN SCH'TIS (Seniorenkino)
Eintritt 4,- Euro, Kaffee + Kuchen für 2,50 Euro
Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus, 29221 Celle
Das Projekt Seniorenkino;
sämtliche Infos auf Celle.de;
Dieser Film bei Wikipedia
Komödie Frankreich 2008, Kinostart 30. Oktober 2008, 106 Minuten

Der Leiter eines Postamts in der Provence wird in den Norden Frankreichs strafversetzt. Seine Frau ist entsetzt und weigert sich, ihn zu begleiten. Groß ist das Erstaunen des Mannes aber, als ihm ein warmherziger Empfang beschert wird. Er beginnt sein neues Leben zu genießen, belässt es aber bei den Vorurteilen seiner Ehefrau, weil er ihr Mitgefühl genießt. Als der Schwindel aufzufliegen droht, legen sich die neuen Freunde ins Zeug, um den schlechten Ruf ihrer Region zu bestätigen.

 

06.04.10

20.00 Uhr

WILLKOMMEN BEI DEN SCHT'IS

 

09.04.10

20.30 Uhr

DER PUPPENSPIELER VON HAVANNA 
El Titiritero de La Habana
in Spanisch mit deutschen Untertiteln
Kuba/Deutschland 2009, 114 Minuten, Eintritt
5€; Filmhomepage 
Der Regisseur Wolf Hermsen ist bei der Vorführung anwesend.
Der Film erzählt auf dramatische Weise vom Leben des kubanischen
Puppenspielers Roberto. Dessen innigster Wunsch ist es, mit seinen
Marionetten bei einem Puppentheaterfestival in Oslo aufzutreten. Leider hat
sich der norwegische Festivalmanager seit Jahren nicht mehr in Kuba sehen
lassen. Und so wird Robertos Traum zu einer fixen Idee, die darin gipfelt,
dass er den Norweger in seiner Fantasie an jeder Ecke stehen sieht. Was
seine Familienmitglieder nicht wissen, ist, dass Roberto in einem
verfallenen Hinterhof einen weiteren Satz Marionetten versteckt hält. In die
hatte er einst die Haare und das Blut seiner verstorbenen Frau Olga
eingearbeitet. Roberto arbeitet wie besessen an seinen Stücken. Da bemerkt
er, dass die Botschaften, die er regelmässig von einem Hotelportier gegen
Geld an den Norweger schicken lässt, nie abgesandt wurden...
Der Hamburger Regisseur Wolf Hermsen drehte den Film mit kubanischen
Schauspielern unter tropischer Hitze und abenteuerlichen Bedingungen. Er
meint: "In einer Künstlerpersönlichkeit lassen sich menschliche Träume und
Ideen gut darstellen, weil ein Künstler in seiner Arbeit ständig mit ihnen
zu tun hat. Damit meine ich ausdrücklich auch Illusionen, die nie
Wirklichkeit werden. Jemand kann nach materiellen Maßstäben ein Verlierer
sein, dafür nach geistigen ein Gewinner".

  

10.04.10

20.30 Uhr

OB  IHR WOLLT ODER NICHT!
Tragikomödie Deutschland 2008, Kinostart 30. April 09, 110 Minuten, Filmhomepage
u.a. mit Senta Berger und Christiane Paul 
Der Eintritt in Höhe von 5€ wird der Hospiz-Bewegung Celle gespendet.
Eine junge Frau ist an Krebs erkrankt. Als bei ihr die Chemotherapie nicht anschlägt, kehrt sie in den Schoß der Familie zurück und versucht eine Wiederannäherung nicht zuletzt an ihre Schwestern. Zwar schwächelt der Film an der Dramaturgie absurder Verwicklungen; dank des hervorragend harmonierenden Schauspielerensembles gelingt es ihm dennoch, das schwierige Thema der Sterbebegleitung erfrischend leichtherzig aufzugreifen. FBW: wertvoll

 

 

 

15.04.10

19.30 Uhr

HASENJAGD - Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen
Österreich 1993, Länge: 105 Minuten, Buch und Regie: Andreas Gruber; WIKIPEDIA
Der Film erreichte in den österreichischen Kinos rund 123.000 Besucher und war damit der erfolgreichste österreichische Film des Jahres 1995
Spezialpreis der Jury Filmfestival San Sebastian 1994, Österreichischer Filmpreis 1995

Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des KZ Bergen-Belsen lädt der RLC zu einem antifaschistischen Filmabend ein. Der 1993 unter der Regie von Andreas Gruber gedrehte Film "Hasenjagd - Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen" dokumentiert die Ereignisse der "Mühlviertler Hasenjagd". Wie in Celle im April 1945 organisierten die NSDAP, SS und die Bevölkerung im österreichischen Mühlviertl eine Hetzjagd. Verfolgt wurden sowjetische Kriegsgefangene, denen es gelang, aus einem Kriegsgefangenenlager auszubrechen.
Eintritt: frei

 

16.04.10
17.04.10

20.30 Uhr

A SERIOUS MAN 
schwarze Komödie, USA 2009, Kinostart: 21. Januar 2010, 106 Minuten, FSK: ab 12
Filmhomepage mit Trailer, WIKIPEDIA
Regie/Buch/Produktion/Schnitt: Ethan Coen & Joel Coen  
Über einen biederen College-Dozenten bricht das geballte Unheil herein. Als er seinen Job und seine Familie zu verlieren droht und obendrein auch noch einen Prozess mit seinem Nachbarn sowie seinen renitenten Bruder am Hals hat, stellt er sich und den Rabbis seiner Gemeinde verzweifelt die Frage nach dem Sinn all dieser Übel. An die biblische Hiobsgeschichte angelehnte schwarze Komödie, in der alles Rationale den Zweifeln des Mystischen ausgesetzt wird, ohne dass eine transzendente Größe als sinnstiftende Instanz die Absurdität der geschilderten Situation auffangen würde. -
Sehenswert ab 16 (10W 213)
FilmZ  

 

23.04.10
24.04.10

20.30 Uhr

WELCOME (16.8)
Flüchtlingsdrama Frankreich 2009, Kinostart: 4. Februar 2010, 109 Minuten
Regie: Philippe Lioret,
Filmhomepage mit Trailer
in Kooperation mit dem Arbeitskreis Ausländer Celle
Ein Schwimmlehrer freundet sich in Calais mit einem Immigranten an, der vor dem Krieg im Irak geflohen ist, weiter nach England möchte und nun Schwimmen trainiert, um den Ärmelkanal durchqueren zu können. Das Migrationsdrama entwirft das Porträt einer sich langsam entwickelnden Freundschaft, die sich in einem gesellschaftlichen Klima der Ausgrenzung und Angst behaupten muss. Mit ironischen Spitzen, aber ohne Zynismus entsteht dabei ein berührender Blick auf persönliche Schicksale in einer Welt, in der "Willkommen" angesichts immer größerer Unterschiede zwischen Arm und Reich zur inhaltslosen Floskel zu werden droht. (8W 21)
FilmZ, Jury der evangelischen Filmarbeit: Film des Monats Februar 2010

 

28.04.10

20.00 Uhr

AN DER SCHWELLE ZUM JENSEITS - Nahtoderlebnisse 
Was geschieht in dem Moment, in dem wir sterben? Was ist nach dem Tod?
Im Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft und Theologie versuchen Physiker,
Theologen und Betroffene, die bereits tot waren, aber reanimiert wurden,
anhand von Nahtoderlebnissen Antworten auf diese Fragen zu finden.
Die Autorin Sabine Mehne, Betroffene sowie die Celler
Sterbe- und Trauerbegleiterin Dorothea Stockmar werden anwesend sein.
Büchertisch der Buchhandlung Decius
Dauer des Films 60 Minuten, Deutschland 2009, Dokumentation von Rainer Fromm
Eintritt frei
Es wird um Spenden zugunsten der Hospizbewegung, Onkologisches Forum und Hospiz-Haus, jeweils Celle, gebeten.
WIKIPEDIA, Spiegel online 1 und 2, SpiritualWiki  

 

30.04.10
01.05.10

20.30 Uhr

NOKAN – Die Kunst des Ausklangs (12.7.)
Komödie, Japan 2008, Kinostart: 26. November 2009, 130 Minuten, FSK: 12
Filmhomepage mit Trailer, WIKIPEDIA  
Oscarverleihung 2009: Bester fremdsprachiger Film
Goldenel Hahn (Chinesischel Filmpleis): Bestel Film, beste Legie, bestel Dalstellel

Ein arbeitsloser Cellist kehrt mit seiner Frau in seine Heimatstadt im Norden Japans zurück, wo er einen Job bei einem Bestattungsunternehmen findet, der lukrativ, aber gesellschaftlich geächtet ist. Trotz zahlreicher äußerer wie innerer Widerstände erkennt er in der rituellen Aufbahrung des Leichnams eine Berufung, da die würdevolle Zeremonie eine heilsame Wirkung auf die Hinterbliebenen ausübt.
In einer bestechenden, elegant-fließenden Inszenierung nähert sich der Film dem schmerzhaften Thema Tod an. Komödiantisch-burleske Zwischenspiele helfen, die Scheu vor dem „morbiden“ Sujet zu überwinden; gleichzeitig beweist die geduldig beobachtende Kamera feines Gespür für die Würde und tröstliche Kraft des Bestattungsrituals. Wenn sich das Drama um gesellschaftliche Ignoranz und familiäre Verwundungen schließlich in Harmonie auflöst und sich die Kanten, an denen sich die Figuren reiben, runden, erscheint dies als Ausdruck einer Philosophie, die persönliche Tragödien wie Schmerz, Verlust und Tod in einem größeren Sinnzusammenhang aufgegangen sieht. Dafür findet der ruhig erzählte, mit meditativen Bildern wie mit elegischer Cello-Musik für sich einnehmende Film einen bewegenden Ausdruck.
(Kinotipp der katholischen Filmkritik);  FSK: ab 12; sehenswert ab 16 (21W 91)
FilmZ, Presse1, Presse2

 

01.05.10

11.00 Uhr

KINDERKINO:
(Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr)
TOBIAS TOTZ UND SEIN LÖWE
Deutschland 1999, Kinostart: 30.9.1999, 72 Minuten
nach einem Buch von Thilo Rothkirch

Sprecher: Harpe Kerkeling, Jürgen von der Lippe, Nena, Ilja Richter,...
Prädikat besonders wertvoll - Jurybegründung
Der Zoowärter Tobias Totz reist nach Afrika, um für seinen Löwen eine Löwendame zu finden, ohne zunächst zu wissen, dass ihm zwei trottelige Tierschmuggler, aber auch der Löwe selbst ins Abenteuer folgen. Zeichentrickfilm für ganz junge Kinogänger: eine in satten, stets warmen Farben erzählte kleine und überschaubare Geschichte um Geborgenheit, Freundschaft und Liebe, behutsam erweitert um eine komisch-skurrile Kriminalgeschichte. Sorgfältig gestaltet und atmosphärisch stimmungsvoll, zeugt der Film von professionellem Respekt gegenüber seinem kindlichen Publikum.
Bundesverband Jugend und Film
BJF-Empfehlung: ab 5 Jahren, FSK: o.A.
Stichworte: Animationsfilm, Freundschaft, Tierfilm, Literaturverfilmung

 

04.05.10

Einlaß:  14.30 Uhr
Beginn: 15.30 Uhr

DIE QUEEN (Seniorenkino) 
Eintritt 4,- Euro, Kaffee + Kuchen für 2,50 Euro
Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus, 29221 Celle
Das Projekt Seniorenkino;
sämtliche Infos auf Celle.de;
Dieser Film bei Wikipedia
Biopic/Drama Großbritannien 2006, Kinostart 11. Januar 2007, 104 Minuten
Regie: Stephen Frears mit Helen Mirren
FBW: besonders wertvoll    
Oscar 2007 :
Beste Hauptdarstellerin (Helen Mirren)
(nominiert in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes Original-Drehbuch, Beste Filmmusik, Beste Kostüme)
Golden Globe 2007 :
Beste Hauptdarstellerin – Drama (Helen Mirren),  Bestes Drehbuch
(nominiert in den Kategorien Bester Film – Drama, Beste Regie)
Europäischer Filmpreis 2007
Beste Darstellerin (Helen Mirren),  Beste Filmmusik
(nominiert in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch)

Die britische Königin Elizabeth II. erregt durch ihre Haltung nach dem Tod ihrer Schwiegertochter Prinzessin Diana den Unmut der Öffentlichkeit. Der Film will das Menschliche hinter der Fassade der scheinbar unnahbaren Regentin erfahrbar machen, was ihm vor allem dank der faszinierenden Hauptdarstellerin gelingt.

 

10.06.09

19.00 Uhr


 

07.05.10
08.05.10

20.30 Uhr

UP IN THE AIR
Komödie USA 2009, Kinostart: 4. Februar 2010, 110 Minuten
Regie/Buch/Produktion: Jason Reitman mit George Clooney
WIKIPEDIA, Filmhomepage mit Trailer
Ryan Bingham (George Clooney) nennt sich "Übergangsberater", was nichts
anderes heißt, als dass er elegant, smart, charmant und weltmännisch die Drecksarbeit erledigt, die andere nicht machen wollen: Bingham fliegt im Auftrag von Konzernchefs durch die USA, um deren Angestellte über ihre Entlassung zu informieren, den "Wegrationalisierten" verkauft er psychologisch geschickt die angeblich positive Seite ihrer sogenannten Freistellung als Chance zur "Wiedergeburt"; bei aller distanzierter Professionalität wirkt er dabei nicht mal kaltherzig. Sein Geschäft läuft glänzend, er profitiert von der Finanzkrise. Er ist 322 Tage im Jahr
(legt dabei über 350.000 Meilen zurück) auf Reisen; vor allem in Gebiete der USA, die man ansonsten vorzugsweise überfliegt. Bingham ist ein Experte in Unverbindlichkeit, sozusagen ein bindungsloser Vielflieger ohne Bodenhaftung, dessen Zuhause die Business Class, Flughäfen und Airhotels der USA darstellen. Bingham lebt in einer Art durchgestylten Hamsterrad, sein Leben summiert sich in einer Kollektion von Platinkarten und gesammelten Flugmeilen. Zehn Millionen Flugmeilen und die damit verbundenen Statussymbole eines "Frequent Flyers" sind sein erklärtes Ziel. Erst sechsmal ist das geschafft worden - selbst den Mond (250.000 Meilen von der Erde entfernt) haben mehr Menschen betreten. In seiner Welt der Ersetzbarkeit und Unverbindlichkeit ist Treue eigentlich das, was durch die Kunden-Bonusprogramme der Firmen gratifiziert wird. Bingham ist ein Phänotyp der New Economy, dabei liebt er weniger seinen Job als die Tatsache, dass er so gut darin ist und dass er ihm seinen Lebensstil ermöglicht.
Sein Meilen-Ziel und seine Lebensweise werden durch die ambitionierte Harvard-Absolventin Natalie in Frage gestellt: sie 
überzeugt seinen Chef, dass es wesentlich effizienter - da Reisekosten sparender - ist,  Entlassungen über das Internet per Videokonferenz abzuwickeln.
Sein perfekt durchorganisiertes und durchrationalisiertes Nomadenleben, in dem Statussymbole den Platz traditioneller Werte eingenommen haben, ist in Gefahr: Wo soll ein Mann hin, der kein Zuhause hat?
 
Aussagen zum Film:
"Perfekt zwischen amüsantem Wortwitz und stiller Tragödie austariertes Porträt eines Anti-Helden, dessen oberflächlichen Lebensstil der Film elegant umspielt, ohne selbst der Oberfläche zu erliegen." FILMDIENST
"Intelligentes, unterhaltsames Kino, dramaturgisch geschickt aufgebaut, mit Tiefe und Nachklang. "UP IN THE AIR behält immer seine ganz eigene Leichtigkeit. So kann man den Film wohl eine nahezu perfekte Komödie nennen – und dies obwohl Reitman ganz ohne herkömmliche Pointen auskommt." FBW
(
12W 811)
FilmZ, Presse1, Presse2; Schnitt, EPD, ray, Perlentaucher, Cargo-Rating
FBW: besonders wertvoll, Golden Globe 2010: Beste Regie
und andere Auszeichnungen

 

09.05.10
10.05.10
11.05.10

19.30 Uhr

UP IN THE AIR

 

14.05.10
15.05.10 (Pokalfinale)

20.30 Uhr

AGORA – Die Säulen des Himmels
Spanien 2009, Kinostart: 11. März 2010, 126 Minuten, SCOPE, FSK: 12
Regie/Buch: Alejandro Amenábar (The Others, Das Meer in mir) mit Rachel Weisz
Filmhomepage, Trailer, WIKIPEDIA  
VIDEO Beitrag in ttt - titel thesen temperamente - ARD vom 28.2.2010 (Textversion)
   
Die Agora war im antiken Griechenland ein großer Versammlungsplatz im Zentrum einer Stadt und das bestimmende Merkmal einer selbstständigen griechischen Stadt; bei Homer ist das Fehlen einer Agora Anzeichen für Recht- und Gesetzlosigkeit.
Im ausgehenden vierten Jahrhundert gerät die alexandrinische Philosophin Hypatia durch ihre
skeptizistisch-aufgeklärte Haltung ins Visier fanatischer Christen, die durch fundamentalistische Pogrome den Siegezugs des Christentums entschieden und entscheidend vorantreiben. Im Zuge dieses geht  u.a. die legendäre Bibliothek von Alexandria, der Ort des Wissens - des Un-Glaubens, in Flammen auf und wird bis auf den Erboden geschliffen.
Der an der Grenze von Antike und Mittelalter (im Jahr 391 n. Chr.) angesiedelte Film stellt den Konflikt zwischen antiker Geisteswelt und dem zur Staatsreligion des römischen Reichs avancierten Christentum dar. Als leidenschaftliches Plädoyer für Vernunft und Humanismus gegen Fanatismus, Intoleranz und Machtstreben weiß er ebenso zu überzeugen wie als mitreißendes Epos um eine charismatische, vorzüglich gespielte Frauengestalt.
Ausstattungsseitig begeistert der Film mit seiner vorher so noch nicht gezeigten Authentizität der Darstellung; heißt, so wie es dort gezeigt wird, darf man sich diese Zeit vorstellen. - Sehenswert ab 16.
(4W 30)
FilmZ; Presse1, Presse2  
Süddeutsche:
Fundamentalisten im Kampf gegen die selbstbestimmte Frau
    
SCHNITT: Ein ambitionierteres, nicht zuletzt auch kommerziell gewagteres Projekt hat es im europäischen Kino in den letzten Jahren selten gegeben. Ein monumentales Historienepos mit weiblicher Hauptfigur, das naturwissenschaftliche und philosophische Fragestellungen ausarbeitet, kein testosterongeschwängerter Heldendarsteller weit und breit, nur unterdrückte Leidenschaften, außer für komplexe Gleichungen oder religiösen Fanatismus.....
FBW - Filmbwertungsstelle Wiesbaden: ...
Der Film ist in diesem Sinn "ein Kommentar zur heutigen" Auseinandersetzung mit fanatischen Religionen als Massenphänomen und Hysterie und darin eingebunden die Diskussion um die Rolle der Frau, der man nicht nur im Islam Bildungsmöglichkeiten und andere Rechte verweigert. ... Ein Sandalenfilm arbeitet in der Regel mit heroisierenden plakativen Elementen, baut auf Massenszenen und individueller Leidensgeschichte in einer antiken Welt voller Kostüme und wieder erstandenen prächtigen Tempeln und Bauten. Es gibt den Retter, der seine Massen zum Sieg führen will und damit sein Ziel erreicht. Dieser Film ist anders. Er zeigt uns eine unheilige Religionsgeschichte mit ihren brutalen Verirrungen und Abhängigkeiten. Es sind viele Schlachten um die Macht, die gegen alles und alle geführt werden, die nicht zum Christentum gehören, opulent inszeniert, eine hohe Regieleistung wird erkennbar. ...

16.05.10
17.05.10
18.05.10

19.30 Uhr

AGORA – Die Säulen des Himmels

 

21.05.10

10.00 Uhr

Schulkino  

 

21.05.10
22.05.10 (Cl-Finale)

20.30 Uhr

THE RAINBOWMAKER
Georgien 2008, Kinostart: 25. Februar 2010, 94 Minuten, FSK: ab 12 Jahre (Empfehlung ab 16)
Filmhomepage; alle Filmdaten; Trailer  
Um die Abwesenheit seines inhaftierten Sohns zu erklären, erzählt ein Großvater seinen Enkeln Geschichten über dessen angebliche Arbeit als Geheimagent. Als der Mann zurückkehrt, können sich weder seine Kinder noch seine Ehefrau, die mit einem anderen Mann angebandelt hat, freuen. Der Großvater hält sich derweil den Tod, der ihn in Gestalt einer Frau besucht, vom Leib. Ein mit kreativen Einfällen, opulenten Schauplätzen und gewitzten Charakteren unterhaltendes Erzählgewebe, dessen anarchische Fabulierlust mitreißt. (4W 1,5)
FilmZ, Pressespiegel
 

  Pfingsten

   

28.05.10
29.05.10

20.30 Uhr

DER RÄUBER
Österreich/Deutschland 2009, Kinostart: 4 März 2010, 98 Minuten, FSK: ab 12 Jahre
Regie:
Benjamin Heisenberg (der Enkel von Werner Heisenberg)
Die Vorlage für den Film bildet der 2002 erschienene gleichnamige Roman von Martin Prinz über den österreichischen Bankräuber und Mörder Johann Kastenberger
Filmhomepage mit Trailer, WIKIPEDIA, FILMPORTAL
Kaum aus dem Gefängnis entlassen, macht ein ehemaliger Bankräuber mit dem weiter, was seine Existenz bestimmt: Marathonlaufen und Rauben. Daran kann auch die Begegnung mit einer Jugendfreundin nichts ändern. Aus der Verbindung von Bankräuberfilm und kühler Beobachtung entsteht das mit perfekt choreografierten Bewegungssequenzen glänzende, spannungsvolle Porträt einer extremen Persönlichkeit, die bis auf ihre zwei an Besessenheit grenzenden Leidenschaften dem Leben gegenüber eher gleichgültig erscheint. In der Getriebenheit des Protagonisten spiegeln sich die Probleme einer neoliberalen Leistungsgesellschaft.
(3W 8,5)
FilmZ, Presse1, Presse2 

   

01.06.10

Einlaß:  14.30 Uhr
Beginn: 15.30 Uhr

UNTER DER SONNE DER TOSKANA (Seniorenkino) 
Eintritt 4,- Euro, Kaffee + Kuchen für 2,50 Euro
Ort: Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus, 29221 Celle
Das Projekt Seniorenkino;
sämtliche Infos auf Celle.de;
Dieser Film bei Wikipedia
Komödie USA 2003, Kinostart 15. April 2004, 113 Minuten
   
Nachdem ihr Mann sie verlassen hat, flieht eine 40-jährige amerikanische Schriftstellerin in die Toskana. Dort bringt sie nicht nur ihr seelisches Gleichgewicht wieder ins Lot, sondern findet nach geraumer Zeit, passend zum Traumhaus auf einem Hügel, auch einen neuen Lebenspartner.

   

04.06.10
05.06.10

20.30 Uhr

AJAMI (26.7.)
Israel 2009, Kinostart: 11. März 2010, 124 Minuten, FSK: ab 16 Jahre
Filmhomepage mit Trailer                     
In einem gemischtrassigen, multireligiösen Stadtteil von Jaffa kreuzen sich die Lebenswege einiger Menschen, wobei ein junger Mann und sein Freund, die sich als Gelegenheitsdrogendealer betätigen, eine Entwicklung in Gang setzen, die für alle Beteiligten unkontrollierbar wird. Der in fünf Kapitel eingeteilte, multiperspektivisch und auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählte Film eines israelischen sowie eines arabischen Regisseurs funktioniert an der Handlungsoberfläche als perfekter Thriller, beschreibt darüber hinaus aber intensiv die politische Situation im Nahen Osten. - Sehenswert ab 16.
FilmZ  

   

05.06.10

15.00 Uhr

KINDERKINO
DIE WILDEN HÜHNER UND DIE LIEBE (Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr)
Deutschland 2007, Kinostart: 5. April 2007, 108 Minuten, FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung,
FBW: wertvoll, Trailer
WIKIPEDIABJF, Kinofenster, Vision Kino, Fluter, Filmportal  
Weitere Alltagsabenteuer und -geschichten um die fünf nunmehr etwa 15 Jahre alten Freundinnen der Mädchenbande "Die wilden Hühner", wobei vor allem die komplizierten Wege der aufkeimenden, in einem Fall sogar gleichgeschlechtlichen Liebe im Zentrum stehen. Ein unterhaltsamer, phasenweise überraschend stiller und nachdenklicher Film nach dem Kinderbuch von Cornelia Funke, dem es weniger um weichgespülte Schwärmereien und andere Oberflächlichkeiten geht als um Mut, (Selbst-)Vertrauen, Charakterfestigkeit und Zivilcourage als Voraussetzungen im Engagement gegen erste aufkeimende Formen von Intoleranz, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit. - Sehenswert ab 10

   

11.06.10
12.06.10

20.30 Uhr

DIE SCHACHSPIELERIN (7.6.)
Frankreich 2009, Kinostart: 7. Januar 2010, 97 Minuten, FSK: ohne Altersbeschränkung
mit Sandrine Bonnaire und Kevin Kline 
WIKIPEDIA,
Filmhomepage mit Trailer, franzoesischer-film.de  
Der Film basiert auf den gleichnamigen Roman von Bertina Henrichs
Ein Zimmermädchen beobachtet ein Paar bei einer erotisch aufgeladenen Schachpartie und beginnt sich für das Spiel zu interessieren. Sie lässt sich von einem Arzt in die Geheimnisse des Schachs einweisen und vernachlässigt über ihrer neuen Leidenschaft ihre Familie. Ein leises, anrührendes Drama über Emanzipation, Wandlung und den sozialen Aufstieg einer Frau, die aus ihrer Routine ausbricht, Selbstbewusstsein und Lebensfreude findet und sich in einer  Männerdomäne behauptet. In der Titelrolle vielschichtig und glaubwürdig gespielt. (ab 14)
FilmZ

  

18.06.10
19.06.10

INVICTUS - Unbezwungen
USA 2009, Kinostart: 18. Februar 2010, 133 Minuten, FSK: ab 6 Jahre
Regie/Produktion: Clint Eastwood mit Morgan Freeman und Matt Damon
WIKIPEDIA
Filmhomepage mit Trailer        
Der gerade zum südafrikanischen Staatspräsidenten gewählte Nelson Mandela setzt ein weithin sichtbares Zeichen für seine Politik der Verständigung zwischen Weißen und Schwarzen, indem er das bisher drittklassige nationale Rugby-Team motiviert, den Sieg in der Weltmeisterschaft zu erringen. Clint Eastwoods Film lebt von der nuancenreichen Personenzeichnung und gipfelt in  dem abschließenden mitreißenden World-Cup-Finale 1995 Südafrika gegen Neuseeland.
Kinotipp der katholischen Filmkritik März 2010     
FilmZ

   

Die zentrale Information  vorweg: Es stehen beim Open Air Kino eine gewisse Anzahl sogenannter Bierzeltgarnituren zur Verfuegung  - aber halt nicht unbegrenzt. Auch ein  Getraenkestand mit kalten Getraenken (Bier/Wasser/Limonaden) ist vorhanden, ebenso Toiletten. Jedem Besucher steht es aber frei, einen eigenen Stuhl oder picknickhalber eine Decke und gerne auch etwas zu trinken oder zu essen mitzubringen.
Das Open Air Kino kostet wenig Geld, da es die vorhandene Infrastruktur des Public Viewing  an den spielfreien Tagen der Fussball-WM nutzt. Es entstehen lediglich die Kosten fuer die Filmrechte und die Personalkosten fuer den Einlass an den sieben Eingaengen, die aber das achteinhalb und nicht der vielzitierte Steuerzahler traegt.
Ein  kostenloser Eintritt war einladungshalber unsererseits gewuenscht.  Ein Eintritt von mindestens 1Euro muss aber aus verleihrechtlichen  Gruenden erhoben werden, um so eine reale Kartenbasis zu erzielen, auf deren Grundlage wir dann mit dem Verleiher auf einer marktgerechten Basis von 3Euro pro Karte prozentual abrechnen.
Kurz zur Vorgeschichte. Das Open Air Kino ist eine Idee von Oberbuergermeister Mende, der uns im November 2009 zum Gespraech einlud und sein Anliegen in einer für die Sache und für ihn einnehmende Art und Weise an uns herantrug. Spaetestens seitdem firmiert Herr Mende auch bei uns als SuperMen.de (auch wenn ich kein SPD-Waehler bin)
(die Urheberschaft an diesen Namen gebuehrt aber der Celler Print-Zeitung Revista laut ihrer Maerz-Ausgabe 2009)

Letztendlich nahm es dann in konstruktiver Zusammenarbeit mit Alexander Hass, die jetzt bekannte (pragmatische wie kostenguenstige) Form an.
In der aktuellen Celler Scene findet sich auf Seite 13 ein Interview von Frank Bulla mit mir zu 15 Jahre Kino achteinhalb und Open Air Kino:
Celler Scene komplett oder Seite fuer Seite online:


Auf der Filmseite der CZ vom Donnerstag, den 1. Juli, gibt es einen - wie ich finde - sehr guten Bericht von Susanne Harbott ueber das Kino achteinhalb und das Open Air Kino.

Zwei Berichte von Peter Fehlhaber der Celler Online-Tageszeitung CelleHeute:
Rund 500 Zuschauer beim ersten Celler Open-Air-Kino
Foto1  Foto2
Französische Filme im französischen Garten
Foto1

Zwei Berichte in der CZ:
Michael Ende: Sommer-Kino als Publikumsmagnet
Foto1  Foto2   Foto3
Oliver Gatz:
Sommer-Kino im Französischen Garten
Ein Bericht, der für mein Empfinden einen undurchsichtigen Brei aus Ursachen Haushaltssperre (somit im Raum schwebend der Tag der Niedersachsen), Kosten für das Public Viewing und Open Air Kino anrührt und dem Teil der Leserschaft der CZ, der sich für das Open Air Kino interessiert, praktische Informationen - wie evt. Decken und Essen mitnehmen - nicht an die Hand gibt.

Der schoenste dieser drei Filme ist für mich „Der Hals der Giraffe“. Leider ein vollkommen unbekannter Film, aber amuesant, bezaubernd, ruehrend, unterhaltsam und einnehmend - eine perfekter Film ohne eine einzige Schwachstelle - sozusagen eine Perle aus der Schatzkiste des achteinhalbs
.
Stefan Eichardt

 

   

DONNERSTAG
01.07.10













20.00 Uhr













 15 Jahre achteinhalb !
OPEN AIR KINO im französischen Garten
in Zusammenarbeit mit der Stadt Celle:

WILLKOMMEN BEI DEN SCH'TIS
Komödie - Eintritt: 1 Euro
Frankreich 2008, Kinostart: 30. Oktober 2008, 106 Minuten,
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regie/Buch: Dany Boon, mit Kad Merad und Dany Boon
Verleih: Prokino über  20th Century Fox    
Filmhomepage, Trailer
, franzoesischer-film.de      
WIKIPEDIA,
FilmZ, Presseschau, kulinarische Aspekte im Film  
2009 wurde der Film vom Bundesverband kommunale Filmarbeit mit dem Liliput Preis für herausragende Filmsynchronisation ausgezeichnet. Herausragend hierbei vor allem die Synchronisation von Christoph Maria Herbst -  einem breiteren Publikum als Bernd Stromberg bekannt.
Inhalt:
Philippe, ein gemütlicher Postler, wird von seiner Frau Julie gedrängt, sich endlich von der sonnigen Provence an die noch sonnigere Cote d'Azur befördern zu lassen. Philippes Bemühungen diesbezüglich schlagen kläglich fehl; er wird für zwei Jahre strafversetzt als Postfilialleiter in den äußersten Norden, in das Sibirien Frankreichs zu den Sch'tis.
In der Vorstellung der lebensfrohen Südfranzosen steht der Norden für Bergwerke, für die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs, für endlosen Nieselregen, Arbeitslosigkeit und miese Stimmung. Der Nordfranzose gilt zudem als geistig zurückgebliebener Hinterwäldler, der Katzen grillt, statt Wein Bier trinkt und dabei die Flaschen im Sekundentakt leert. Extrem-Urlauber und Abenteurer einmal ausgenommen, wäre nie jemand auf die Idee gekommen, einmal selbst in diese jämmerliche Gegend zu reisen. Alles in allem würde man in heutiger Sprache sagen: eine No-Go-Area.
Philippe beißt notgedrungen in den sauren Apfel und zieht als eine Art Fremdenlegionär in den Norden; seine Familie verbleibt im sicheren Süden. Seine Befürchtungen scheinen sich zuerst zu bewahrheiten: die Sch'tis tunken ihren heimischen Maroilles-Käse in den Kaffee (genauer gesagt Muckefuck) damit er (der Käse) weniger stinkt, verbringen ihre Mittagspause an der Frittenbude und reden in einer unverständlichen Mundart, dem Ch´tim, einen Dialekt, der an die Averner in dem gleichnamigen Asterix-Klassiker erinnert ("S" wird wie "Sch" und "Sch" wird wie "S" ausgesprochen). Jedoch von der Lebensart, Herzlichkeit, Unkompliziertheit und Gelassenheit der Sch'tis ist Philippe schnell angetan, er erkennt, das Herz sitzt bei den kauzigen, skurrilen Sch'tis am rechten Fleck und man steht füreinander ein.
Die Modernisierung in Form von Neoliberalismus und Globalisierung sind hierher noch nicht vorgedrungen. Kunden werden am Schalter bedient und sind dem Beamten namentlich bekannt, von unpersönlichen Kommunikationsmitteln wie Internet und Mobiltelefon wird kein Gebrauch gemacht. Um sich zu unterhalten, klingelt man an der Tür. Philippe begreift schnell, dass er in eine Art Idylle geraten ist
, er fühlt sich so wohl wie nie zuvor. Also modelt der von außen kommende Postleiter den Betrieb nicht nach seinen gelernten Regeln der Effizienz um, sondern passt sich den Sitten der Einheimischen an - und alle werden damit glücklich.
Zu Hause im Süden aber glauben sie ihm kein Wort von seinem neuen Glück im Norden – seine Frau hält es für eine tapfere Notlüge gedacht zu ihrer Beruhigung. Die nunmehr ganz liebende Ehefrau erwartet, ja besteht auf die wöchentlichen Katastrophenberichte, um sich danach besonders rührend um ihren Gatten zu kümmern. Die vorher so problembeladene Zweisamkeit läuft so gut wie lange nicht mehr, wenn er am Wochenende "aus dem Gulag" zurückkehrt. Und so pendelt er zwischen seinen neuen Doppelleben: in seinem Sibirien geniesst Philippe unter der Woche seine Freiheit mit den neuen Freunden, zu Hause lässt er sich am Wochenende bedauern, verwöhnen und bewundern. Doch dann beschließt sie, ihn doch mal für eine Woche tapfer in die "Walachei" zu begleiten...
Am Ende der zwei Jahre sagt sein neuer Freund Antoine zu Philippe:
»Ein Fremder weint zweimal, zuerst, wenn er in den Norden kommt, und dann, wenn er ihn verlässt.«

 
Diese französische Schelmerei (
eine Art Culture-Clash-Komödie) in der Tradition von Jacques Tati Schützenfest, ist als relativ kleine Produktion (mit 10,6 Millionen Euro Produktionskosten) vollkommen überraschend mit 22 Millionen Besucher der erfolgreichste Film aller Zeiten in Frankreich geworden und in Deutschland hat er immerhin die Herzen von über 2,5 Millionen Zuschauern gewonnen.
"Ein echtes Kinovergnügen!" - ZDF Heute Journal
"Ein liebenswert-charmanter warmherziger Wohlfühl-Film, eine leichte aber nicht seichte Komödie
, einfach ein Gute-Laune-Film" - KulturSPIEGEL

   

SONNTAG
04.07.10















20.00 Uhr















15 Jahre achteinhalb !
OPEN AIR KINO im französischen Garten
in Zusammenarbeit mit der Stadt Celle
SAINT JACQUES... Pilgern auf französisch
Komödie, Roadmovie - Eintritt: 1 Euro
Frankreich 2005, Kinostart: 30. November 2006, Länge: 110 Minuten, FSK: ab 6 Jahre
Regie/Buch: Coline Serreau (Warum nicht! (Pourquoi pas!); Drei Männer und ein Baby)
Coline Serreau hat diese Geschichte als gleichnamigen Roman in Buchform veröffentlicht.
Verleih: Schwarz-Weiss über Die Filmagentinnen
WIKIPEDIA 
Drei zerstrittene Geschwister - eine streitbare Lehrerin, ein strebsamer Unternehmer und ein stets alkoholisierter Tunichtgut - unternehmen gemeinsam eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela, weil sie nur so das Erbe ihrer Mutter antreten können. Im Lauf des beschwerlichen Fußmarschs kühlen sich ihre Gemüter ab, und am Grab des Apostels Jakobus stellt sich so etwas wie Familiengemeinschaft ein. Die Wallfahrt als Reise zu sich selbst in Form eines langsamen Road Movie.
Filmdienst

Coline Serreau hat Legende und Wirklichkeit der seit einigen Jahren wieder aufgeflammten Wanderlust zum Grab des Apostels Jakobus zu einer einfühlsamen Komödie verwoben. Unter dem liebevollen Blick der Regisseurin entwickelt sich das gemächlich, zu Fuß voranstolpernde Roadmovie wie selbstverständlich zu einer Art Allegorie auf die moderne Gesellschaft.“

Neue Züricher Zeitung
FilmZ   

   

Fotos vom Open Air Kino am Sonntag, den 4. Juli 2010
450 Zuschauer
Foto1, Foto2, Foto3, Foto4, Foto5, Foto6, Foto7, Foto8, Foto9, Foto10 

 

DONNERSTAG
08.07.10

20.00 Uhr

15 Jahre achteinhalb !
OPEN AIR KINO im französischen Garten
in Zusammenarbeit mit der Stadt Celle
DER HALS DER GIRAFFE
Komödie, Melodram, Roadmovie - Eintritt: 1 Euro
Frankreich 2004, Kinostart: 17. August 2006, Länge: 84 Minuten, FSK: ohne Altersbeschränkung - geeignet ab 10 Jahre
Verleih: Schwarz-Weiss  
mit Sandrine Bonnaire
Die mit ihrer Leseschwäche schwer zu kämpfende neunjährige Mathilde, die sich zunehmend in ihre eigene Welt zurückgezogen hat, entdeckt die ungeöffneten Briefe ihrer Großmutter, die diese  - nachdem sie mit dem besten Freund ihres Mannes stiften ging - 30 Jahre lang vergeblich an ihre Tochter, Enkelin und EX-Ehemann geschrieben hatte. Mathilde gegenüber wurde die Großmutter für tot erklärt. 
Mathilde will ihre Großmutter, die sie nie kennen lernen durfte, finden. Der Einzige, der bei der Suche helfen kann, ist Mathildes Großvater Paul. Daher türmt sie nachts aus der Wohnung ihrer Mutter ins Altersheim. Mathilde erwzingt dort von ihrem Großvater ein Geständnis: Dass seine Frau Madeleine mit seinem besten Freund durchbrannte, hat er bis heute nicht verwunden. Zur Strafe hat er sie die ganz aus dem Leben der  Familie verbannt, indem er sie dieser gegenüber für tot erklärte. Ihre Briefe, die nun als Anhaltspunkt für ihren Verbleib dienen, hat er nie geöffnet. Paul ist seitdem ein verbitterter, trauriger Mann, der Gefühle wie Trauer und Wut nicht zulässt. Verzeihen kann er nicht, darüber sprechen ebenso wenig. Mathilde eröffnet sich die Tragik eines ungelebten Lebens. Aber nach dem erzwungenen Geständnis nutzt Paul die Gelegenheit, der Erstarrung seines Lebens zu entkommen. Er entwendet einen Bus des Altersheims und begibt sich mit seiner Enkelin auf die Suche.
Pauls Flucht bietet den anderen Heimbewohnern die Möglichkeit, sich solidarisch zu zeigen und generalstabsmäßig Pauls Verschwinden vor dem Pflegepersonal geheim zu halten. Dies wiederum eröffnet den Senioren den Raum für jugendliche Unbefangenheit bis hin zu einer kurzen zärtlichen Annäherungen, die die Zeit vergessen machen.
Mathildes strenge Mutter Hélène, die Literatur-Übersetzerin ist und nur schwer mit den Schulproblemen ihrer Tochter umgehen wie Zugang zu ihrer Tochter finden kann, entdeckt auf der Suche nach dem Verbleib ihrer Tochter die Wahrheit über den Verbleib ihrer eigenen Mutter. Als sie die Wahrheit über ihre Herkunft als Halbwaise entdeckt, bricht das Lügengebäude, in dem sie aufgewachsen ist, gleichsam zusammen. Sie reist ihrer Tochter und ihrem Vater hinterher auf der Suche nach der verlorenen Mutter und Zeit.
Die Kette der Lügen, die für die Fremdheit zwischen den Generationen verantwortlich war, erfährt ihre ersten Brüche.
Das kleine Mädchen wirkt so als als Katalysator, der die Geheimnisse und Lügen und die daraus resultierenden Entfremdungen  ihrer Familie aufzulösen im Stande ist.
Das Drei-Generationen-Roadmovie ist ein glücklich machender Film - stimmig in Handlung, Schauspielern,  seinen Bildern, seiner Musik, seinem Rhythmus und seiner Leichtigkeit. Er ist ernshtaft, humorvoll, leicht, spannend wie unterhaltsam - keine unnötige Einstellung, kein unnötiges Bild, keine Abschweifung, nichts Aufgesetztes - ein kleiner, perfekter Film. 
Presse1, Presse2, Kino-Zeit.de, KinoFenster, AMAZON, Kino.de, Focus, REZENSION.org, JumpCut.de
Pädagogisches Begleitmaterial auf Kinderfilm.de
sämtliche Kritiken auf FilmZ.de 
FILMFACHZEITUNGEN: EPD, SCHNITT, FILMDIENST

 

Fotos vom Freiluftkino am Donnerstag, den 8. Juli 2010
610 Zuschauer
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CelleHeute: Großer Zuspruch für Freiluft-Kino

07.08.10

15.00 Uhr

KINDERKINO
PIPPI LANGSTRUMPF (Eintritt 2 Euro, Einlass ab 14.30 Uhr)
Schweden/BRD 1968,
Uraufführung: 9. Mai 1969 (Nürnberg)
Laufzeit: 95 Minuten, deutsche Fassung

FSK: ohne Altersbeschränkung (21.04.2006)
Altersempfehlung: 6 bis 9 Jahre
Klassenstufen: 1. bis 4. Klasse
Der Film lief bereits 2007 bei uns, hier die ausführliche Beschreibung von damals
 

   

12.08.10
14.08.10

20.30 Uhr

8. WONDERLAND - Wo wir uns versammeln, besitzt ihr keine Macht mehr.
Ein Spielfilm über demokratische Partizipationsversuche im Netz und einen daraus entstehenden virtuellen Staat.
Frankreich 2009, Kinostart 12. August 2010, 94 Minuten
(diesmal ohne Pause)
YOUTUBE, FACEBOOK, TWITTER, WIKIPEDIA, FILMHOMEPAGE, NEUEVISIONEN (der Verleih)
Presseheft, Filmplakat, Kritik im Tip-Berlin, Koki-Hannover, Süddeutsche Zeitung
TIP-Berlin: "8. Wonderland" erzählt von Internet-Nomaden, die mit unverhohlenem Genuss an der Destabilisierung internationaler Politik arbeiten. Mit einer ganz neuen, rhizomatischen Ästhetik gelingt in "8. Wonderland" eine radikale und in ihrer Einfachheit geniale Geschichte über Rebellion im 21. Jahrhundert.
Programmkino.de am 9.8.2010 :

Die nächste Revolution findet im Internet statt - und wie diese aussehen kann, zeigt das französische Regie-Duo Nicolas Alberny und Jean Mach in dem Politthriller „8. Wonderland“, der an diesem Donnerstag, 12. August, bundesweit in den Kinos startet (Verleih: Neue Visionen). „8. Wonderland“ bewegt sich zwischen Science-Fiction, Utopie und Actionfilm und zeigt, was in nicht allzu ferner Zukunft Realität sein könnte.
Am 10. August präsentiert die tageszeitung – taz eine „8. Wonderland“-Preview im Central-Kino Berlin mit anschließender Diskussion. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, Jean Mach, Regisseur von 8. Wonderland, und Jean Peters, politischer Multi-Aktivist und Clown, diskutieren nach der Filmvorführung über utopisch politisches Handeln im Zeitalter der virtuellen Vernetzung.

weitere Kritiken auf FilmZ.de, Presse 

   

20.08.10
21.08.10

20. 30 Uhr

DIE 4. REVOLUTION - Energy Autonomy  
Deutschland 2010, Kinostart 18. März 2010, 86 Minuten
FILMWEBSEITE, KAMPAGNENWEBSEITE, WIKIPEDIA, YOUTUBE1, YOUTUBE2, YOUTUBE3, FACEBOOK, TWITTER
FBW: Prädikat besonders wertvoll, alle Daten zum Film auf Filmportal.de, Filmplakat, Flyer   
Regie/Buch/Produktion: Carl-A. Fechner 
Hermann Scheer: Der Politiker (Deutschland), Fatih Birol: Der Berater (Frankreich), Preben Maegaard: Der Gründer (Dänemark), Muhammad Yunus: Der Banker (Bangladesh), Ibrahim Togola: Der Aufbauer (Mali/ Afrika), Maria Skyllas-Kazacos: Die Speicherexpertin (Neuseeland), Matthias Willenbacher: Der Unternehmer (Deutschland), Maximilian Gege: Der Effizienz-Fachmann (Deutschland), Elon Musk: Der Erfinder (Kalifornien/USA), Bianca Jagger: Die Menschenrechtsaktivistin (Lateinamerika), Zhengrong Shi: Der Unternehmer (China), Dipal Barua: Der Taktiker (Bangladesch)

Eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energievorsorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist - für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Technologien und Potenziale sind weltweit vorhanden. Wir müssen es nur tun!

Wie - das zeigt der Film anhand faszinierender Bilder und hoffnungsvoller Beispiele aus elf Ländern: Der Umbau des älteren Mietshauses zum Super-Energiespargebäude schafft Arbeitsplätze und glückliche Mieter. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und lassen Flugzeuge fliegen. Die Sonne sichert Familien in Mali und Bangladesh die Existenz. High-Tech-Solaranlagen versorgen ganz Los Angeles.

Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Carl-A. Fechner und sein Team begleiteten engagierte Prominente, sprechen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern und ambitionierten Aktivisten. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY! Freie Energie für alle!
weitere Kritiken auf FilmZ.de, Presse1, Presse2

     

 

Min Dit: Bericht in CelleHeute; Ankündigung in CelleHeute und der CZ

Donnerstag, den
2. September
um 20 Uhr

 

MIN DÎT - die Kinder von Diyarbakir
DER REGISSEUR MIRAZ BEZAR ist am SAMSTAG bei BEIDEN VORSTELLUNGEN ANWESEND - sowie am SONNTAG bei der MATINEE VORSTELLUNG.
Kartenreservierung empfohlen!
Reservierung wie gewohnt per Mail oder telefonisch bei Yilmaz Kaba 01735866907
in Kooperation mit dem Celler Arbeitskreis Kampagne Tatort Kurdistan 
und dem Êzidischen Kulturzentrum Celle - kurz EKZ (Flyer1, Flyer2). 
In Celle und Umgebung leben ca. 8.000 Eziden. Eziden definieren sich nicht über ihre Ethnie als Kurden sondern über ihre monotheistische Religion. Diese Religion hat innerhalb der Kurden seit der Zwangsislamisierung verhältnissmässig wenig Angehörige. Sie ist weder mit der christlichen noch mit der islamischen verwandt. Die Mehrheit der Kurden sind - im Unterschied zu den in Celle beheimateten Eziden - Suniten oder Schiiten. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Kurden gelten der Glaubensrichtung der schafiitischen Sunniten zugehörig. Die Sprache der Eziden ist Kurmandschi.
Welt weit gibt es schätzungsweise 15-40 Millionen Kurden, davon sind ca. 1 Million Eziden. Die Anzahl der in Deutschland lebenden Kurden wird zwischen 500.000 und 800.000 geschätzt, davon sind ca. 70 bis 80 Tausend Eziden.
Es gibt zwei unterschiedliche ezidische Vereine in Celle, das Êzidisches Kultur Zentrum - kurz EKZ (in dem nach eigenen Angaben 80% der Celler Eziden organisiert sind) und die Plattform Ezidischer Celler - kurz PEC.
Die nicht mehr aktuelle Studie "Yezidische Kurden in Celle" aus dem Jahre 2001 ist umstritten und wird von den Eziden in Celle nicht unterstützt. Hier weitere Studien, deren Qualität wir natürlich ebenfalls nicht beurteilen können.
Interview mit Chaukeddin Issa vom Zentralrat der Yeziden.

MIN DÎT ist kurdisch, ins Deutsche übersetzt bedeutet es "Vor meinen Augen"
Türkei/Deutschland 2009, Kinostart 22. April 2010, Erstaufführung 28.9.09 beim Filmfest Hamburg, Dreharbeiten vom 10.9.07 bis 18.10.07 in Diyarbakir
Spieldauer 102 Minuten, FSK: ab 12 Jahre - empfohlen ab 14 Jahre bzw. ab 9. Klasse
OmdU: Kurmandschi und Türkisch mit deutschen Untertiteln
Eintritt: 5 Euro
Filmhomepage, Filmplakat, Trailer, Presseheft, Facebook, Twitter  
Produktionsfirma: Bezar Film und corazón international
Produktion: Miraz Bezar und Fatih Akin
Regie/Buch/Schnitt: Miraz Bezar
Darsteller: Senay Orak (Gulîstan), Muhammed Al (Firat), Hakan Karsak (Nuri Kaya), Suzan Ilir (Zelal), Berîvan Ayaz (Dilan/Dilara), Fahriya Çelik (Mutter), Alisan Önlü (Vater), Berîvan Eminoglu (Tante Yekbun), Mehmet Inci (Mîkaîl), Çekdar Korkusuz (Çekdar), Recep Özer (Bindest)

WIKIPEDIA, alle Filmdaten auf FILMPORTAL
Besprechung für den Schulunterricht und das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung
Hier ein interessantes kurdisches Forum zu Min Dit.

Die Welt schreibt: „Eine öffentliche Förderung hat Miraz Bezar für seinen Film nicht erhalten. Das eigene Geld war bald aufgebraucht, dann das von Freunden. Schließlich verkauften die Eltern ihr Haus, damit Bezar weiter drehen konnte. Am Ende sprang Fatih Akin rettend ein und half, dass der Film fertig wurde."
Foto von Miraz Bezar
Interviews mit Miraz Bezar: Deutschlandradio Kultur, NDR, Youtube, Filmdienst, Filmfest Hamburg, RBB,
Film- oder Audiorezensionen zu Min Dit: WDR3, 3SAT,
Ankündigung in CelleHeute 

Zur Story des Films:

Der kurdische Vater der zehnjährigen Gülistan und ihres jüngeren Bruders Firat gerät als regimekritischer Journalist ins Visier eines Todesschwadrons der JİTEM. Auf der Rückfahrt von einer Hochzeit werden Vater und Mutter von diesen vor den Augen der Kinder erschossen. Die beiden traumatisierten Waisenkinder müssen sich von nun an allein und mittellos durchs Leben schlagen. Sie werden obdachlos, schließen sich Straßenkindern an und hausen in der Ruine einer ehemaligen armenischen Kirche (auch das ein weiteres dunkles Kapitel der türkischen Geschichte - gesprochen wird über die türkischen Pogrome des 20. Jahrhunderts gegen christliche Armenier, Griechen, Juden, Kurden nicht - weder im Film noch im richtigen Leben.)
Eines Tages trifft Gülistan zufällig auf den Mörder ihrer Eltern, den Geheimpolizisten Nuri Kaya, der als liebevoller Familienvater in der unmittelbaren Nachbarschaft lebt...

Hintergrund:
Gülistan und Firat leben im mehrheitlich kurdisch besiedelten südosttürkischen Diyarbakir. (Diyarbakır liegt geografisch gesehen in nördlichen Teil Mesopotamiens, hierzulande als Zweistromland (das Gebiet der Talebenen zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris, in denen einst die Stadtstaaten und Reiche der Sumerer, Babylonier, Aramäer und Assyrer lagen) bekannt. Diyarbakir bildete einst das Kernland des Assyrischen Reichs.
Seit dem innerstaatlichen Krieg von 1984 bis 2001 zwischen der türkischen Armee und kurdischen Rebellen ist die Bevölkerung in der Region durch Flüchtlingswellen innheralb von 15 Jahren von ca. 300.000 auf ca. 1,3 Millionen Einwohnern hochgeschnellt.
Für seinen ersten Langspielfilm zog der deutsch-kurdische dffb-Absolvent Miraz Bezar 2005 nach Diyarbakir. Der 1971
in Ankara geborene und in Bremen aufgewachsene Filmemacher, der mit seinen Eltern nach dem Militärputsch 1980 nach Deutschland floh, hatte zuvor nie in den kurdisch besiedelten Gebieten der Türkei gelebt. In Diyarbakir stellte er fest, dass die Traumata der Vergangenheit ausgeblendet werden und so eine Aufarbeitung bis heute nicht stattfand; für Bezar ein wesentlicher Grund für fehlende Zukunftsperspektiven: „Die Menschen erleben ihre Gegenwart als auswegloses Chaos ohne Chance auf Entwicklung.“

MIN DÎT ist der erste kurdischsprachige Film, der auf einen türkischen Filmfest lief. Er lief 2009 im nationalen Wettbewerb des Antalya Film Festivals, dem wichtigsten Filmfestival der Türkei. Hier erhielt er den Preis für das beste Drehbuch.
Am 19. April 2010 gewann er beim Internationalen Istanbul Film Festival den Hauptpreis in drei Kategorien: Beste Regie, Beste darstellerische Leistung, Beste Musik
Im März 2010 gewann er den Publikumspreis des Filmfestival Türkei/Deutschland in Nürnberg.
Die Deutschlandpremiere fand auf dem 17. Filmfest Hamburg statt, wo der Film unter dem Titel "Before my Eyes" angekündigt war. Hier erhielt er am 3.10.09 den Young Talent Award, die Elfe. Ferner gewann er Preise auf den Filmfestivals in San Sebastian und Gent.

Kurzkritik des Filmdienst:
Nach der Ermordung ihrer Eltern durch Angehörige einer paramilitärischen Spezialeinheit müssen sich eine Zehnjährige und ihr kleiner Bruder alleine durch ihre Heimatstadt Diyarbakir schlagen. Eine minimalistisch inszenierte, atmosphärisch dichte Studie, die von überzeugend geführten minderjährigen Laiendarstellern getragen wird und auf die Notwendigkeit der Vergangenheitsbewältigung verweist, wobei der Film geschickt die Schemata eines Kompilationsfilms umgeht. - Sehenswert ab 14 Jahre

ausführliche Kritik des Filmdienst
MIN DÎT - die Kinder von Diyarbakir
DER REGISSEUR MIRAZ BEZAR ist am SAMSTAG bei BEIDEN VORSTELLUNGEN ANWESEND - sowie am SONNTAG bei der MATINEE VORSTELLUNG.
Kartenreservierung empfohlen!
Reservierung wie gewohnt per Mail oder telefonisch bei Yilmaz Kaba 01735866907
in Kooperation mit dem Celler Arbeitskreis Kampagne Tatort Kurdistan 
und dem Êzidischen Kulturzentrum Celle - kurz EKZ (Flyer1, Flyer2). 
In Celle und Umgebung leben ca. 8.000 Eziden. Eziden definieren sich nicht über ihre Ethnie als Kurden sondern über ihre monotheistische Religion. Diese Religion hat innerhalb der Kurden seit der Zwangsislamisierung verhältnissmässig wenig Angehörige. Sie ist weder mit der christlichen noch mit der islamischen verwandt. Die Mehrheit der Kurden sind - im Unterschied zu den in Celle beheimateten Eziden - Suniten oder Schiiten. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Kurden gelten der Glaubensrichtung der schafiitischen Sunniten zugehörig. Die Sprache der Eziden ist Kurmandschi.
Welt weit gibt es schätzungsweise 15-40 Millionen Kurden, davon sind ca. 1 Million Eziden. Die Anzahl der in Deutschland lebenden Kurden wird zwischen 500.000 und 800.000 geschätzt, davon sind ca. 70 bis 80 Tausend Eziden.
Es gibt zwei unterschiedliche ezidische Vereine in Celle, das Êzidisches Kultur Zentrum - kurz EKZ (in dem nach eigenen Angaben 80% der Celler Eziden organisiert sind) und die Plattform Ezidischer Celler - kurz PEC.
Die nicht mehr aktuelle Studie "Yezidische Kurden in Celle" aus dem Jahre 2001 ist umstritten und wird von den Eziden in Celle nicht unterstützt. Hier weitere Studien, deren Qualität wir natürlich ebenfalls nicht beurteilen können.
Interview mit Chaukeddin Issa vom Zentralrat der Yeziden.

MIN DÎT ist kurdisch, ins Deutsche übersetzt bedeutet es "Vor meinen Augen"
Türkei/Deutschland 2009, Kinostart 22. April 2010, Erstaufführung 28.9.09 beim Filmfest Hamburg, Dreharbeiten vom 10.9.07 bis 18.10.07 in Diyarbakir
Spieldauer 102 Minuten, FSK: ab 12 Jahre - empfohlen ab 14 Jahre bzw. ab 9. Klasse
OmdU: Kurmandschi und Türkisch mit deutschen Untertiteln
Eintritt: 5 Euro
Filmhomepage, Filmplakat, Trailer, Presseheft, Facebook, Twitter  
Produktionsfirma: Bezar Film und corazón international
Produktion: Miraz Bezar und Fatih Akin
Regie/Buch/Schnitt: Miraz Bezar
Darsteller: Senay Orak (Gulîstan), Muhammed Al (Firat), Hakan Karsak (Nuri Kaya), Suzan Ilir (Zelal), Berîvan Ayaz (Dilan/Dilara), Fahriya Çelik (Mutter), Alisan Önlü (Vater), Berîvan Eminoglu (Tante Yekbun), Mehmet Inci (Mîkaîl), Çekdar Korkusuz (Çekdar), Recep Özer (Bindest)

WIKIPEDIA, alle Filmdaten auf FILMPORTAL
Besprechung für den Schulunterricht und das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung
Hier ein interessantes kurdisches Forum zu Min Dit.

Die Welt schreibt: „Eine öffentliche Förderung hat Miraz Bezar für seinen Film nicht erhalten. Das eigene Geld war bald aufgebraucht, dann das von Freunden. Schließlich verkauften die Eltern ihr Haus, damit Bezar weiter drehen konnte. Am Ende sprang Fatih Akin rettend ein und half, dass der Film fertig wurde."
Foto von Miraz Bezar
Interviews mit Miraz Bezar: Deutschlandradio Kultur, NDR, Youtube, Filmdienst, Filmfest Hamburg, RBB,
Film- oder Audiorezensionen zu Min Dit: WDR3, 3SAT,
Ankündigung in CelleHeute 

Zur Story des Films:

Der kurdische Vater der zehnjährigen Gülistan und ihres jüngeren Bruders Firat gerät als regimekritischer Journalist ins Visier eines Todesschwadrons der JİTEM. Auf der Rückfahrt von einer Hochzeit werden Vater und Mutter von diesen vor den Augen der Kinder erschossen. Die beiden traumatisierten Waisenkinder müssen sich von nun an allein und mittellos durchs Leben schlagen. Sie werden obdachlos, schließen sich Straßenkindern an und hausen in der Ruine einer ehemaligen armenischen Kirche (auch das ein weiteres dunkles Kapitel der türkischen Geschichte - gesprochen wird über die türkischen Pogrome des 20. Jahrhunderts gegen christliche Armenier, Griechen, Juden, Kurden nicht - weder im Film noch im richtigen Leben.)
Eines Tages trifft Gülistan zufällig auf den Mörder ihrer Eltern, den Geheimpolizisten Nuri Kaya, der als liebevoller Familienvater in der unmittelbaren Nachbarschaft lebt...

Hintergrund:
Gülistan und Firat leben im mehrheitlich kurdisch besiedelten südosttürkischen Diyarbakir. (Diyarbakır liegt geografisch gesehen in nördlichen Teil Mesopotamiens, hierzulande als Zweistromland (das Gebiet der Talebenen zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris, in denen einst die Stadtstaaten und Reiche der Sumerer, Babylonier, Aramäer und Assyrer lagen) bekannt. Diyarbakir bildete einst das Kernland des Assyrischen Reichs.
Seit dem innerstaatlichen Krieg von 1984 bis 2001 zwischen der türkischen Armee und kurdischen Rebellen ist die Bevölkerung in der Region durch Flüchtlingswellen innheralb von 15 Jahren von ca. 300.000 auf ca. 1,3 Millionen Einwohnern hochgeschnellt.
Für seinen ersten Langspielfilm zog der deutsch-kurdische dffb-Absolvent Miraz Bezar 2005 nach Diyarbakir. Der 1971
in Ankara geborene und in Bremen aufgewachsene Filmemacher, der mit seinen Eltern nach dem Militärputsch 1980 nach Deutschland floh, hatte zuvor nie in den kurdisch besiedelten Gebieten der Türkei gelebt. In Diyarbakir stellte er fest, dass die Traumata der Vergangenheit ausgeblendet werden und so eine Aufarbeitung bis heute nicht stattfand; für Bezar ein wesentlicher Grund für fehlende Zukunftsperspektiven: „Die Menschen erleben ihre Gegenwart als auswegloses Chaos ohne Chance auf Entwicklung.“

MIN DÎT ist der erste kurdischsprachige Film, der auf einen türkischen Filmfest lief. Er lief 2009 im nationalen Wettbewerb des Antalya Film Festivals, dem wichtigsten Filmfestival der Türkei. Hier erhielt er den Preis für das beste Drehbuch.
Am 19. April 2010 gewann er beim Internationalen Istanbul Film Festival den Hauptpreis in drei Kategorien: Beste Regie, Beste darstellerische Leistung, Beste Musik
Im März 2010 gewann er den Publikumspreis des Filmfestival Türkei/Deutschland in Nürnberg.
Die Deutschlandpremiere fand auf dem 17. Filmfest Hamburg statt, wo der Film unter dem Titel "Before my Eyes" angekündigt war. Hier erhielt er am 3.10.09 den Young Talent Award, die Elfe. Ferner gewann er Preise auf den Filmfestivals in San Sebastian und Gent.

Kurzkritik des Filmdienst:
Nach der Ermordung ihrer Eltern durch Angehörige einer paramilitärischen Spezialeinheit müssen sich eine Zehnjährige und ihr kleiner Bruder alleine durch ihre Heimatstadt Diyarbakir schlagen. Eine minimalistisch inszenierte, atmosphärisch dichte Studie, die von überzeugend geführten minderjährigen Laiendarstellern getragen wird und auf die Notwendigkeit der Vergangenheitsbewältigung verweist, wobei der Film geschickt die Schemata eines Kompilationsfilms umgeht. - Sehenswert ab 14 Jahre

ausführliche Kritik des Filmdienst
weitere Kritiken auf FilmZ, Presse1, Presse2

 

03.09.09

19.30 Uhr


http://diegesellschafter.de/filmfestival/film.php?sid=2825e653cd7c0c738f7536c44acff526&fid=38

 

04.09.09
05.09.09

20.30 Uhr


   

05.09.09

11.00 Uhr


   

11.09.09
12.09.09

20.30 Uhr

.

   

17.09.09

19.30 Uhr


http://diegesellschafter.de/filmfestival/film.php?sid=2825e653cd7c0c738f7536c44acff526&fid=35

 

18.09.09
19.09.09

20.30 Uhr


 

24.09.09

20.00 Uhr

.

 

24.09.09

20.00 Uhr

 

   

25.09.09
26.09.09

20.30 Uhr

 

 

01.10.09

19.30 Uhr


   

02.10.09
03.10.09

20.30 Uhr

 

   

03.10.09

11.00 Uhr

 

   

06.10.09

14.30 Uhr

 

   

08.10.09

19.30 Uhr

 

   

09.10.09

20.30 Uhr

 

 

     

10.10.09

20.30 Uhr

 

   

13.10.09

19.30 Uhr

   

15.10.09

19.30 Uhr

 

   

16.10.09
17.10.09 

20.30 Uhr

 

   

23.10.09
24.10.09

20.30 Uhr

 

 

26.10.09

20.30 Uhr

 

 

27.10.09
28.10.09

 

 

29.10.09

20.30 Uhr

Monatstreffen im achteinhalb, Interessenten willkommen

 

30.10.09
31.10.09

 

 

03.11.09

14.30 Uhr

  

05.11.09

19.30 Uhr

 

   

06.11.09
07.11.09

20.30 Uhr

 

   

07.11.09

11.00 Uhr

 

 

10.11.09

14.00 Uhr

 

   

 

12.11.09

15.30 Uhr

 

   

 

   

13.11.09
14.11.00 

20.30 Uhr

 

   

19.11.09

19.30 Uhr

 http://diegesellschafter.de/filmfestival/film.php?sid=2825e653cd7c0c738f7536c44acff526&fid=41

   

20.11.09
21.11.09

20.30 Uhr

 

   

26.11.09

20.30 Uhr

 

   

27.11.09
28.11.09

20.30 Uhr

 

   

03.12.09 

15.30 Uhr

 

 

03.12.09 

19.30 Uhr

 

   

04.12.09 

15.30 Uhr

 

     

04.12.09
05.12.09

20.30 Uhr

 

   

05.12.09 

15.00 Uhr

 

     

10.12.09

19.30 Uhr

 

     

08.12.09

14.30 Uhr

 

     

10.12.09

15.00 Uhr

 

   

11.12.09
12.12.09 

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17.12.09 

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18.12.09
19.12.09

20.30 Uhr

 

 

02.01.10 

15.00 Uhr